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Volle Hütte beim trendForum in Berlin

Spectaris: Die Revolution ist da – und keiner merkt es

„Wir sind digital“: Unter diesem Motto traf sich am vergangenen Wochenende die Branche zum 17. Spectaris trendForum in Berlin – ein gelungener Surf-Gang durch das kommende digitale Zeitalter. Die Veranstalter rund um den frisch wiedergewählten Spectaris-Vorsitzenden Josef May und Organisator Jochen Reinke sprechen von 590 Teilnehmern, davon 320 Augenoptikern.

Spectaris: trendForum 2018
Spectaris trendForum 2018 in Berlin (Bild: Detlev Schilke/Spectaris)

Von willkommener Arbeitserleichterung durch Roboter, die uns unliebsame Tätigkeiten abnehmen, bis zum umwelt-zerstörerischen Aspekt malten die fünf versierten Redner die Zeitenwende in anschaulichen Farben und Szenen. Infotainment vom Feinsten. Die Publikumsreaktionen schwankten zwischen spontaner Sympathie für einen drollig hüpf-klopf-krabbelnden, selbstlernenden Roboter bis zum Schreck über Killer-Drohnen, die zu Tausenden todbringend über einer fremden Nation aus einem Flugzeug schwirren. Letzteres ist noch Fiktion, aber heute schon machbar.

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Prominente Redner beim Spectaris trendForum

Spectaris trendFrorum 2018: Vortrag von Wolfgang Ertel
Prof. Dr. Wolfgang Ertel, Leiter des Instituts für Künstliche Intelligenz der Hochschule Ravensburg: Manchmal ist ihm Angst und Bange, wenn er an die Möglichkeiten von KI denkt (Bild: CH/eyebizz)

Auf der Rednerliste von Spectaris standen prominente Namen wie Christoph Keese, CEO der Axel Springer hy (berät Unternehmen zum Thema Digitalisierung) und Buchautor; Dirk von Gehlen, Leiter der Social Media Abteilung bei der Süddeutschen Zeitung; Prof. Dr. Wolfgang Ertel, Leiter des Instituts für Künstliche Intelligenz an der Hochschule Ravensburg-Weingarten; Dr. Volker Busch, Psychiater von der Uni in Regensburg, und zum Schluss der ebenso attraktive wie eloquente Prof. Dr. David Richard Precht.

Volker Busch bei seinem Vortrag auf dem Spectaris trendForum 2018 in Berlin
Dr. Volker Busch, Facharzt für Psychiatrie von der Uni in Regensburg: Nicht unterbrechen lassen, Auszeiten schaffen – zwei Tipps, um in der Datenflut nicht zu ertrinken (Bild: CH/eyebizz)
David Precht beim Spectaris trendForum 2018
David Precht (Bild: CH/eyebizz)

Precht ließ auf die trendForumianer einen Tsunami anrollen: Eine der größten Herausforderungen der Digitalisierung ist demnach der damit zusammenhängende höhere Energieverbrauch, die ansteigende Ausbeutung von Rohstoffen. Seine Forderungen nach bedingungslosem Grundeinkommen genauso wie der notwendige Umbau unseres Gesellschaftssystems, das sich vom Leistungsprinzip zu verabschieden habe, dürften bei den Teilnehmern noch nachhallen.

Projekte zur Augenoptik

Hat doch alles nix mit Augenoptik zu tun? Denkt mancher. Augenoptik ist aber keine Insel. Außerdem reihten sich ja Studenten aus Hamburg aufs trendForum-Podium: Zwei pfiffige Teams hatten sich in einem fünf-monatigen Projekt über Fachkräftemangel und die Ansprache der jungen Generation für Kontaktlinsen den Kopf zerbrochen. Inspiration satt.

Fazit insgesamt: Die gesellschaftliche Revolution ist schon da. Es wird nicht überall geschossen, aber so ein Blick über den Tellerrand tut gut.

 

Waren Sie beim Spectaris trendForum? Welches waren die drei Impulse, die Sie mit nach Hause genommen haben?

// CH     [ID 7116]

 

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Kleine kreative und online engagierte Betriebe, scheitern mit ihren Ideen spätestens bei den Schnittstellen der Lieferanten . Es gibt noch viel zu tun in der Vertikalen Vertriebsebene , damit Kunden weniger genervt sind

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