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Arbeitsplatz, Werbung, Wirtschaft

Fußball-WM im Betrieb: Was geht und was nicht

Heute startet offiziell die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Das erste Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Mexiko findet dann am Sonntag statt. Wie sieht es aus mit dem Fußball gucken am Arbeitsplatz? Was müssen Betriebe beachten, die mit der WM werben möchten?

Fußball-Fieber zur WM

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Public Viewing am Arbeitsplatz

Die ersten beiden Gruppenspiele der Deutschen finden – zum Glück – am Wochenende statt: Gegen Mexiko am 17. Juni und gegen Schweden am 23. Juni. Ein Sonntag Nachmittag und ein Samstag Abend, und deshalb für die meisten Arbeitnehmer unproblematisch in der Freizeit anzuschauen. Aber spätestens beim Match gegen Südkorea am 27. Juni, das um 16.00 Uhr beginnt, könnte es Anfragen an den Chef geben, das Spiel vielleicht am Arbeitsplatz sehen zu können.

Grundsätzlich muss der Chef dies nicht erlauben, auf jeden Fall aber sollte eine klare Regelung zum ob, wann und wo kommuniziert werden. Wenn aus dem Fußball schauen ein Public Viewing im Unternehmen wird, sei zu beachten, ob es eine gewerbliche oder nicht gewerbliche Veranstaltung ist (Stichwort Lizenz) und ob das Übertragungsgerät extra dafür installiert wird (Stichwort GEMA). Soll das Ganze als Betriebsveranstaltung steuerlich beim Finanzamt geltend gemacht werden, müssen auch hier bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

Werben mit der WM

Grundsätzlich ist Werbung mit der Fußball-WM erlaubt, allerdings nur in engen Grenzen. Die FIFA wache nämlich mit Argusaugen darüber, dass ihr Geschäft mit Sponsoren und Lizenzen nicht unterlaufen wird, und gehe auch gegen kleine Unternehmen vor. Auf keinen Fall solle man geschützte Bezeichnungen, Logos oder ähnliches verwenden. Infos hierzu gibt die offizielle Website der FIFA oder auch die Handwerkskammer.

Rein beschreibende Werbeaussagen seien dagegen möglich. Hält sich der Betrieb nicht dran, kann von Unterlassungserklärungen bis hin zu Schadensersatzansprüchen und Gerichtsverfahren alles kommen.

Wirtschaftlicher Schaden

Auch wenn der Fußballfan sich natürlich freut über dieses Großereignis und mitfiebert, ist der wirtschaftliche Schaden durch eine solche WM enorm. Selbst wenn nur mal kurz während der Arbeit Spielergebnisse gescheckt werden, mache das in der Summe einer Studie der Universität Hohenheim zufolge einen Schaden von 2,62 Milliarden Euro durch verlorene Arbeitszeit aus.

Dennoch sei eine höhere Akzeptanz der Arbeitgeber gegenüber der letzten Fußball-WM 2014 festzustellen. Damals tolerierten sechs Prozent weniger den Blick auf Spielergebnisse; aktuell würden auch neun bzw. vier Prozent mehr eine Radio- bzw. Fernsehübertragung während der Arbeit gestatten.

 

Quelle: Deutsche Handwerkszeitung

 

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