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Meisterwerk Gesundheit GmbH übernimmt Meisterschule:

Führungstrio für das ifb Karlsruhe

ifb Karlruhe - Ab 2021 mit Führungstrio
Investoren der Meisterwerk Gesundheit GmbH übernehmen das ifb (von links): Robert Leitl, Alexa Kaltenborn und Joachim Gast leiten die Meisterschule fortan als Führungstrio (Foto: ifb Karlsruhe)

Das Institut für Berufsbildung (ifb) Karlsruhe startet im kommenden Jahr mit neuen Investoren und einem neuen Führungsteam: Robert Leitl und Joachim Gast fungieren dabei als geschäftsführende Gesellschafter, Alexa Kaltenborn wird die fachliche Leitung des ifb fortführen. Der bisherige Leiter Thomas Ott verlässt die Meisterschule zum Jahresende und verabschiedet sich in den Ruhestand.

Alexa Kaltenborn (Master-Absolventin Optometrie, Diplom-Ingenieurin (FH), Hörakustik-Meisterin und Kontaktlinsen-Spezialistin) war zunächst Dozentin dort und leitete die 1987 gegründete Bildungseinrichtung seit 2001 als Gesellschafterin gemeinsam mit dem staatlich geprüften Augenoptiker und Augenoptik-Meister Thomas Ott. Mehrere Tausend Gesellinnen und Gesellen hat das ifb seitdem erfolgreich für die Augenoptik-Meisterprüfung geschult. Zudem bereitete das Institut auf die zusätzliche Meister-Prüfung im Hörakustiker-Handwerk vor.

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Kaltenborn und Ott können auf fast 20 erfolgreiche Jahre mit dem ifb zurückblicken: „Wir haben viel erreicht und sind stolz darauf. Zugleich ist es wichtig, niemals stehenzubleiben und den zukünftigen Herausforderungen des Marktes mit immer neuen, attraktiven Bildungsangeboten Rechnung zu tragen. Daher sind wir sehr froh, dass wir mit Robert Leitl und Joachim Gast zwei engagierte und kompetente Investoren gefunden haben, die über exzellentes Branchenwissen verfügen und die in Augenoptik und Hörakustik seit vielen Jahren bestens vernetzt sind.“

Bekenntnis zu Qualität und Meisterpräsenz

Basis für die gemeinsame Arbeit der neuen ifb-Führung sei das klare Bekenntnis zur hohen Qualität des Augenoptik- und Hörakustik-Handwerks sowie zur Meisterpflicht. Die bisherigen Schulungsangebote will das Trio gemeinsam weiterentwickeln. Neueste Trends in Technologie und Service sollen dabei ebenso berücksichtigt werden wie wichtige Veränderungen im Zuge digitaler Transformation. Die Absolventinnen und Absolventen sollen befähigt werden, den fortschreitenden Wandel in beiden Branchen aktiv mitzugestalten.

Alexa Kaltenborn, Robert Leitl und Joachim Gast verfügen über jahrzehntelange Erfahrungen in der Augenoptik- und der Hörakustik-Branche. Ein wertvoller Pool, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der ifb-Kurse neben solidem Fachwissen auch zusätzliches Know-how sowie Insider-Kenntnisse verspreche und damit echten Mehrwert biete.

„Das ifb Karlsruhe bot schon bisher überaus attraktive und fachlich fundierte Vorbereitung auf die Meister-Prüfungen beider Branchen“, so Robert Leitl. „Gemeinsam mit dem sehr erfahrenen Dozententeam werden wir das Schulungsprogramm erweitern und uns dabei vor allem an den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer orientieren. Wichtig ist es zudem, die Perspektive der Unternehmen zu berücksichtigen. Sie benötigen qualifiziertes Personal, das auch zukünftigen Herausforderungen gewachsen ist und neue Möglichkeiten in Technologie und Service aktiv nutzen kann. Gerade hier wollen Joachim Gast und ich unsere Erfahrungen einbringen.“

Robert Leitl ist Augenoptik-Meister und Diplom-Betriebswirt (FH). Er war langjähriger Vertriebsleiter bei der Fielmann AG, Deutschland-Geschäftsführer des global agierenden Hörgeräte-Filialisten Amplifon sowie selbständiger Berater im Bereich Akquisitionen und Unternehmensübergänge. Parallel ist er ehrenamtlich engagiert als Verwaltungsratsvorsitzender der BIG direkt gesund sowie als stellvertretendes Mitglied des Verwaltungsrates des GKV Spitzenverbandes. Seit Ende 2019 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Meisterwerk Gesundheit GmbH, die nun zum 1. Januar 2021 das ifb Karlsruhe übernimmt.

Der Diplom-Betriebswirt (FH) Joachim Gast war bei der Fielmann AG zunächst Regionenleiter und Abteilungsleiter Vertrieb International, später Leiter für Vertrieb und Marketing bei Amplifon Deutschland sowie Deutschland-Geschäftsführer bei dem global agierenden Hörgeräte-Hersteller GN Hearing und Leiter von Strategischen Kooperationen und Geschäftsmodellen in der GN-Konzernzentrale in Kopenhagen. Auch er ist seit Ende 2019 geschäftsführender Gesellschafter der Meisterwerk Gesundheit GmbH.

ifb-Doppel-Meister für Augenoptik und Hörakustik

Erstes zusätzliches ifb-Schulungsangebot wird das Programm „ifb Doppel-MeisterIn“ sein – ein spezielles Angebot für Mischbetriebe mit Augenoptik und Hörakustik. „Es richtet sich in erster Linie an Gesellinnen und Gesellen aus der Augenoptik“, so Joachim Gast. „Im ifb werden sie zunächst auf die Meisterprüfung in der Augenoptik vorbereitet, direkt im Anschluss und zeitlich optimal abgestimmt auf die Meisterprüfung in der Hörakustik.“

Das Angebot des ifb kann auch von Gesellinnen und Gesellen aus der Hörakustik genutzt werden, die auf diesem Weg zusätzlich die Meisterpräsenz der Augenoptik abdecken können. Joachim Gast weiter: „Dieses Doppel-Programm verlangt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwar einiges ab, ist aber eine sinnvolle und zeitoptimierte Investition in die berufliche Zukunft. Und auch den Unternehmen eröffnet das Angebot neue Chancen: Indem sie die Teilnahme ermöglichen, binden sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig. Und sie eröffnen sich zusätzliche Möglichkeiten zur Expansion mit neuen Filialen oder zur Erweiterung ihres Portfolios.“

Alexa Kaltenborn: „Speziell für die inhabergeführten Betriebe sehen wir einen relevanten Bedarf im Bereich der Visual-/Funktional-Optometrie. Mit hoher Qualität, Individualität und Ganzheitlichkeit können sich diese deutlich von ihren Wettbewerbern differenzieren und wertschöpfend mit den lokalen Fachärzten zusammenarbeiten.“

In Kooperation mit der Handwerkskammer Rhein-Neckar-Odenwald bietet das ifb ab 2021 auch die Fortbildung zum Master Professional an. „Unser Ziel ist es, sehr ambitionierten Gesellinnen und Gesellen eine Alternative zum klassischen Studium zu eröffnen“, so Robert Leitl.

 

Quelle: ifb Karsruhe

 

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