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Das Image der Augenoptik (Teil 6 und Schluss)

Wir müssen reden: Wie bleibt der Augenoptiker-Beruf zukunftsfähig?

Augenoptiker
Was soll der Augenoptiker-Beruf in Zukunft beinhalten?

Über ein Jahr lang präsentierte der Augenoptiker und Optometrist Uwe Hannig exklusiv in eyebizz die wichtigsten Ergebnisse seiner Bachelorarbeit zum Thema „Image der Augenoptik“. Im sechsten und letzten Teil der Serie zieht er ein Fazit und fordert die Branche zum Handeln auf. Nicht nur das Bild des Berufsstands in der Öffentlichkeit sei zu verbessern, dringend nötig sei auch eine Grundsatzdiskussion: Was soll der Beruf des Augenoptikers in Zukunft beinhalten?

Das Image, das die Augenoptik in der Öffentlichkeit hat, schwankt zwischen Extremen: dem regelmäßigen Spitzenplatz beim Kundenmonitor Deutschland einerseits und den kritischen, teilweise negativen Berichten diverser Medien sowie der Stiftung Warentest andererseits. Zuverlässige Zahlen und wissenschaftliche Studien, die beide Extreme erklären, fehlen.

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Die dominante Stellung, die große Filialisten und Online-Anbieter in den Medien einnehmen, obwohl die mittelständischen Augenoptiker-Betriebe mehr als die Hälfte des Branchenumsatzes erwirtschaften, wird ebenso wenig hinterfragt, wie die Tatsache, dass dem Marktführer Fielmann generell viel Aufmerksamkeit und Wohlwollen geschenkt wird. Von Verdrängungswettbewerb, der stetigen Filialisierung, dem Geschäfte-Sterben in den Innenstädten, den niedrigen Arbeitslöhnen oder einer problematischen Personalpolitik bzw. Unternehmenskultur ist nirgends die Rede. Dem günstigsten Preis als dem wichtigsten Kriterium wird nichts entgegengesetzt.

Verzerrte Medienberichte, unseriöse Studien

Dass sich die Qualität und Herkunft der Gläser und Brillenfassungen wie auch die zeitintensive Beratung, die medizinischen und handwerklichen Leistungen auf die Preisgestaltung auswirken, mag für Fachleute eine Binsenwahrheit sein, nicht aber für die breite Öffentlichkeit. Ob die Produkte unter fragwürdigen Arbeits- und Umweltbedingungen gefertigt werden, wie lang die Transportwege sind oder ob die hochqualifizierten Mitarbeiter zum Mindestlohn beschäftigt werden, spielt für die Stiftung Warentest und die vielen TV-Tests keine Rolle. Es ist aber notwendig, diese wichtigen Argumente öffentlich vorzubringen und verzerrten Berichten und unseriösen Studien zu widersprechen, da sie dem Image der Augenoptik nachhaltig schaden.

Die gesamte augenoptische Branche sollte ein Interesse an einer fairen, angemessenen und positiveren Berichterstattung haben. Es geht auch darum, besser und mehr zu informieren und den Augenoptiker-Beruf in der Öffentlichkeit mit positiven Emotionen zu besetzen. Die Vielfalt des Berufs, potenzielle Tätigkeitsfelder und Aufgabenbereiche gilt es korrekt, spannend und attraktiv abzubilden. Das Ziel muss sein, das Vertrauen der Kunden zu stärken und andererseits Neugierde, Begeisterung und Faszination für den Beruf zu wecken, nicht zuletzt, um qualifizierten Nachwuchs rekrutieren zu können.

