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Internationale Arbeit der Stiftung

Sea2see erweitert Meeres-Schutz mit Umweltstiftung

Die Sea2see Foundation ist eine Non-Profit-Organisation, die hinter der Brillenmarke Sea2see steht, deren Fassungen aus recyceltem Meeresplastik hergestellt werden. Die Marke hat ihre Müllsammel- und Säuberungs-Aktivitäten an Stränden in Ghana ausgeweitet, um ihren Einfluss in der Region zu verstärken.

Sea2see: Francois van den Abeele
„Mit 1 m3 (1000 kg / 1 Tonne) recyceltem Material produzieren wir durchschnittlich 35.000 Brillenfassungen – und wir haben im letzten Jahr nur etwa 5000 kg verbraucht, was angesichts des Klima-Notstands ziemlich unbedeutend ist. Unsere Stiftung ermöglicht es uns, in Ghana mehr als 250 m3/ 250.000 kg pro Jahr zu sammeln, und so werden wir auch in anderen Teilen der Welt wie Kamerun, Sri Lanka, Simbabwe und den Philippinen arbeiten“, so François van den Abeele, Gründer von Sea2see (Bild: Sea2see)

Die Stiftung startete ihr Programm zur Sammlung von Meeresmüll im Jahr 2016 in französischen und spanischen Fischergemeinden und expandierte 2018 nach Afrika in Ghana. Das Hauptziel ist es, die Küsten- und Meeresumwelt zu schützen, das Bewusstsein für die Plastik-Verschmutzung zu schärfen und die Bildung von Kindern zu unterstützen.

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Während ein Teil der Meeresabfälle für die Herstellung von Sea2see-Brillen aus Barcelona recycelt wird, geht das Programm der Sea2See Foundation zur Verringerung der Umwelt-Verschmutzung und zum Abfall-Management darüber hinaus: Hier soll eine echte Wirkung an der Quelle gewährleistet werden, wo sich die Meeresumwelt in einer Krise befindet.

Sea2see Foundation für saubere Strände

Das erste Säuberungs-Programm der Sea2see-Stiftung konzentrierte sich auf die Abfall-Bewirtschaftung und die Beseitigung von Meeresmüll an Stränden, Seen und Flüssen und bezog einheimische Männer und Frauen ein, die für diese Arbeit eine neue Einkommensquelle erhielten. Die Stiftung hat 20 Standorte für die Abfallsammlung mit optimierter Logistik eingerichtet und 20 Vertreter eingestellt, die das Sea2see-Projekt im ganzen Land verwalten und durchführen.

Sea2see Foundation Ghana
Die Sea2see Foundation ist seit 2018 in Ghana tätig (Bild: Sea2see)

Eine Initiative über das Lokalradio informiert die Einheimischen darüber, wo sie Abfälle und alte Fischernetze abgeben können, und sorgt dafür, dass sie ihre Säcke zum Verkauf bringen – ein Sea2see-Vertreter kontrolliert und wiegt die Abfälle und bezahlt sie.

Sea2see nutzt diese Abfälle zum Recycling und verarbeitet sie zum Rohgranulat „Upsea Plast“. Derzeit sammelt die Stiftung 350 bis 400 Tonnen Abfall pro Jahr, von denen etwa 300 Tonnen wertvoll sind und wiederverwertet werden können.

Rückkehr nach Ghana

Stiftungsgründer François van den Abeele kehrte im August 2022 nach Afrika zurück, um die von ihm seit 2016 entwickelten Programme zur Müllsäuberung weiter auszubauen. Er verbrachte auch mehrere Tage mit dem Team von PACODEP / Freetheslaves.net, einer NGO, mit der Sea2see seit 2019 zusammenarbeitet. Die Stiftung investiert in das Bildungsprogramm für Kinder, die aus der Sklaverei in der Fischerei-Industrie gerettet wurden.

 

Sea2see Foundation Ghana - Müll aus dem Meer sammeln
Beseitigung von Meeresmüll in Ghana – die Sea2see Foundation erweitert ihre Arbeit auf weitere Länder (Bild: Sea2see)

„Unser Ziel mit der Sea2see Foundation ist es, Lösungen zum Schutz der Meeresumwelt vor Plastik-Verschmutzung zu finden und einen Beitrag zur Beseitigung von Meeresmüll in Ländern wie Ghana zu leisten“, erklärt van den Abeele. „Wir unterstützen auch die lokale Initiative zur Rettung von Kindern aus der Sklaverei auf dem Voltasee mit Mitteln für ihre Ausbildung. Ich bin davon überzeugt, dass es wichtig ist, direkte Maßnahmen zu ergreifen, um angesichts der Klima-Katastrophe eine echte und greifbare Wirkung zu erzielen, und ich bin entschlossen, dieses Vermächtnis fortzusetzen und unsere Projekte – sowohl im sozialen als auch im Umweltbereich – weiter auszubauen.“

Nach dem Vorbild des in Ghana erreichten Modells wird die Sea2see Foundation im September 2022 ein Pilotprojekt zur Sammlung von Meeresmüll in Madagaskar und in den nächsten Monaten in Kamerun, auf den Philippinen und in Sri Lanka starten.

 

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