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Produkt: eyebizz 5/2019
eyebizz 5/2019
Monopoly der Markenlizenzen+++Lindberg: Zurückhaltung auf höchstem Niveau+++Jiyoon Yun: Berlin Brillen im 20-Minuten-Takt
Premium-Brillengläser von Novacel

Leica Eyecare: Newcomer im Highend

Im eyebizz-Interview erklärt Novacel-Gründer und -Geschäftsführer Rüdiger Düning selbstbewusst: „Wir sind in den vergangenen Jahren jeweils mit rund 20 Prozent gewachsen und wollen in den nächsten drei Jahren in allen europäischen Märkten Fuß fassen.“ Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Premium-Kamera-Marke Leica, die auch für den unabhängigen Augenoptiker Chancen bietet: mit Premium-Brillengläsern von Leica Eyecare.

Leica Kamera - Produktion
Foto: Leica

Tatsächlich ist die Kamera-Marke der starke Hoffnungsträger für die geplante Expansion. Da der Name Novacel den allermeisten Endverbrauchern unbekannt ist, geht dies nur mit einem Türöffner.

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Das Image der Kamera-Marke

Die Geschäfte in der Marktnische von Leica Camera brummen offenbar wieder, die 1.400 Arbeitsplätze des Kameraherstellers im mittelhessischen Wetzlar und im portugiesischen Vila Nova de Famalicao sind sicher. Zwischendurch hatte es so ausgesehen, als würde der Konzern den Zug der Digitalisierung verschlafen.

World of Leica Experience - Leitz-Park in Wetzlar - die Geschichte
World of Leica Experience – Leitz-Park in Wetzlar – die Geschichte des Unternehmens (Foto: Leica)

Die Marke steht seit gut 100 Jahren für anspruchsvolle Fotografie, beste Bildqualität und deutsche Ingenieurskunst. Das Traditionsunternehmen fertigt Kameras und Objektive der Spitzenklasse und begeistert damit sowohl die Pioniere der Straßenfotografie als auch junge Konsumenten, die den „Leica Look“ erzielen möchten und die kreative Freiheit schätzen, die ihnen die Präzisionswerkzeuge mit dem ikonischen roten Punkt bieten. Seit jeher fördert der Hersteller etablierte Fotografen, aber auch aufstrebende junge Talente in aller Welt. Den Ball fängt Novacel auf und etabliert auf der Internetseite z.B. einen Fotowettbewerb.

Höchste Ansprüche

eyebizz: Novacel - Leica Eyecare - Rüdiger Düning
Rüdiger Düning

Mit einer der modernsten Fertigungsanlagen in Europa positioniert sich das Unternehmen, das Essilor 2007 zu 75 Prozent übernommen hat, heute als dritter Anbieter auf dem Markt für Brillenglasfertigung in Frankreich. Auf einer Fläche von fast 14.000 Quadratmetern widmen sich rund 550 Mitarbeiter in Château-Thierry der Forschung, Entwicklung und Fertigung von Hightech-Produkten. Jetzt auch in Kooperation mit der Kamera-Ikone.

„Höchste Priorität“, so heißt es im Firmenjargon, liegt auf Qualität, optische Präzision und Innovation: Mit Leica Eyecare werden Brillengläser in 0,125-Dioptrien-Schritten unter Einhaltung enger Fertigungstoleranzen von plus/minus 0,10 Dioptrien geboten, inklusive der von Leica entwickelten AquaDura-Beschichtung.

Diese Vergütung wird bereits seit Jahren bei Leica-Ferngläsern eingesetzt. Bei Naturerkundungen und Jagd, schützt die Veredelung die Optiken vor Wasser, Verschmutzung und Beschädigung. Basierend darauf umfasst das Eyecare-Angebot überdurchschnittliche Garantieleistungen bei Oberflächenbeschädigung wie Kratzer. Hinzu kommt ein kostenloser Ersatz-Service bei Diebstahl oder Beschädigung.

eyebizz: Novacel - Leica Eyecare - Gunter Fink
Gunter Fink

Breit aufgestellt

Neben der Brillenglasfertigung hat sich Novacel in den vergangenen Jahrzehnten auch als Anbieter von Augenoptikbedarf und -instrumenten am Markt etabliert und ein firmeneigenes Programm von Kontaktlinsen gestartet.

Seit Anfang April ist der ehemalige Eigentümer von „Flair”, Gunter Fink, als Niederlassungsleiter zum Novacel-Kosmos gestoßen. Seine internationalen Branchenkenntnisse im Vertrieb und Marketing sollen die Entwicklung der Marke Leica weiter voranbringen.

 


Nachgefragt bei Novacel-Geschäftsführer Rüdiger Düning:

 

Welche Erfahrungen machten Sie seit Einführung von Leica im deutschen Markt?

Der deutsche Markt ist als Folge der enormen Konzentration im Einzelhandel und der einzigartig großen Anzahl von Akteuren im Glasbereich wahrscheinlich der schwierigste in Europa. Als wir mit der Marke Leica gestartet sind, war uns klar, dass dies ein langer und mühevoller Weg ist. Die bisherige Resonanz beim Augenoptiker ist extrem gut und auch im internationalen Business wird diese Marke eine erfolgversprechende Zukunft haben.

Welche Stärke hat die Marke Leica im deutschen Markt?

Die phänomenale Zugkraft der Marke liegt erstens im Bekanntheitsgrad beim Endverbraucher und zweitens beim Qualitätsimage aller bisher bekannten Produkte, so auch dem der Gläser unter Leica Eyecare.

Wo wird an den Glas-Entwicklungen für Leica geforscht?

Die Brillenglasentwicklung liegt im Verantwortungsbereich der Firma Novacel. Wir verfügen über ausgezeichnete Techniker, die es der Firma in den vergangenen Jahren ermöglicht haben, z.B. beim Progressivglas-Design eigene Entwicklungen mit großem Erfolg auf den Markt zu bringen. Der Beitrag von Leica beschränkt sich auf das exzellente Know-how in der Glasbeschichtung.

Wie hält Novacel seine Unabhängigkeit von Essilor?

Die Unabhängigkeit von Novacel gegenüber Essilor basiert auf der vertraglichen Vereinbarung vom Dezember 2006. Wir rechnen Essilor hoch an, dass sie uns sämtliche Spielräume zugestehen und wir diese eigenständig verfolgen können.

Werden auch Online-Anbieter mit Leica-Produkten beliefert?

Das ist nicht unsere Absicht, und dies bezieht sich nicht nur auf Leica-Produkte. Wir honorieren die langjährige Treue und erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Augenoptikern in dieser Form. Ein Premium-Produkt verdient Premium-Partner.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Düning.

||| CH

 

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Flash Bicolor by Optiswiss: Kreativität ohne Grenzen
Für die einen bedeuten besondere Farben Lebensfreude, für andere sind sie vor allem Ausdruck von Coolness: Die verspiegelten Brillengläser mit Farbverlauf aus dem Hause Optiswiss haben das Zeug, mehr als nur ein echter Hingucker dieser Sonnenbrillen-Saison zu werden.

Produkt: eyebizz 4/2019
eyebizz 4/2019
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