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Vom 28. Februar bis 1. März 2024

Zukunft Handwerk: Mit Perspektive und einer Mutmacherin

Vom 28. Februar bis 1. März 2024 findet zum zweiten Mal im ICM in München Zukunft Handwerk, der Kongress für das Handwerk, statt. Im Zentrum stehen Themen wie Gründung und Übergabe im Handwerks-Betrieb, Gesundheit in handwerklichen Berufen sowie Fortschritt durch Digitalisierung.

Zukunft Handwerk Podium c GHM
Viel zu besprechen: Parallel zum Programm auf den zwei Bühnen von Zukunft Handwerk stehen verschiedene Workshops zur Verfügung, für die sich die Besucher anmelden können (Bild: GHM)

Perspektive im Handwerk

Im Rahmen des diesjährigen Fokusthemas Arbeits- und Fachkräfte-Mangel rückt der Kongress Zukunft Handwerk das Thema Frauen im Handwerk ins Zentrum und zeigt mit der Podiums-Diskussion „Gründung und Übergabe im Handwerks-Betrieb: Gründen Frauen anders als Männer?“ vielfältige Perspektiven auf. Auf der IKK classic Bühne diskutieren zu diesem Thema Tatjana Lanvermann (Bundesvorsitzende der UnternehmerFrauen im Handwerk), Tijen Onaran (Unternehmerin, Global Digital Woman und bekannt aus „Höhle der Löwen“) und Mateja Mögel (Chefredakteurin freundin) mit zwei Handwerks-Betrieben.

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Dem Thema Neugründung und Übergabe kommt aufgrund des demografischen Wandels der Gesellschaft eine große Bedeutung zu – die Anzahl der potenziellen Betriebs-Nachfolger nimmt weiter ab und stellt den Erhalt von vielen Handwerks-Betrieben in Frage. Ebenfalls passend zum Thema Fachkräfte-Gewinnung zeigen Aussteller auf der Bühne Zukunft Handwerk Forum, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefunden und langfristig gebunden werden können: Darunter Programm-Punkte mit der Akademie Würth und dem Münchener Verein. IKK classic zeigt ein Praxisbeispiel zu klimabewusster und gesundheits-fördernder Mobilität im Handwerk.

Das Thema Wohlbefinden und Gesundheit im Handwerk wird auf dem Kongress in vielfältiger Weise beleuchtet. Die gesundheitlichen Belastungen in den jeweiligen Gewerken variieren stark, und gute Arbeitsbedingungen und gesunde Beschäftigte sind entscheidend für einen funktionierenden Betrieb. Hier setzt der Beitrag von Felix Neureuther an, der als ehemaliger Profisportler praxisnahe Tipps gibt, wie man im Handwerker-Alltag fitter, schneller und gesünder arbeiten kann. Eine praktische Einheit, die die Bedeutung von körperlicher Fitness im Handwerk verdeutlicht.

Das Start-up Cocrafter stellt eine innovative digitale Plattform vor, die Auftraggeber und Nachunternehmen vernetzt. Dieser Programmpunkt zeigt die Bedeutung digitaler Transformation im Handwerkssektor auf und ist für die Besucher nur eine von mehreren Möglichkeiten, digitale Lösungen für die aktuellen betrieblichen Herausforderungen kennenzulernen.

Parallel zum Programm auf den zwei Bühnen stehen verschiedene Workshops zur Verfügung, für die sich die Besucher anmelden können. In Gruppen von höchstens 40 Personen werden praxisnahe Tipps, Wissen und Fertigkeiten zu Themen wie Social Media, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Fachkräfte-Gewinnung vermittelt. Dieses Format bietet ausreichend Raum für Fragen, Austausch und Übungen vor Ort.

Mutmacherin des Jahres gesucht

„Egal, ob nach einem Studium, langjähriger Berufstätigkeit oder einer Elternzeit – berufliche Neustarts erfordern Mut und Neugier auf Neues. freundin möchte mit der Auszeichnung „Die Mutmacherin“ nicht nur die individuellen Geschichten der Frauen hervorheben, sondern auch andere dazu ermutigen, ihrem Bauchgefühl zu folgen und Veränderungen zu wagen. Es ist nie zu spät für einen Neuanfang“, sagt Mateja Mögel, die gemeinsam mit Anke Helle Chefredakteurin der freundin ist.

„In unserer Gesellschaft müssen wir mehr Aufmerksamkeit darauf lenken, dass Frauen im Handwerk eine zentrale Rolle spielen. Um die Vielfalt und Möglichkeiten, die Frauen im Handwerk haben, zu verdeutlichen, ist es wichtig, ihre Geschichten und Erfahrungen zu teilen. Die Auszeichnung „Die Mutmacherin“ ist ein bedeutender Schritt in diese Richtung“, erklärt Cornelia Lutz, Projektleiterin von Zukunft Handwerk.

Die Verleihung der Auszeichnung findet am Freitag, den 1. März 2024, auf der IKK classic Bühne des Kongresses statt. Drei herausragende Frauen und die jeweiligen Betriebe werden in diesem Rahmen geehrt.

Abend-Veranstaltungen zum Netzwerken

Die Wahl von Miss und Mister Handwerk findet 2024 erstmals bei Zukunft Handwerk statt. Hier hat das Publikum und die Jury Einfluss darauf, wer ein Jahr lang das Deutsche Handwerk repräsentieren wird. Im Anschluss an die Wahl erwartet die Besucher das Get-together mit den frisch gewählten Miss und Mister Handwerk – eine ungezwungene Abendveranstaltung, die Raum für persönliches Kennenlernen bietet.

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Zukunft Handwerk 2023: Get Together (Bild: GHM)

Am zweiten Abend lädt der Kongress alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Netzwerk-Abend ein, um in entspannter Atmosphäre den Austausch zu fördern und die Vernetzung zu stärken.

Nachfolge und Neugründung – der Pitch

Nach Angaben des Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) werden allein im Handwerk in den nächsten fünf Jahren mindestens 125.000 Familien-Betriebe eine Unternehmens-Nachfolgerin oder einen Nachfolger suchen. Zukunft Handwerk gibt dieser Herausforderung eine Bühne und bietet Handwerkerinnen und Handwerkern die Möglichkeit, zum Thema Nachfolge oder Neugründung an einem Wettbewerb teilzunehmen und auf großer Bühne zu pitchen.

Bis 9. Februar kann die Öffentlichkeit über die eingereichten Beiträge online abstimmen. Die drei besten Einreichungen in den Kategorien Nachfolge und Neugründung erhalten die Chance, 2024 live auf der Bühne zu stehen und um die beiden ersten Plätze mit einem Preisgeld von 5.000 Euro zu pitchen.

 

Weitere Informationen zu den Programm-Punkten und Tickets gibt es unter www.zukunfthandwerk.com.

 

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