 

„Bedenkliche Zahlen des ZVA-Bildungsberichts von 2019: Nur jeder fünfte Auszubildende sagt, dass Augenoptiker sein Wunschberuf sei.“

 

Alle Beteiligten – Berufsverbände, Ausbildungsstätten, Arbeitgeber und Arbeitnehmer – müssen sich über das Berufsbild des Augenoptikers Gedanken machen und auf gemeinsame zukünftige Schritte einigen. Nicht nur die aktuellen Entwicklungen auf dem augenoptischen Markt, im Bildungs- und Gesundheitswesen, sondern auch der demografische Wandel erfordern eine Diskussion. Aufgrund der zunehmenden Technisierung des handwerklichen Bereichs, der allgemeinen Digitalisierung, Globalisierung und dem Fortschritt bei der Künstlichen Intelligenz erscheinen berufliche Veränderungen und Anpassungen an moderne Entwicklungen sowie lebenslanges Lernen notwendig.

Für jeden dritten Lehrling kein Traumjob

Die Zahlen des ZVA-Bildungsberichts von 2019 stimmen nachdenklich: Unter den Auszubildenden gibt nur jeder Fünfte an, dass Augenoptiker*in ihr/sein Wunschberuf sei. Ein Drittel der Befragten sieht seine Zukunft nach der abgeschlossenen Ausbildung außerhalb eines Augenoptiker-Betriebes, sehr viele wollen der Augenoptik dauerhaft den Rücken kehren. Eine eigene empirische Studie ergab vergleichbare Ergebnisse im Hinblick auf Studierende und Absolventen der Meisterschulen.

Besorgniserregend: Ein Drittel von ihnen würde den eigenen Beruf nicht weiterempfehlen. Neben der Unzufriedenheit mit der Bezahlung und den Arbeitszeiten bemängelten viele, dass die erworbenen Kenntnisse in Medizin und Handwerk nur wenig zum Einsatz kämen, wohingegen der Verkauf nicht nur im Mittelpunkt der Arbeit stehe, sondern auch das Hauptthema der von Inhabern bevorzugten Fortbildungen sei.

Augenuntersuchung
Bild: Pixabay

Bereits während der Ausbildung ist laut ZVA-Bildungsbericht die Diskrepanz zwischen den Erwartungen der Azubis auf der einen und den Inhabern der augenoptischen Fachbetriebe auf der anderen Seite teilweise groß. 85 Prozent der Inhaber halten den professionellen Umgang mit Kunden für die wichtigste Kompetenz, die in der Ausbildung vermittelt werden sollte, wohingegen fachliche Beratung, theoretische Kenntnisse und handwerkliche Fertigkeiten eine deutlich geringere Rolle spielen. Die Vermittlung optometrischer (39 %) und betriebswirtschaftlicher Kenntnisse (22 %) werden als wesentlich weniger wichtig erachtet. Dieser Trend lässt sich auch bei Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen feststellen.

Wie viel Optometrie soll ins Berufsbild?

Der ZVA empfiehlt dennoch in seinem Strategiepapier „Augenoptik im Spannungsfeld zwischen Handel und Optometrie“ den Ausbau der optometrischen Dienstleistungen und deren stärkere Vermittlung in den Meisterschulen und im Studium. Damit schließt er sich der politisch gewollten Akademisierung der Ausbildungsberufe an. Eine breitere Debatte darüber, wie alle beteiligten Akteure dies sehen, erscheint notwendig. Dazu zählen auch Kunden und Patientenvertreter.

Valide Daten fehlen

Während in Großbritannien der General Optical Council in regelmäßigen Abständen eine detaillierte Umfrage über die Wahrnehmung der Augenoptik in der Öffentlichkeit durchführt, bei der etwa festgestellt wurde, dass die Bevölkerung hohes Vertrauen in die medizinische Kompetenz von Augenoptiker*innen hat, fehlen solche Studien in Deutschland. Andere Länder erheben Daten darüber, ob den Menschen der Unterschied zwischen Augenärzten und Augenoptiker*innen klar ist, und welche Aufgaben zu ihren jeweiligen Arbeitsbereichen gehören.

