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Eröffnung von 14 neuen Stores

Mister Spex in 2021: Mehr Umsatz, weniger Gewinn

Mister Spex Store Linz
14 neue Stores eröffnete Mister Spex in 2021, darunter die ersten internationalen Stores in Österreich und Schweden, hier in Linz (Bild: Mister Spex SE)

In der Jahresbilanz 2021 vermeldet Mister Spex eine Umsatzsteigerung um 18 % auf 194 Mio. Euro (2020: 164 Mio. Euro), im Vergleich zu 2019 ein Plus von 39 %. Erreicht wurde das laut Unternehmen durch die Steigerung der Bekanntheit mittels Marketing-Maßnahmen und Eröffnung 14 neuer Stores. Der Gewinn sank 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 39 % auf 4,1 Mio. Euro.

Umsatzsteigerung in 2021

Die Produktkategorie Sonnenbrillen war laut Bilanz 2021 mit einer Umsatzsteigerung von 30 % im Geschäftsjahr die am stärksten wachsende Produktkategorie. Begünstigt worden sei dieses Wachstum durch die erhöhte Reisetätigkeit der Kund*innen und die Zunahme der Online-Durchdringung.

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Der Umsatz mit Kontaktlinsen wuchs um 11 %, der mit Korrektionsbrillen stieg um 16 %. In dieser Produktkategorie bestehe laut Mister Spex das größte Wachstumspotenzial, insbesondere durch die Entwicklung neuer Store-Kohorten. Korrektionsbrillen machten etwa 80 % des Umsatzes in den Stores aus.

„Stores, die vor der Pandemie eröffnet wurden, konnten schon lokale Bekanntheit und einen Kund*innen-Stamm aufbauen“, so Mirko Caspar, Co-CEO von Mister Spex SE. „Die jüngeren Store-Kohorten litten durch die Covid-Beschränkungen unter einem geringeren Kund*innen-Verkehr, wodurch die Möglichkeit des schnellen Aufbaus einer Stammkundschaft eingeschränkt wurde. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir in den jüngeren Store-Kohorten überproportional wachsen werden, sobald die Covid-Beschränkungen aufgehoben sind.“

Gewinn gesunken

Das bereinigte EBITDA (Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) des Omnichannel-Anbieters sank im Vergleich zum Vorjahr um 39 % auf 4,1 Mio. Euro. In Deutschland lag man 2021 hier auf einem vergleichbaren Niveau wie 2020, international mit –3,4 Mio. Euro unter dem Niveau von 2020. Beide Segmente verzeichneten einen Anstieg der Marketingausgaben durch Investitionen in den Markenaufbau und Anlaufkosten im Zusammenhang mit der Eröffnung neuer Stores, so Mister Spex.

Die Zahl der aktiven Kund*innen sei um 12 % auf 1,7 Millionen gestiegen im Vergleich zu 2020 (1,5 Millionen). Auch die Zahl der Bestellungen erhöhte sich laut Bericht im Vergleich zum Vorjahr um 14 %.

Mister Spex: Aussichten für 2022

Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet der Vorstand ein moderates zweistelliges Umsatzwachstum, das leicht über dem Umsatzwachstum von 18 % im Vorjahr liegen wird. Die Erweiterung des Filialnetzes um rund 20 Stores und ein leichter Anstieg der Bestellungen, des durchschnittlichen Bestellwerts und der aktiven Kund*innen sollten zum Umsatzwachstum beitragen, so das Unternehmen.

Mister Spex Vorstand Juni 2021
Mister Spex: Der Vorstand mit Dirk Graber (links) und Dr. Mirko Casper (2. von rechs) um Maren Kroll (CHRO) und Dr. Sebastian Dehnen (CFO, rechts) (Bild: Mister Spex SE)

Der Vorstand von Mister Spex SE erwarte einen Anstieg des bereinigten EBITDA verglichen mit 4,1 Mio. Euro im Jahr 2021: „Höhere Marketingausgaben zur Stärkung der Markenbekanntheit, insbesondere in den internationalen Märkten, und zur Steigerung der Kund*innen-Frequenzen in den Stores sowie u.a. steigende Personalkosten aufgrund der Geschäftsexpansion werden zu einem Anstieg der betrieblichen Aufwendungen führen.”

 

Quelle: Mister Spex

 

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