Produkt: eyebizz  5/2019
eyebizz 5/2019
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Serie: 40 Talente unter 40

Kathrin Fonte: Das Gesicht der Augenoptik

Optometristin Kathrin Fonte ist stolz auf ihr Studium der Augenoptik an der Höheren Fachschule in Köln und die gleichzeitige Belegung des Aufbaukurses Optometrie und Prüfung zur Optometristin (ZVA/HWK). Nach zweieinhalb Jahren Berufstätigkeit in Köln wechselte sie 2015 zu Optometrie Cagnolati nach Duisburg. Aus der Arbeit dort ergaben sich für die 34-Jährige zwei Publikationen in der Fachpresse und im März ein Vortrag bei der SBAO in Bern. Und ein Fotoshooting für den ZVA.

Kathrin Fonte - ZVA Fotoshooting
Kathrin Fonte – Motiv aus dem ZVA-Fotoshooting (Bild: ZVA/Skamper)

Wenn Kathrin Fonte mal nicht versucht, beruflich immer am Puls der Zeit zu sein, geht sie neben kreativem Gestalten und Fotografieren ihrem hauptsächlichen Hobby Sport nach: früher mit Herz und Seele Voltigieren, heute Radfahren, Ski fahren und Klettern.

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Frau Fonte, wie kamen Sie zur Augenoptik und weiter zur Optometrie?

Kathrin Fonte: Als schon immer handwerklich orientierter Mensch und selbst Brillenträgerin trat ich einen Schnuppertag bei meinem damaligen, ganz kleinen Optiker an, welcher mir gut gefiel. Den Grundstein hat allerdings mein Opa gelegt, der in der Tageszeitung eine kleine Anzeige zu einer Lehrstelle fand. Wenn man einen ambitionierten Ausbilder hat, der zu der Zeit in der Handwerkskammer tätig war und heute für den ZVA arbeitet, bekommt man schnell mal Dinge aus der Berufspolitik mit, welche mich neugierig machten, mehr zu erfahren.

Außerdem stellte ich mir nach der Ausbildung die Frage: War das schon alles? Die logische Schlussfolgerung war, sich weiter fortzubilden, und die Frage, ob ich den Optometristen-Kurs auch besuchen sollte, stellte sich erst gar nicht. Alles an Wissen mitnehmen, was geht! – war meine Devise.

Wie kamen Sie zu Optometrie Cagnolati und wie ist das, für einen so bekannten Namen wie Wolfgang Cagnolati zu arbeiten?

Kathrin Fonte: Schon bevor ich dort anfing, hatte die Praxis mein Interesse geweckt, und der Name Cagnolati war mir vom Buch „Kinderoptometrie“ aus dem Studium geläufig. Zu meiner Freude fand ich einige Zeit später eine Stellenausschreibung auf dessen Homepage und hab mich beworben. Ehe ich mich versah, hatte ich dort einen neuen Job.

In erster Linie gehen wir alle „nur“ mit bestem Wissen und Gewissen unserem Beruf nach. Durch den Ruf von Dr. Cagnolati „stolpern“ auch gerne mal ganz spezielle Fälle zur Tür herein (für mich die spannendsten!), mit anderen Herausforderungen, als der Durchschnittsoptiker hat, nämlich verloren gegangene Fähigkeiten wieder zu aktivieren und dem Menschen etwas mehr Lebensqualität zu verschaffen.

Sie wurden für Image-Bilder des ZVA zum Beruf Augenoptiker fotografiert – Wie kam es dazu?

Kathrin Fonte: (lacht) Das war purer Zufall, es hätte genauso gut meine beiden Kolleginnen treffen können. Beide haben auch bei dem Shooting mitgewirkt und sind selbst auf mehreren Broschüren abgedruckt worden. Der ZVA brauchte neue Stockfotos, und Optometrie Cagnolati wurde gefragt, ob Fotoaufnahmen in den Räumlichkeiten stattfinden dürften.

Bemerkenswert aber, was das für Kreise zieht, und dass auch der eine oder andere mich darauf anspricht. Ich fühle mich geehrt, dass ich die Broschüre des Berufsbildes zieren darf.

Vielen Dank für das Interview, Frau Fonte.

// PE

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Produkt: eyebizz  4/2019
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