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Die Newcomer 2018, Teil 1

Aus der opti-Box: Brillendesign von morgen

Wer setzt neue Impulse bei Brillenfassungen? Wie sieht Brillendesign von morgen aus? Auf der opti präsentierten im Bereich der opti-Boxen in Halle C1 insgesamt 16 Manufakturen aus sieben Nationen ihren ganz eigenen Stil. Ein Blick auf ausgewählte Jungdesigner und unkonventionelle Start-ups. Teil 1: Box 1 bis Box 8, Teil 2: Box 9 bis 16.

Box 1: Lask Eyewear

Automobildesign trifft Architektur. Das Team von Lask besteht aus Designer Thomas Lask, der aus der Automobilbranche kommt, und Architektin Stefanie Küchenmeister. Das 2015 gegründete Label mit Firmensitz in Röhrmoos bei München sorgte auf der opti mit schraubenlosen Steckscharnieren für Aufsehen. Die Fassungen aus Acetat sind extrem biegsam (Memory-Effekt) und können nicht brechen. Die neueste Kollektion wurde von bekannten Jazzmusikern und ihren Sonnenbrillen inspiriert, deshalb der klingende Name eyejazz.

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Sehen Sie hier das eyebizz Video dazu auf youTube

opti-Box-2018: Lask eyewear
Bild: eyebizz YouTube-Video

Box 2: Eyel

Mit viel Leidenschaft und Wertschätzung entwerfen David und Azzurra Attimonelli, die beiden Gründer der Marke Eyel, in Andria im Herzen Apuliens ihre Vintage-Brillen. Dabei versuchen sie, Vintage-Stil und neue Trends zu mischen, Designs von Vintage-Rahmen wiederzuentdecken, mit Materialien zu spielen, mit neuen Kombinationen zu experimentieren. So entstehen Modelle wie Carrie, Sally, Joe, Holly, Susan, alle benannt nach Hauptdarstellern der berühmtesten Liebesfilme.

opti-box 2018: Eyel - Modell Larry
Eyel – Modell Larry (Bild: Eyel)

Box 3: Impressio

Das besondere Konzept von Impressio aus Luxemburg ist die Verschmelzung von Hightech und Handwerkskunst, mittels komplexer 3D-CAD-Modellierung, 3D-Additivherstellung der neuen Generation und gestanztem Titan – eine auffällige Mischung dieser besonderen Designkonzepte und Materialien in Luxusbrillen. Sorgfalt und Aufmerksamkeit im Detail und in der Ausführung der Stile wird in den Werkstätten in Luxemburg ermöglicht, wo die Rahmen von Hand montiert werden. Der Fokus liegt auf drei Grundprinzipien: Leichtigkeit, Qualität und Genauigkeit.

opti-box 2018: Impressio - Modell 504
Impressio – Modell 504 (Bild: /www.instagram.com/impressio_paris/)

Box 4: Helden Optical

Helden Optical aus Zwolle entwerfen ihre zeitlosen Brillen für all diejenigen, die ein Design lieben, wenn es für sich alleine stehen kann. Es gebe einfach Formen für Brillen, die ewig Bestand haben, wie etwa die Panto-Form. Höchstens die Details und Abmessungen dieses Designs werden sich im Laufe der Zeit ändern – und so macht man in dieser Manufaktur etwas Eigenes aus diesen ewigen Formen. So altern Stil und erkennbare Proportionen wirklich guter Produkte am besten und sind in den Augen der Niederländer wahre Helden.

opti-box 2018: helden optical
Bild: Helden optical

Box 5: Gazusa

Die Firma Gazusa aus Bergamo stellte auf der opti Fassungen mit Leder-Deko vor. Eigentlich Randlos-Modelle, die mittels Lederband, das durch Schlitze rundherum am Glasrand gezogen wird, doch einen Fassungsrand – und zwar einen sehr ungewöhnlichen – erhalten. Die Italiener sorgten mit weiteren Varianten mit Baumwoll- und sogar Goldfäden anstelle des Lederbands für großes Interesse. Besonderer Blickfang war ein Modell mit einer Oberlinie mit Fell besetzt.

Opti 2018: Gazusa Glasses - Randlos-Brillen mit Lederbandrand
Gazusa Glasses – Randlos-Fassungen mit Lederbandrand (Bild: opti/GHM)

Box 6: Mapleton

Pfiffige Vintage-Brillen aus Hamburg, doch im bayerischen Wald produziert. Mapleton wurde 2015 von den ebenso pfiffigen Hamburgern Klaus Stiegemeyer und Florian Baron gegründet. Die Vintage Contemporary Modelle punkten mit einem Design, das markante Fassungen der 1920er bis 80er Jahre neu interpretiert und den Farben Schwarz und Braun den Vorzug gibt. Hochwertig sind die verwendeten Materialien – Messing, Glas und auch Bio-Acetat.

opti-box 2018: Mapleton - Florian Baron
Mapleton – Florian Baron (Bild: eyebizz/pe)

Box 7: Headrix

Unter dem Himmel von Berlin entstand die Idee, eine maßgefertigte Brille für Jedermann unter einer nachhaltigen Produktion zu entwickeln. „Mein Wissen aus dem Studium und die jahrelange Erfahrung im Brillen-Vertrieb konnte ich bei Headrix zusammenbringen”, schwärmt Ideengeber und Gründer Stanislav Gempel, der auch geschäftsführender Gesellschafter der Berliner New Line Optik ist, „der Name setzt sich aus dem englischen ‘Head’ und dem Begriff Matrix zusammen.“ Individuelle Anpassung des Brillengestells, leichtes angenehm tragbares Polyamid sowie ein klares und geradliniges Design. Der Kunde kann sich die Form und Farbe aussuchen, auf Wunsch sein Brillengestell auch mit seinem Namen auf der Innenseite des Bügels veredeln lassen.

opti-box 2018: Headrix
Bild: Headrix

Box 8: Qbsee

Die Brillen der italienischen Marke Qbsee werden nicht von Menschenhand entworfen, sondern durch einen Algorithmus generiert. Eine Software fügt automatisch Variablen ein, die auf der Abbildung der signifikanten Punkte der Gesichter basieren. Das Ergebnis des Prozesses sind Brillen mit einer ungewöhnlichen Form, die beim Tragen zu einer Abbildung der Gesichtszüge führen, die den mathematisch als perfekt anerkannten Merkmalen näher kommen. Eine Brille, die ihre Träger schöner aussehen lassen soll. Das junge Unternehmen aus Turin vereint Hightech und handwerkliches Handwerk und gewann den renommierten Deutschen Designpreis 2018.

opti-box 2018: Qbsee
Bild: Qbsee

Quellen: opti, Labels der opti-Boxen

 

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