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Zum Tod von Heiner Tente

Spectaris: So dankbar für sein Wirken

Große Anteilnahme aus der Augenoptik-Branche zum Tod von Heiner Tente. Der langjährige Geschäftsführer von Koberg & Tente war am 25. Juli 2021 im Alter von 76 Jahren verstorben. Der gelernte Diplom-Kaufmann hat sich für die gesamte Branche engagiert, darunter auch über zwei Jahrzehnte im Industrieverband Spectaris. Ein Nachruf von Peter Frankenstein, Leiter des Fachverbandes Augenoptik bei Spectaris.

Koberg & Tente - Heiner Tente verstorben

„Die Spectaris-Familie trauert um Heiner Tente, den langjähriger Geschäftsführer unseres Münsteraner Mitglieds Koberg & Tente, der am 25. Juli 2021 nach längerer Krankheit, aber trotzdem unerwartet, im Alter von 76 Jahren verstorben ist.

Heiner Tente hat sich als Leiter verschiedener Arbeitskreise in den ersten beiden Jahrzehnten dieses Jahrhunderts bei uns im Fachverband Augenoptik große Verdienste erworben. Im Jahr 2001 war er es – federführend für die Gruppe –, der die augenoptischen Großhändler des damaligen Deutschen Groß- und Außenhandels (DGA) in den Industrieverband Spectaris integrierte. Ein Kreis, der sich in den folgenden Jahren äußerst aktiv in das Verbandsgeschehen einbrachte.

Über zehn Jahre leitete Heiner Tente den Augenoptik-Arbeitskreis Marketing und Vertrieb bei Spectaris, in dem alle Produktgruppen der Augenoptik zusammen kamen. Viele Jahre war er auch Obmann des DIN-Ausschusses Brillenfassungen. In erster Linie deshalb, weil sich niemand fand, der diese so wichtige, aber trockene Aufgabe übernehmen wollte. „Einer muss es ja machen“, pflegte Heiner Tente dann immer zu sagen, um sich sogleich in wieder neuen, fremden Stoff einzuarbeiten.

Er war einer, der immer die Interessen der gesamten Gruppe im Auge hatte und sorgsam darauf achtete, auch wirklich alle abzuholen. Schon von weitem freute er sich auf Messen, wenn sich bekannte Gesichter näherten. Einen Spaß hatte er dann immer auf den Lippen und freute sich mit über das Wohlbefinden in den anderen Unternehmen oder im privaten Bereich.

Heiner Tente war branchenweit bekannt und geschätzt für seine soziale Art und Verantwortung, für seine Kunst des Brückenbauens, seine Bescheidenheit, aber auch die Art und Weise, wie er sein eigenes Unternehmen erfolgreich weiter entwickelte und die Führung frühzeitig mit seinem Sohn Frank teilte und später übergab. Frank ist eines von vier Kindern des Familienmenschen.

Wir trauern sehr mit der Familie, allen Angehörigen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit einem Lächeln schicken wir einen äußerst dankbaren Gruß hoch gen Himmel.“

Peter Frankenstein, Leiter des Fachverbandes Augenoptik bei Spectaris

 

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ich durfte mit Herrn Tente als Mitglied des DIN-Ausschuss Brillenfassungen zusammen arbeiten. Dort hatte ich ihn als total sympathischen, immer freundlichen und fleißigen Menschen kennengelernt. Besonders beim damaligen schwierigen Thema der Nickelfreiheit bei Brillenfassung war er ein ausgleichender und fachmännisch kompetenter Ratgeber. Gespräche mit ihm waren stets eine Bereicherung für mich.

    Sehr betroffen war ich nun, als ich erst jetzt von seinem viel, viel zu frühen Ableben erfuhr.

    Meine guten Erinnerungen gelten Ihm und mein Mitgefühl allen Angehörigen.

    Klaus Dieter Beck

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  2. Ich habe Herrn Tente über jahrzehnte gekannt und seine ruhige und klare Position immer schätzen gelernt. Er wird der Branche fehlen. Mein Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen, vorallem Frank, der seine Nachfolge angetreten hat.
    Manfred Gründler, SPECOM Sportoptik, München

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