Kooperation von IGA Optic und EAH Jena

Studie belegt: Nachtkurzsichtigkeit kann eingedämmt werden

(Datteln) – Der Marketing- und Vertriebsverbund IGA Optic hat eine bundesweite wissenschaftliche Studie in Kooperation mit der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena initiiert und finanziert. Die Fragestellung lautete: Lässt sich durch eine spezielle Korrektion das verbreitete Phänomen der Nachtkurzsichtigkeit verringern und dadurch die Sicherheit der Autofahrer durch bessere Sehleistungen beim Nacht- und Dämmerungssehen verbessern? Jetzt wurden die Ergebnisse dieser Studie präsentiert.

IGA Optic: Studie zur Nachtkurzsichtigkeit mit der EAH Jena

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Nachtkurzsichtigkeit verringern durch spezielle Nachtbrille

Rund drei von vier Teilnehmern an dieser Studie berichteten über mehr Sehkomfort in der Dämmerung und in der Nacht und über mehr Sehschärfe mit einer speziellen Nachtbrille im Vergleich zu einer Brille mit normaler Tageskorrektion. Mehr als jeder zweite Proband habe dank der speziell angefertigten Nachtbrille weniger Blendung durch entgegenkommende Fahrzeuge empfunden. Und mehr als 60 Prozent fühlten sich subjektiv mit der Nachtbrille sicherer am Steuer.

Die Studie war in einen wissenschaftlichen Teil der Hochschule in Jena und in einen Feldversuch in den Mitgliedsbetrieben von IGA Optic unterteilt. „Viele Menschen haben nachts andere Refraktionswerte als am Tag. Deshalb ist es nur folgerichtig, die Refraktion an die Bedingungen und besonderen Bedürfnisse des Nacht- und Dämmerungssehens anzupassen“, erläutert Carsten Schünemann. Im besonderen Fokus standen bei der Studie Menschen im Alter von 18 bis 40 Jahren, weil zunehmend Personen dieser Altersgruppe von Nachtkurzsichtigkeit betroffen sind.

Vergleich von Tag- und Nacht-Refraktion

Die teilnehmenden Mitgliedsbetriebe statteten die Studienteilnehmer mit zwei unterschiedlichen Korrektionsbrillen aus. Eine wurde mit den Werten einer normalen Tag-Refraktion angepasst. Die zweite, die Nachtbrille, wurde entweder nach den Ergebnissen einer besonderen Dunkel-Refraktion angefertigt bzw. deren Wert erhielt pauschal 0,25 Dioptrien mehr Minus. Die Studienteilnehmer seien anschließend zwei Wochen lang mit beiden Brillen abwechselnd im Auto unterwegs gewesen.

„Die Studienergebnisse zeigen, dass es sehr wohl möglich ist, den nächtlichen Blindflug vieler Autofahrer zu stoppen. Mobilität im Beruf, und die ist für die meisten nur per Auto umsetzbar, wird mehr und mehr ein zentrales Thema in unserer Berufswelt. 30.000 Unfälle passieren jährlich in Deutschland, weil Autofahrer schlecht sehen. Jede Verbesserung dieser Situation ist deshalb wichtig“, so Schünemann weiter.

Gelungene Kooperation

Darüber hinaus biete sich angesichts der Studienergebnisse für die Mitglieder des Marketing- und Vertriebsverbunds die Chance, sich mit individuellen Marketingkonzepten als „Experte für gutes Sehen in der Nacht“ zu profilieren und mit Zusatzbrillenverkäufen die wirtschaftliche Situation zu verbessern.

„Die Studie ist also in mehrfacher Hinsicht eine gelungene Aktion,“ betont Carsten Schünemann – verbunden mit dem Dank für eine ausgezeichnete Kooperation mit Prof. Dr. Degle von der Hochschule in Jena und seinem Team.

 

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