Eine eigene empirische Studie des Autors im Rahmen seiner Abschlussarbeit hat gezeigt, dass die Mehrheit der Kunden den Augenoptiker*innen im Beratungs- und Handwerksbereich sehr hohe Kompetenz zuspricht, bei optometrischen und medizinischen Fragen aber den Augenärzten wesentlich mehr Vertrauen schenkt und diese dann auch in erster Linie konsultiert. Eine valide Datenbasis über den Ist-Stand ist unabdingbar, bevor man über die Veränderungen des Berufsbilds nachdenkt.

Wohin wollen die Augenärzte?

Eine Neupositionierung des Augenoptiker-Berufs kann ohne Augenärzte nicht erfolgen. In seinem Strategiepapier verweist der ZVA auf das „Weißbuch der ophthalmologischen Versorgung“, das 2012 (!) von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) herausgegeben wurde und damals die augenärztliche Versorgung erfasste. Die dort prognostizierte Verschlechterung der Versorgungslage für das Jahr 2030 veranlasst den ZVA, seine Forderung nach einer Stärkung der Optometrie zu formulieren.

Ob dies von der DOG genauso gesehen wird, ist fraglich, denn in ihrem Weißbuch schlägt sie aufgrund des prognostizierten Mangels an Augenärzten zwar „eine enge Zusammenarbeit, aber auch eine klare Trennung der Kompetenzen von Augenärzten und Optikern“ vor.

Augenärzte und Augenoptiker*innen stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Beide werden in der Öffentlichkeit häufig kritisiert (z.B. wegen zu langer Wartezeiten), beide benötigen mehr Nachwuchs. Viele Absolventen und Beschäftigte sind zudem unzufrieden mit den bestehenden Rahmenbedingungen, der Bezahlung und den unzureichenden Aufstiegschancen und äußern den Wunsch nach einer besseren Work-Life-Balance bzw. Vereinbarkeit von Beruf und Familie und mehr Teilzeitbeschäftigungsmöglichkeiten.

Die Frage ist, ob beide Seiten die gleichen Ziele verfolgen und dieselbe Überzeugung haben, dass die angespannte Versorgungslage durch eine Akademisierung des Augenoptiker-Berufs gelöst werden kann.

Wie wichtig ist handwerkliches Know-how?

Der ZVA möchte damit den Augenoptiker-Beruf neu, sprich höher positionieren: Mit der Qualifikation Optometrist kann der Augenoptiker dem Strategiepapier zufolge werbetechnisch und öffentlichkeitswirksam als Anlaufstelle für Augenvorsorge verankert werden. Damit reagiert der ZVA auch auf die zunehmende Technisierung des handwerklichen Bereichs und die geringe Anzahl von Ausbildungsbetrieben (nur vier von zehn Betrieben bilden aus!).

Ist aber eine dauerhafte Auslagerung der handwerklichen Tätigkeiten tatsächlich sinnvoll? Dies würde nicht nur einen Wissensverlust, sondern auch erhebliche Nachteile für die Kunden im Servicebereich bedeuten. Zudem stellt sich bereits jetzt das Problem, dass die Absolventen-Zahlen im Bereich der Optometrie, der Meisterschulen und des Studiums steigen, ohne dass die Einsatzmöglichkeiten im gleichen Maße gestiegen oder breiter geworden sind.

Handwerk Optik
Bild: Handwerk.de

Der ZVA wirft mit seiner wichtigen Frage nach der Neuverortung der Augenoptik im Spannungsfeld zwischen Handel und Optometrie gleichzeitig die Frage nach qualifizierter Ausbildung, Qualitätsstandards und Weiterbildungspflicht auf. Kernkompetenzen müssen während der Ausbildung vermittelt werden, regelmäßige Fortbildungen sollten helfen, stets auf dem neuesten Wissensstand zu bleiben. Bildung ist nach wie vor stark vom finanziellen Hintergrund abhängig, wie die OECD jüngst wieder bestätigt hat. Lebenslanges Lernen, somit auch die Weiter- und Fortbildung, müssen einerseits ermöglicht und andererseits angenommen werden. Die Politik muss lebenswirkliche und unbürokratische Rahmenbedingungen schaffen.

