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Software-Tools als Ergänzung zum Jahresgespräch

Mitarbeiter-Feedback: Öfter und regelmäßig

Zum Ende eines Jahres oder zu Beginn des neuen ist es in vielen Betrieben Usus, bei Mitarbeitergesprächen Feedback einzuholen und zu geben. Auf der einen Seite scheint die Mehrzahl der größeren Unternehmen noch großen Wert auf Jahresgespräche zu legen. Andere Stimmen meinen dagegen, dass Mitarbeiter sich in der heutigen Arbeitswelt regelmäßig und öfter im Laufe des Jahres Feedback vom Chef wünschen und Anregungen geben möchten. Doch was tun, wenn der Zeitaufwand dafür aufgrund der Mitarbeiterzahl zu groß wird? Dafür gibt es inzwischen Software-Unterstützung zur Ergänzung des persönlichen Gespräches.

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Foto: Pixabay

Umfragen kamen zu dem Schluss, dass “die klassischen Mitarbeitergespräche zum Jahresende nicht mehr zeitgemäß sind”, weil sich die Mitarbeiter in der neuen Arbeitswelt regelmäßiges Feedback wünschten. Dies ließe sich aber mit den klassischen Gesprächen zur Jahresbilanz alleine nicht mehr umsetzen. Immerhin vertrauten aktuell noch 72 Prozent der Betriebe mit mehr als 50 Mitarbeitern auf dieses jährliche Instrumentarium, wirke es sich doch positiv auf deren Engagement im Unternehmen aus (Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung).

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Will man aber mehrmals im Jahr bei den Angestellten nachforschen bzw. weniger optimalen Entwicklungen mit konstruktiver Kritik entgegenwirken, kann es ab einer bestimmten Betriebsgröße für den Chef oder die Chefin zeitlich schwierig werden – und dann bleibt es vielleicht beim guten Willen und beim großen jährlichen Abstand.

Software fürs Feedback

Was liegt da im Zeitalter von Apps näher, als Software zur Unterstützung zu nutzen, die das persönliche Gespräch am Jahresende ergänzen kann. Verschiedene Programme bieten hier zum Beispiel die Möglichkeit, in selbst definierten Zeiträumen den Mitarbeitern Umfragen ins E-Mai-Postfach zu leiten, die diese dann anonym beantworten können. Wie beim englischsprachigen Programm Office-Vibe: Hier können sowohl vorgefertigte Fragen (werden vom Programm zusammengestellt) zu bestimmten Themen genutzt werden als auch individuelle zu speziellen Punkten selbst ergänzt werden.

Oder zum Beispiel das deutsche Programm Company-Mood, das die wöchentlichen (!) Stimmungsbewertungen der Mitarbeiter sogar mit den Werten aus 42 Branchen vergleichen kann – eine Kooperation mit Kununu (Arbeitgeber-Bewertungsplattform) macht’s möglich. Hierzu gibt es auch ein abgespecktes Umfrage-Tool für maximal zehn Personen.

Weitere Anbieter solcher Tools sind beispielsweise auch 15Five, Culture Amp, Weekdone und Tinypulse.

 

Lesen Sie den Artikel auf t3n – digital pioneers

 

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