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Vermeintliche Helfer im Alltag

Machen Augentropfen und Co. süchtig?

Die Annahme, dass Nasensprays oder Lippenpflegestifte einen gewissen Gewöhnungseffekt bewirken und dann eigentlich eher kontraproduktiv sind, hält sich hartnäckig in den Köpfen vieler Verbraucher. Auch Augentropfen stehen unter diesem Verdacht. Erika Baum, Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, bestätigt nun einige Thesen und gibt Tipps, wie man von den Süchtigmachern im Alltag wieder loskommt.

Es fängt ganz harmlos damit an, dass man sich morgens erst mal einen Kaffee genehmigt, um in die Gänge zu kommen. Oder sich bei trockenen Augen oder Lippen mit feuchtigkeitsspendenden Augentropfen oder Pflegestiften zu helfen versucht. Und nach einiger Zeit kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass man von den „kleinen Helfern“ gar nicht mehr lassen kann.

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Und dieser Eindruck täuscht keineswegs, wie die Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Erika Baum, nun in einem Artikel in der Berliner Zeitung bestätigt. Anhand der Beispiele Koffein, Lippenpflege, Nasenspray, Kaugummi und auch Augentropfen erläutert sie, was diese im Körper bewirken, warum man so schwer ohne sie auskommt und mit welchen Tricks man sich leichter von Labello, Nasenspray und Co. entwöhnen kann.

Augentropfen: bei Dauergebrauch Gegeneffekt

augentropfen
Foto: Pixabay

Augentropfen kommen immer dann zum Einsatz, wenn Klimaanlagen laufen, Räume verraucht sind, man lange am Computer sitzt oder die Kontaktlinsen zwicken. Um rote Augen zu vermeiden, benutzen viele Menschen Tränenersatzmittel. Werden die künstlichen Tränen mehrmals täglich in das trockene Auge getropft, ersetzen sie die fehlende Flüssigkeit und verbessern gleichzeitig die Benetzung der Hornhautoberfläche. „Problematisch sind allerdings die Weißmacher in den Augentropfen. Sie ziehen die Gefäße im Auge zusammen. Wie beim Nasenspray kann auch hier bei Dauergebrauch ein Gegeneffekt eintreten: Nach Abbau des Wirkstoffes wird das Auge stärker durchblutet und trocknet umso mehr aus“, so Erika Baum.

Besser sei es, so Baum, „die mögliche Ursache für trockene Augen zu beseitigen: So ist es zum Beispiel eine Hilfe, für feuchtere Raumluft zu sorgen, bei Bildschirmarbeit gezielt mit den Augen zu zwinkern und häufiger kleine Pausen einzulegen oder Tabakrauch zu meiden.“

Augenoptiker können hier ansetzen, ihren betroffenen Kunden Tipps geben sowie die Kontaktlinsenträger unter ihnen zu den neuesten Entwicklungen bei Kontaktlinsen informieren.

 

Lesen Sie den Artikel auf berliner-zeitung.de

 

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