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Internationaler Aktionstag am 14. Oktober

Zum Welttag des Sehens: Wasser rettet Augenlicht

Kein fließendes Wasser, keine Toiletten: in vielen Regionen dieser Welt noch bittere Realität – mit fatalen Folgen. Denn die Augeninfektion Trachom hat ihre Ursache in mangelnder Hygiene und führt unbehandelt zu Blindheit. Während der aktuell laufenden Woche des Sehens und zum Welttag des Sehens am 14. Oktober machen CBM und DKVB auf diese Missstände aufmerksam.

Welttag des Sehens 2021 - CBM
Welttag des Sehens 2021 am 14. Oktober: Die Augeninfektion Trachom hat ihre Ursache in mangelnder Hygiene und führt unbehandelt zu Blindheit – die dreifache Mutter Dinknesh Wondifraw (38) aus Äthiopien war kurz davor, ihr Augenlicht zu verlieren (Bild: CBM)

137 Millionen Menschen in den ärmsten Regionen der Welt sind von Trachom bedroht und damit von Blindheit. Auch Dinknesh Wondifraw (38) aus Äthiopien war kurz davor, ihr Augenlicht zu verlieren. Die dreifache Mutter lebt in einem kleinen Dorf in dem ostafrikanischen Land. Immer wiederkehrende Infektionen haben Narben auf der Innenseite der Augenlider hinterlassen. Dadurch scheuerten die Wimpern auf ihrem Auge und mit jedem Wimpernschlag trübte ihre Hornhaut mehr ein.

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Eine Operation schenkt neue Aussichten

Gerade noch rechtzeitig konnte sie operiert werden. Heute weiß sie, dass ihr Leidensweg durch Antibiotika hätte verkürzt werden können und dass das Waschen von Gesicht und Händen auch ihre Kinder davor schützt, ein Trachom zu bekommen. Sie weiß aber auch, wo sie Hilfe bekommen kann, wenn ihre Augen sich wieder entzünden sollten. Sie ist der CBM und ihren Partnern dankbar – so wie unzählige Betroffene in ihrer Region.

Lokale Partner der CBM und des DKVB klären die Bevölkerung auf, wie wichtig es ist, sich Gesicht und Hände zu waschen. Sie setzen Antibiotika ein und behandeln leichte Entzündungen mit Salbe. Und sie operieren die Menschen, bei denen das Trachom so weit fortgeschritten ist, dass ihre Sehkraft bedroht ist. Gleichzeitig graben sie Brunnen, um den Menschen Zugang zu sauberem Wasser zu geben.

CBM (Christoffel-Blindenmission, Bensheim) und DKVB (Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit, Duisburg) kämpfen in den ärmsten Regionen der Welt gegen Trachom. Bei der Woche des Sehens klären die beiden Organisationen unter dem Motto „Neue Einsichten – neue Aussichten“ über die Situation von Menschen mit Augenproblemen in Entwicklungsländern auf.

Woche und Welttag des Sehens

Die Woche des Sehens ist eine Aufklärungskampagne, die bundesweit vom 8. bis 15. Oktober stattfindet. Schirmherrin ist die Fernsehjournalistin Gundula Gause. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto „Neue Einsichten“. Ihr Ziel ist es, auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und weltweit aufmerksam zu machen.

Die Woche des Sehens schließt zudem zwei internationale Aktionstage ein: den „Welttag des Sehens“ am 14. Oktober und als Abschluss den „Tag des weißen Stocks“ am 15. Oktober.

Der Welttag des Sehens (World Sight Day) macht am zweiten Donnerstag im Oktober auf das weltweite Aktionsprogramm Vision 2020 – das Recht auf Augenlicht aufmerksam. Ziel dieser Kampagne ist es, die heilbare und vermeidbare Blindheit zu überwinden. Laut Definition des Initiators Weltgesundheitsorganisation haben 2,2 Milliarden Menschen eine Sehbehinderung oder sind blind.

 

Augenoptiker*innen, die sich beim CBM engagieren möchten, können sich gerne melden bei den internen Experten zu Unternehmen und Stiftungen: Christoffel-Blindenmission (CBM), Unternehmenskooperationen, unter Telefon (06251) 131-380 oder unter E-Mail: unternehmenundstiftungen@cbm.de

 

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