Produkt: eyebizz  2/2019
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Langfristiger Wachstumstrend im Geschäftsjahr 2017 bestätigt

Rodenstock erzielt bestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte

(München) – Die Rodenstock Gruppe habe ihren langfristigen Wachstumstrend im Geschäftsjahr 2017 bestätigen können, das zeigten die Zahlen, die der Konzern Ende März veröffentlichte. Trotz des geplanten Wegfalls von Lizenzumsätzen im Eyewear-Geschäft sei der Konzernumsatz um 1,5 Prozent auf rund 416 Millionen Euro (i.V. 409,4 Millionen Euro) gewachsen.

Rodenstock in München
Rodenstock in München

Das um die Sondereffekte bereinigte Umsatzwachstum betrage 3,3 Prozent. Der operative Gewinn (EBITDA) sei sogar um 8,8 Prozent auf 82,3 Millionen Euro (i.V. 75,6 Millionen Euro) gestiegen. Das sei das beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Ausschlaggebend für die positive Ertragsentwicklung war neben weiteren Effizienzsteigerungen in Produktion und Logistik vor allem die erfolgreiche Restrukturierung des Geschäftsbereichs Eyewear.

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„Das war für uns ein gutes Geschäftsjahr“, kommentiert Oliver Kastalio, CEO der Rodenstock Gruppe, die Zahlen. „Die strategischen Entscheidungen der beiden zurückliegenden Jahre beginnen sich auszuzahlen. Mit der Erweiterung unserer internationalen Produktionskapazitäten im Glasbereich und dem Aufbau einer eigenständigen Eyewear-Sparte haben wir unsere Marktposition deutlich gestärkt. Wir wachsen nachhaltig und sind so ertragsstark wie nie zuvor. Dennoch wird auch das Jahr 2018 kein Selbstläufer. Aufgrund der Konzentrationsbewegungen in unserer Branche nimmt der Wettbewerbsdruck weiter zu. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir diesen Umbruch für uns nutzen können. 2018 wird für Rodenstock ein weiteres Wachstumsjahr werden.“

Glasgeschäft weiterhin wichtigster Wachstumstreiber

Mit Innovationen wie dem Vermessungssystem DNEye Scanner 2+ habe die Rodenstock Gruppe im vergangenen Jahr ihren technologischen Vorsprung im Geschäftsbereich Glas weiter ausgebaut. Um auch langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, wurde die Glasproduktion am Standort Frankfurt am Main im vergangenen Jahr vollständig an die High-Tech-Standorte Regen und Klattau verlagert. Im Zuge der allgemeinen Kapazitätserweiterungen im Glasgeschäft ist die Anzahl der Mitarbeiter 2017 auf insgesamt 4.700 gestiegen.

Insgesamt habe die Rodenstock Gruppe so viele Brillengläser produziert und verkauft wie nie zuvor. Die Nachfrage unabhängiger Augenoptiker sei im vergangenen Jahr dabei konstant hoch geblieben. Der Gesamtumsatz im Bereich Glas sei aufgrund einer starken internationalen Geschäftsentwicklung insgesamt um 2,4 Prozent gestiegen. Im Kernmarkt Europa betrug der Zuwachs sogar 2,7 Prozent.

Neuausrichtung der Eyewear-Sparte zeigt erste Erfolge

Im Eyewear-Geschäft sei der Gesamtumsatz aufgrund des geplanten Auslaufens mehrerer Lizenzmarken erwartungsgemäß um 10 Prozent zurückgegangen. Die Konzentration des Markenportfolios auf die beiden Kernmarken Rodenstock und Porsche Design beginne sich aber auszuzahlen: Die EBITDA-Marge der Sparte erreichte erstmals seit Jahren einen zweistelligen Wert und trug damit maßgeblich zu dem verbesserten Konzernergebnis bei.

Quelle: Rodenstock

Produkt: eyebizz 5/2019 Digital
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