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Neuer Vorbereitungslehrgang im Januar

OHI: Der Weg zur Meisterprüfung

Am 21. Januar 2019 startet in Wien ein neuer Vorbereitungslehrgang zur Meisterprüfung Augenoptiker und Kontaktlinsenoptiker im Ausbildungszentrum der Optometrie & Hörakustik Initiative (OHI). Dieter Medvey, MSc, Lehrgangsleiter Augenoptik, berichtet im optikum-Interview über den Weg zur Meisterprüfung.

OHI: Lehrgangsleiter Dieter Medvey
OHI: Lehrgangsleiter Dieter Medvey im Interview (Bild: OHI/Optikum)

Herr Medvey, was sind aus Ihrer Sicht die Vorteile für Teilnehmer, wenn sie sich für einen Vorbereitungslehrgang zur Meisterprüfung im Ausbildungszentrum der OHI entscheiden?

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Vorweg ist es mir wichtig zu betonen, dass ein lebenslanges Lernen im beruflichen Umfeld einen enormen Stellenwert erlangt hat. Demnach ist eine Ausbildung zum Meister zweifellos in allen Gewerben sinnvoll, insbesondere in gewerblichen Gesundheitsberufen. Die Meisterausbildung macht den Absolventen am Arbeitsmarkt wertvoller. Vertiefende Kompetenzen führen zudem automatisch zu mehr Freude im Beruf. Letzteres ist auch für die vielzitierte Work-Life-Balance enorm wichtig.

Zu Ihrer Frage – eine der wesentlichen Stärken der OHI ist ganz sicher ihre Trainer-Crew. Unser Team arbeitet Hand in Hand und umfasst im augenoptischen Bereich neben Augenoptikermeistern und Optometristen auch Augenfachärzte, Orthoptisten, Neurologen und Allgemeinmediziner.

Insgesamt 27 Trainerinnen und Trainer geben ihr Bestes, um die OHI-Lehrgangsteilnehmer auf die Meisterprüfung Augenoptiker und Befähigungsprüfung Kontaktlinsenoptiker vorzubereiten. Darüber hinaus bilden wir praxisorientiert aus. Das bedeutet, dass das Erlernte sofort im Geschäftsalltag gewinnbringend umgesetzt werden kann.

Wie lange dauert der Vorbereitungslehrgang bei der OHI?

Insgesamt läuft der komplette Vorbereitungslehrgang über zweieinhalb Jahre. Er ist berufsbegleitend angelegt. Unsere Lehrgangsteilnehmer haben dadurch den Vorteil, dass sie neben der Ausbildung arbeiten können und damit über ein laufendes Einkommen verfügen.

Ein weiter Aspekt an unserem berufsbegleitenden Modell liegt darin, dass erworbenes Wissen und Kompetenzen sofort im beruflichen Umfeld unter realen Bedingungen ausprobiert und gefestigt werden kann. Das schafft eine Win-Win-Situation für die Teilnehmer als auch für die Betriebe, bei denen sie angestellt sind.

Der Vorbereitungslehrgang wird über diese zweieinhalb Jahre in kompakten ein- bis zweiwöchigen Lehrgangsblöcken absolviert. Dazwischen komplettiert man sein Wissen durch Selbststudium und durch unser bewährtes eLearning-Konzept. Nach etwa zwei Jahren tritt man zur Meisterprüfung an – nach weiteren sechs Monaten ist man zur Befähigungsprüfung Kontaktlinsenoptiker fit.

Was umfasst das OHI-eLearning und gibt es weitere Lernunterstützungen?

Unser eLearning-System umfasst alle am OHI angebotenen Vorbereitungslehrgänge – sowohl in der Augenoptik als auch in der Hörakustik. Sie dienen dazu, um zu speziellen Themen ein vertiefendes Wissen zu erlangen. Zu jedem Modul gibt es einen Online-Test. Schafft man 80 Prozent korrekte Antworten, dann erhält man vom System sofort ein Zertifikat.

Die wichtigste Basis sind allerdings unsere umfassenden Skripten. Sie umfassen mehrere Ordner und werden durch ein paar Fachbücher, die in den Lehrgangskosten bereits beinhaltet sind, komplettiert. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass die OHI-Lehrgangsteilnehmerinnen und -Lehrgangsteilnehmer möglichst wenig mitschreiben müssen und sich somit besser auf die Vorträge konzentrieren können und es dadurch auch vermehrt zu Interaktionen mit den Vortragenden kommt.

Wie ist die OHI gerätetechnisch ausgerüstet?

Das Herz der praktischen Ausbildung stellt unser Optometrie-Labor und die Augenoptiker-Werkstätte dar. Im Optometrie-Labor stehen vier komplett ausgestattete Refraktionseinheiten von Essilor, Oculus, Zeiss und eine Kombination aus Bilosa und Ordinationstechnik zur Verfügung. Alle Instrumente sind brandneu und umfassen neben Screen- oder Projektionstests auch Spaltlampe und Topometrie. Ergänzt wird dies noch durch eine Hoya-3D-Refraktionseinheit.

OHI: Lehrgangsleiter Dieter Medvey präsentiert das Optometrie-Labor
OHI: Lehrgangsleiter Dieter Medvey präsentiert das Optometrie-Labor (Bild: OHI/Optikum)

Diese außergewöhnlich tolle Geräteausstattung ermöglicht den angehenden Augenoptikermeisterinnen und Augenoptikermeistern, an verschiedenen am aktuellen Markt befindlichen Instrumenten zu lernen und zu üben.

In unserer Werkstätte stehen neben vier Handschleifplätzen und sechs Lötstationen auch noch vier vollständig ausgestattete Acetatwerkbänke zur Verfügung. Des Weiteren bereichert einer der besten am Markt zu bekommenden CNC-Brillenschleifautomaten unsere Ausbildungsstätte. Die Werkstätte ist zudem multimedial ausgestattet. Dies erlaubt eine effektive und nachhaltige Einschulung, bevor es in das Individualtraining geht.

An wen kann man sich wenden, wenn man noch Fragen zur Ausbildung hat?

Dazu empfehle ich vorweg unser Ausbildungsvideo im OHI-YouTube-Kanal anzusehen. Dort kommen Vortragende und Lehrgangsteilnehmer zu Wort. Auch bekommt man einen Einblick in die Ausbildung. Zudem erhält man laufend einen Eindruck zum Ausbildungsalltag im OHI-Instagram-Feed.

Zudem steht selbstverständlich das Sekretariat der OHI mit Rat und Tat bei individuellen Fragen zur Ausbildung und zu den Kosten zur Verfügung. Man erreicht es per E-Mail unter sekretariat@ohi.at und telefonisch unter +43-1-2700278. Den Vorbereitungslehrgang selbst nebst dem Online-Anmeldeformular findet man auf ohi.at/aomp.

 

Quelle: OHI/Optikum

 

Produkt: eyebizz 4/2021
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