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Produkt: eyebizz 2/2019
eyebizz 2/2019
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Augenoptik in der Welt

Domenico Concato: Made in Italy hat gelitten

Punto Ottico in Brescia
Punto Ottico in Brescia – Geschäftsführer Domenico Concato resümiert im eyebizz-Interview über Brillen Made in Italy

In der italienischen Brillenbranche arbeiten derzeit 18.100 Menschen in 860 Firmen, so aktuelle Zahlen des italienischen Verbandes der Hersteller optischer Produkte (ANFAO). Ganz vorne mit dabei Domenico Concato, Geschäftsführer von Punto Ottico.

524 Punkte! Den diesjährigen „Eurovision Song Contest“ Ende Mai in Rotterdam gewann Italien souverän mit dem charismatischen Pop-Quartett Måneskin. Auf dem Brillenmarkt ist „das Land, wo die Zitronen blühen“, schon lange Spitze. In Europa ist Italien der größte Hersteller von Sonnenbrillen und Fassungen, auch beim Export steht das Land an erster Stelle. Aber es gibt auch Wermutstropfen, wie Concato im Interview erzählt. /// JUEB

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Herr Concato, wie viele augenoptische Geschäfte haben Sie?

Punto Ottico - Domenico Concato
Domenico Concato

Insgesamt sechs Geschäfte in Italien, darunter in Mailand und Verona, und zwei in den USA, New York und Brooklyn. 60 Mitarbeiter gehören zu uns. Unser größter Store befindet sich in Alte Ceccato, Montecchio Maggiore in Vicenza, und hat 240 qm.

An welchen Standorten sind Ihre Kunden besonders modeaffin?

Was die Vorlieben unserer Kunden angeht, stellen wir keine Unterschiede fest. Ob modeorientiert oder eher klassisch, beides gibt es an allen Standorten. Wir arbeiten mit nur wenigen ausgewählten unabhängigen Labels zusammen, z.B. Balmain, Jacques Durand, Masahiro Maruyamazu, doch jedes ist auf seine Weise markant.

Punto Ottico in Verona
Punto Ottico in Verona

Im Verkaufsgespräch lernen unsere Kunden die spezifischen Merkmale der verschiedenen Kollektionen kennen, um sich dann richtig entscheiden zu können.

Was reizt Sie persönlich an der Branche?

Ich wollte unseren Kunden schon immer das bieten, was ich selbst erwarte, wenn ich ein Geschäft betrete. Es muss ein besonders Erlebnis geschaffen werden, bei dem sofort mit der Begrüßung eine enge Verbindung aufgebaut wird. Wirtschaftliche Gewinne sind notwendig, aber nur eine Folge davon.

Was sind die spezifischen Herausforderungen für Augenoptiker*innen in Italien?

Made in Italy hat seine Bedeutung weitgehend verloren. Es gibt nur noch wenige gesetzliche Regulierungen, die die Produktion in Italien und damit das nationale Label schützen. Die Pandemie hat zudem die Art und Weise verändert, wie Menschen heute einkaufen. Konsumenten wollen genau wissen, woher die Produkte kommen, wie sie hergestellt werden. Ehrlichkeit und Transparenz, darauf kommt es an. ///

www.puntoottico.it

 


ItalienItalien

Staatsform: parlamentarische Republik

Einwohner: 60 Mio. (2020)

Hauptstadt: Rom

 

 


 

Beitrag aus der eyebizz 4.2021 (Juni/Juli)

 

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