Viel zu starre Bildungsstrukturen

Warum haben finanzielle Förderungen, wie ein Studienkredit bei der KfW-Bank, eine Altersbegrenzung von 44 Jahren? Warum kann das BAföG für ein Zweitstudium nicht beantragt werden, es sei denn, man hat das Erststudium abgebrochen? Die Altersgrenze beim BAföG liegt sogar bei 30 bzw. 35 Jahren.

Warum ist das reguläre Studium an den meisten staatlichen Universitäten und Fachhochschulen kostenlos trotz der hohen Abbruchraten, während ein berufsbegleitendes Studium mit hohem finanziellem Aufwand für die Studierenden verbunden ist? Ein berufsbegleitendes Studium erfordert wesentlich mehr Disziplin und Organisation und bedeutet Verzicht in vielerlei Hinsicht; hinzu kommen finanzielle Ausfälle und Studiengebühren, die häufig die Aufnahme eines Kredits erforderlich machen.

Dies erscheint ungerecht und führt die Forderung nach lebenslangem Lernen ad absurdum, da die momentanen Bedingungen einen Ausstieg aus dem Beruf attraktiver erscheinen lassen als eine berufsbegleitende Weiterbildung.

Abwertung des Meistertitels

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft das grundsätzliche Image von Ausbildungsberufen in der Öffentlichkeit. Einerseits wird der Fachkräftemangel im Handwerk und Gesundheitswesen beklagt, andererseits die Akademisierung der Ausbildungsberufe propagiert. Genau das sowie die Einführung von neuen Titeln und Abschlüssen (z.B. Bachelor Professionell statt Meister) lassen das duale Ausbildungssystem und den Meistertitel – beides lange Zeit hoch angesehen – als zweitklassig erscheinen und werten sie ab.

 

„Eine Frage der Berufsethik: Was steht im Mittelpunkt? Der Mensch oder die Gewinnmaximierung?“

 

Es kann kaum verwundern, dass Augenoptiker*innen auch in ihren klassischen Tätigkeitsfeldern Kompetenzen abgesprochen werden – zugunsten der Ärzte –, wenn der Eindruck erweckt wird, dass wertvolles Wissen nur in einem Studium vermittelt wird. Was dies für die künftige Entwicklung des Berufes bedeutet, lässt sich nur erahnen.

Die Konsequenzen für die jetzt tätigen Augenoptiker*innen sind bereits fatal: Im schlimmsten Fall werden sie zu „Verkäufern“ ohne weitere Kompetenzen degradiert. Viel zu selten werden die Vorzüge einer Berufsausbildung öffentlich genannt: Ein qualifizierter Berufsabschluss bietet finanzielle Sicherheit und Flexibilität und kann ein Ausgangspunkt für weitere Bildungsmaßnahmen (Meister, Studium) sein.

Augenoptiker: Selbstkritik und Berufsethik

Um tragfähige Zukunftsperspektiven entwickeln und das Image der Augenoptik positiv beeinflussen zu können, sind neben der selbstkritischen Auseinandersetzung mit festgestellten Defiziten vor allem zuverlässige Daten zum Ist-Stand, ein positives Selbstbild sowie gute Zukunftskonzepte unabdingbar. Diese müssen mit allen Beteiligten zusammen entwickelt und diskutiert werden: Auszubildenden, Augenoptiker*innen, Meistern, Studienabsolventen, Interessenvertretern, Berufs- und Ausbildungsstätten, Augenärzten und Patientenvertretern.

Viele Menschen haben keine Vorstellung davon, was Augenoptiker*innen leisten, welche Aufgaben sie im Einzelnen erfüllen und über welche Kompetenzen sie verfügen. Sie machen sich wie bei vielen anderen Produkten und Dienstleistungen keine Gedanken über die Herstellungs- und Arbeitsbedingungen oder die Nachhaltigkeit, was nicht zuletzt daran liegt, dass in der Öffentlichkeit darüber zu wenig berichtet wird.

