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Online-Optiker verneint Kündigungswelle

Mister Spex: Partneroptiker verärgert

Um seinen Kunden vor Ort Offline-Dienstleistungen anbieten zu können, arbeitet der Online-Optiker Mister Spex seit fünf Jahren mit lokalen Augenoptikern zusammen, die dafür eine Provision erhalten. Jetzt wurden die Konditionen der Partneroptiker geändert: So wurde ein Marketing-Beitrag erhoben und Provisionen „angepasst“. Die Reaktionen der Betroffenen reichen von Verärgerung bis Kündigung der Kooperation. EYEBizz fragte in Berlin nach.

Screenshot www-misterspex-de
Screenshot www.misterspex.de/partneroptiker

Stellungnahme von Mister Spex

Eine Kündigungswelle wollte man dort nicht bestätigen. Auf Nachfrage von EYEBizz kam folgendes Statement von Mirko Caspar, Geschäftsführer der Mister Spex GmbH:

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„Seit mittlerweile fünf Jahren arbeiten wir erfolgreich mit unseren über 550 Partneroptikern zusammen. Als Multichannel-Händler verbinden wir so die Vorteile des E-Commerce mit dem Service vor Ort. Davon profitieren wir, genauso wie unsere Partner. Um unser gemeinsames Angebot zu etablieren und Kunden auch für die Partneroptiker zu gewinnen, haben wir jahrelange Aufbauarbeit geleistet – mit großem finanziellem und personellem Einsatz.

Unsere umfangreichen Marketingmaßnahmen sollen auf diesem Niveau weitergeführt und teilweise sogar noch intensiviert werden. Daher haben wir uns entschieden, ab Oktober 2016 einen Marketingbetrag in Höhe von 19,90 Euro monatlich für unsere Partneroptiker in Deutschland zu erheben. Dieser wird auf jeder individuellen Abrechnung abgezogen, sobald diese mindestens 19,90 Euro beträgt. Da die Marketingausgaben zugunsten eines überproportionalen Wachstums bei Gleitsicht- und Arbeitsplatzbrillen höher sind, haben wir die Provision für diese Produkte angepasst.

Wir sind überzeugt davon, dass wir durch diese Wachstumsmaßnahmen weiter stark wachsen und somit auch die Einnahmen insgesamt für unsere Partneroptiker und uns erhöhen werden.“

Und weiter heißt es vom Unternehmen: „Eine hohe Kündigungsrate von Partneroptikern kann Mister Spex nicht bestätigen.“ Internetmeldungen zufolge hatte „eine Vielzahl verärgerter Augenoptiker angekündigt, die Kooperation mit Mister Spex zu beenden“. Das notwendige Vertrauen habe demnach einen Bruch erhalten und die profitable Zusammenarbeit mit den Partneroptikern gestalte sich schwieriger. Offensichtlich haben einige Partneroptiker aber doch Konsequenzen aus dem Vorgehen von Mister Spex gezogen.

 

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Klar das Mr. Spex an allen Ecken und Enden Kosten sparen muss, der Verlust war ja im Jahr 2015 deutlich höer wie 2014. Und wie 2016 aussieht, naja ich bin da mal gespannt.
    Goldmann Sachs wird sich sicherlich alles genauer ansehen und ob dann die gleichen Köpfe die sich bislang vollmundig allen Kommentaren entgegengestellt haben noch da sind- das mag bezweifelt werden.
    Ich bin gespannt auf die Zahlen von Mr.Spex für 2016

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