Produkt: eyebizz  4/2019
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1.225 Betriebe beteiligten sich

ZVA-Befragung: Hälfte der Betriebe mit Umsatzwachstum

Ende 2018 hat der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) mittelständische Augenoptikbetriebe unter anderem zu ihren Umsätzen befragt. 1.225 Betriebe beteiligten sich an der Umfrage, deren Ergebnisse nun vorliegen.

Nach ihren Erwartungen für das Geschäftsjahr 2018 befragt, hatten 52 Prozent der vom ZVA regelmäßig angeschriebenen Betriebe zu Jahresbeginn noch angegeben, mit einer Umsatzsteigerung zu rechnen – letztlich konnten dann sogar 54 Prozent auch tatsächlich ein Umsatzwachstum verzeichnen. 2017 waren es noch 51 Prozent.

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Einen Umsatzrückgang hatten im Januar dagegen nur fünf Prozent der Befragten erwartet, verbucht werden musste er aber schließlich von 16 Prozent – selbst diese Zahl entwickelte sich jedoch gegenüber 2017 positiv, als noch 24 Prozent rückläufige Umsatzzahlen meldeten.

Eine Umsatzstagnation war von 43 Prozent erwartet worden, bei nur etwa einem Drittel trat sie auch ein.

ZVA-Ergebnisse nach Umsatzklassen

Insgesamt entwickelten sich die Betriebe laut ZVA in den höheren Umsatzklassen deutlich positiver: So konnten etwa zwei Drittel der Augenoptiker in der Umsatzgruppe über 500.000 Euro steigende Umsätze verzeichnen. Bei der Gruppe darunter (bis 250.000 Euro) liegt dieser Anteil bei 30 Prozent, in der Gruppe bis 125.000 Euro Umsatz immerhin noch bei 22 Prozent.

Die unteren Umsatzklassen wiesen umgekehrt eher Einbußen auf, bei der kleinsten Umsatzgruppe betraf dies etwa ein Drittel der Betriebe, wobei etwa die Hälfte davon (14,5 Prozent) Umsatzrückgänge von mehr als fünf Prozent zu verkraften hatte. In der höchsten Gruppe (über 750.000 Euro) betrifft diese Entwicklung weniger als ein Prozent der Betriebe. Zu den Stückzahlen befragt, mussten 23 Prozent der Betriebe im vergangenen Jahr Rückgänge verzeichnen, 39 Prozent meldeten stagnierende Zahlen und 38 Prozent freuten sich über zusätzliche Brillenverkäufe.

„Die Konsolidierung des augenoptischen Marktes schreitet weiter voran, wir können den kleineren und mittelgroßen Betrieben vor diesem Hintergrund nur dazu raten, sich für die Verbraucher erkennbar von ihren unmittelbaren Wettbewerbern und hierbei insbesondere den Filialisten abzugrenzen, beispielsweise durch gezielte Weiterbildung, um nicht zuletzt die zahlreichen Instrumente der Digitalisierung effektiv nutzen zu können“, so ZVA- Präsident Thomas Truckenbrod.

 

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