Auch eine kritische Auseinandersetzung der Augenoptiker*innen mit ihrer eigenen Berufsethik erscheint wichtig. Steht der Mensch im Mittelpunkt oder die Gewinnmaximierung? Kann man es mit den eigenen ethischen Vorstellungen vereinbaren, Brillenfassungen und -gläser, Kontaktlinsen usw. aus Ländern zu beziehen, wo gute Arbeitsbedingungen und die Einhaltung von Umweltstandards keine Rolle spielen? Möchten die Augenoptiker der weiteren Filialisierung oder den Auswüchsen diverser Online-Optiker entgegentreten? Es besteht die Gefahr, dass die Attraktivität, Vielfältigkeit und die Innovationskraft des Berufs durch eine erhebliche Konzentration der Branche auf wenige Filial- und Onlinegroßunternehmen leiden.

Die uns auch in diesem Jahr vom Kundenmonitor attestierte höchste Zufriedenheit der Kunden sollte uns ein Ansporn sein, über all diese Themen zu reden. Und zwar sofort! ///

 

Image-Analyse der Augenoptik - Uwe HannigUwe Hannig (*1976) ist Augenoptiker aus Leidenschaft. Er hat den Meister in der „berühmt-berüchtigten Holzbaracke“ des ZVA-Fortbildungszentrums in Köln-Bayenthal gemacht und sich in der Funktionaloptometrie weitergebildet. Beim Sport kommen dem Crosstriathleten und Langstreckenschwimmer die besten Ideen, etwa die, noch ein berufsbegleitendes Studium in Augenoptik und Optometrie an der FH Aachen/Akademie der Augenoptik dranzuhängen. Mittlerweile hat er seinen Bachelor of Science (B.Sc.) in der Tasche und freut sich, die Ergebnisse seiner Abschlussarbeit einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen zu können.

 

Artikel aus der eyebizz 1.2022 (Dezember/Januar)

 

Das Image der Augenoptik, Teil 1

Das Image der Augenoptik, Teil 2 

Das Image der Augenoptik, Teil 3

Das Image der Augenoptik, Teil 4

Das Image der Augenoptik, Teil 5

Das Image der Augenoptik, Teil 6 und Schluss

 

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Eine sehr schöne Artikelreihe. Ich habe Sie mit viel Interesse verfolgt. Aber hoffentlich nicht nur ich, sondern auch viele Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen und hoffentlich auch der ZVA. Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen, in dessen Tarifempfehlungen das Wort Optometrist nicht ein mal vorkommt. Warum sollte man eine solch anstrengende Weiterbildung auf sich nehmen, wenn man vorher nicht weiss, was man danach davon hat ( aus eigenen Erfahrungen – nichts außer mehr Verantwortung und Arbeit ). Jeder, der mehr leistet sollte auch höher entlohnt werden, egal ob Meister oder Geselle. Und vom mir noch eine Idee zum Fachkräftemangel: Wenn nicht an jeder Ecke neue skandinavische Ketten wie Pilze aus dem Boden schießen würden, die mit einem Gesellen und refraktionierenden Fachverkäufern ausgestattet sind, hätten wir zum ersten nicht das Problem von mangelnder Qualität und zweitens auch mehr Personal für Fachgeschäfte. Aber welchem Gesellen kann man es verdenken wenn er wechselt, denn er wird in der Regel da mehr verdienen als beim Traddi. Es wäre Aufgabe von ZVA und Innungen solchen Entwicklungen Einhalt zu gebieten.
    Und um endlich auch einmal ein Gegengewicht zum ZVA als Arbeitgebervertretung wünschte ich mir eine Arbeitnehmenvertretung, die die Interessen der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vertritt denen seit Jahren vermittelt wird, dass sie sich weiterbilden müssen um ihrer Arbeitsplatz zu sichern. Die Zeiten sind schon längst vorbei.
    Mit feundlichen Grüßen Nicole Schellhorn

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