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Spätestens bis Ende September

Mister Spex: Börsengang wird konkret

Mister Spex Store Bochum
Der Börsengang von Mister Spex soll bis spätestens Ende September 2021 erfolgen (Bild: Mister Spex, Store Bochum)

Angedacht war der Börsengang von Mister Spex schon länger, jetzt wird es konkret: Bis spätestens Ende September will das Berliner Unternehmen den Gang aufs Parkett der Frankfurter Börse vollziehen. Durch die Aktien-Emission sollen Erlöse von 225 Mio. Euro Minimum erzielt werden. Auch bei Vorstand und Rechtsform gibt es Veränderungen.

Der Börsengang werde voraussichtlich neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie bestehende Papiere bestimmter Altaktionäre umfassen, teilte Mister Spex laut dpa am Montag in Berlin mit. Mit dem Bruttoemissionserlös aus dem Verkauf der neuen Aktien wolle der Vorstand das Wachstum beschleunigen, die internationale Expansion vorantreiben und einen Überbrückungskredit finanzieren.

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Anfang Juni erweiterte Mister Spex den Vorstand von zwei auf vier Personen. Im Zuge des starken Wachstums des Unternehmens und der europaweiten Expansion hat der Aufsichtsrat Dr. Sebastian Dehnen als Chief Financial Officer (CFO) und Maren Kroll als Chief Human Resources Officer (CHRO) in den Vorstand des Berliner Unternehmens berufen. Sie werden dort die beiden Vorstände Dirk Graber und Dr. Mirko Caspar unterstützen.

Mister Spex mit neuer Rechtsform

Seit Anfang 2021 firmieren die Berliner schon nicht mehr als GmbH, sondern als Voraussetzung für den Börsengang in der Rechtsform AG. Im Zuge der kontinuierlichen europäischen Expansion wird Mister Spex die Rechtsform von einer AG in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea, kurz SE) ändern.

Mister Spex Vorstand Juni 2021
Mister Spex erweitert den Vorstand mit Dirk Graber (links) und Dr. Mirko Casper (2. von rechs) um Maren Kroll (CHRO) und Dr. Sebastian Dehnen (CFO, rechts)

„Wir sind ein europäisches Unternehmen, das bereits in zehn Ländern operiert und seit kurzem auch eigene Stores international betreibt. Wir wollen international weiterwachsen und perspektivisch auch international ähnlich groß werden, wie wir es schon heute in Deutschland sind. Diese strategische Ausrichtung als europäisches Unternehmen werden wir mit der neuen Rechtsform abbilden“, so Vorstand Dr. Mirko Caspar.

Nach eigenen Angaben betreibt Mister Spex Online-Shops in zehn Ländern sowie mehr als 40 Geschäfte in Deutschland, Österreich und Schweden, dazu kommen rund 400 Partneroptiker. Laut Bericht 2020 konnte das Unternehmen seinen Erlös um knapp ein Fünftel auf 164 Millionen Euro steigern.

 

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