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Studie: 80 Prozent können hier nicht unterscheiden

Für Jugendliche ist Werbung oft gleich News

Auch wenn den Jugendlichen eine starke Medienkompetenz nachgesagt wird, scheinen sie im Netz in einer Hinsicht absolut nicht fit zu sein: Es fällt den meisten von ihnen schwer, zwischen echten Nachrichten und Werbung zu unterscheiden, wie eine Studie der Stanford-Universität jetzt aufdeckte.

Jugendliche nicht automatisch medienkompetent

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Foto: Pixabay

Forscher der kalifornischen Universität Stanford untersuchten, wie gut Schüler Werbung und richtige News auseinander halten können. Das Ergebnis war deutlich: 80 Prozent der Jugendlichen können es überhaupt nicht.

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Bewertet wurden Beiträge auf News-Webseiten, in sozialen Netzwerken sowie Blogs: insgesamt 7.804 Datensätze aus 12 US-Bundesstaaten im Zeitraum vom Januar 2015 bis zum Juni 2016.

Befragt wurden Schüler der Mittel- und Oberstufe sowie Studenten einiger Hochschulen. Sam Weineburg, der leitende Redakteur der Stanford-Studie, meint dazu: „Viele Menschen gehen davon aus, dass Jugendliche, nur weil sie sich problemlos in sozialen Medien bewegen können, auch gut darin sind, das, was sie dort finden, einzuordnen.“ Die Untersuchung habe aber gezeigt, dass das Gegenteil der Fall sei.

Auch Google problematisch

Eine britische Studie zu Google erschien im vergangenen Jahr mit einem ähnlichen Resultat. Die Medienaufsichtsbehörde stellte fest, dass Kinder und Jugendliche Probleme haben, zwischen den Suchergebnissen und Werbung von Google zu differenzieren. Bei den 12- bis 15-Jährigen konnten das 31 Prozent, bei den 8- bis 12-Jährigen noch 16 Prozent.

Sehr bedenklich in diesem Zusammenhang sei auch die Feststellung, dass viele der jungen Menschen den Wahrheitsgehalt dieser Meldungen kaum anzweifelten, was es den derzeit zunehmenden Fake-News leichter macht. Die IT-Konzerne wollten hier jedoch gegensteuern.

 

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