Anzeige
Anzeige
Nach drei Jahrzehnten beim Softwarehaus

Ipro-Berater Hans-Dieter Schröder verabschiedet sich

(Leonberg/München) – Manch ein Anwender wird sich gewundert haben, als ihr langjähriger Ipro-Berater Hans-Dieter Schröder auf seiner „Abschiedstour“ Patrick Mullin vorstellte, seinen Nachfolger und neuen „Ipro-Mann“ für Bayern und Vorarlberg. Nach drei Jahrzehnten verabschiedet sich der langjährige Berater in den Ruhestand.

Ipro-Berater Hans Dieter Schröder geht in Ruhestand
Ipro-Berater Hans Dieter Schröder geht in Ruhestand – und zukünftig mehr golfen (Foto: Ipro GmbH)

„HDS“ im Rentenalter? Ja, im vergangenen Herbst habe er die „Schallgrenze“ erreicht, bestätigte Schröder auch ein wenig traurig darüber, dass viele lieb gewordene Kontakte auf lange Sicht verloren gehen dürften. Manche werden ihm aber zweifellos erhalten bleiben, denn zu einigen Kunden sind echte Freundschaften entstanden, die er – zum Beispiel auf dem Golfplatz – weiter pflegen wird. Große Reisen sind es nicht unbedingt, die Hans-Dieter Schröder für die kommenden Jahre plant. Dafür wird er mit seinem zehn Jahre alten „Viano“ Deutschland und Skandinavien bereisen und weiter „Golfplätze sammeln“.

Anzeige

Aus der DDR geflüchtet

Obwohl er seit 1988 ununterbrochen in der bayerischen Landeshauptstadt lebt, ist Hans-Dieter Schröder beileibe kein Bayer, sondern ein „Preuß“. Geboren in der Prignitz im Nordwesten Brandenburgs, flüchtete er als 16-Jähriger aus der DDR, um seinen ebenfalls geflüchteten Bruder aus dem Westen heimzuholen. Das gelang zwar, aber schon ein Jahr später, 1969, durchschwammen die Brüder erneut die Elbe – diesmal bewusst, um im Westen, zunächst in NRW, ein neues Leben anzufangen.

Erst zu WECO . . .

Zuerst wurde gejobbt, dann folgte die Wehrzeit, ehe Schröder eine Ausbildung zum Energiegeräteelektroniker machte. 1977 kam er zum Werkstattmaschinenhersteller WECO in Düsseldorf. „Ich hatte wirklich viel Glück in meinem Leben, dazu gehört der Weg in die Optik, der mit WECO begann“, sagt er. Inzwischen hatte er sich verheiratet und war Vater einer kleinen Tochter.

. . . dann zu Ipro

Nachdem er sich am Rhein als qualifizierter und engagierter Mitarbeiter unentbehrlich gemacht hatte, schlug ihm WECO den Umzug nach München vor, dem Standort des neuen Eigners Rodenstock. Dort traf er den Kollegen Reinhold Fuchs wieder, den er bei einer Firmenveranstaltung in Düsseldorf kennengelernt hatte. Später wechselte Reinhold Fuchs zu Ipro – und begeisterte Hans-Dieter Schröder für das junge Softwarehaus.

1987 machte er ihn mit Ipro-Gründer Manfred Gärtner bekannt – und vom 1. Januar 1988 an teilte sich der frischgebackene selbständige Handelsvertreter Hans-Dieter Schröder den Außendienst mit Reinhold Fuchs und dem kurz vor ihm dazu gekommenen Hartmut Wilms.

Firmenerfolg mit geprägt

In der ganzen Zeit, die Schröder für Ipro arbeitete, trug er selbst unternehmerisches Risiko, da er konsequent selbständig blieb. Bereut haben es beide Seiten nicht. Als Geschäftsführer Martin Himmelsbach im Rahmen eines großen Anwendermeetings am 14. März 2018 in der Münchener Allianz-Arena seinen langjährigen Berater für Bayern in den Ruhestand verabschiedete, soll die eine oder andere Träne geflossen sein.

„Ipro hat Hans-Dieter Schröder sehr viel zu verdanken, und ich weiß, dass der Respekt und die Zuneigung bis zur letzten Fahrt gegenseitig geblieben sind“, so Himmelsbach – selbst einer der ganz wenigen im Unternehmen, die sich noch an die ersten Tage von Schröder als Berater erinnern können. „Hans-Dieter hatte die unglaubliche Chance, beim Aufbau einer erfolgreichen Firma dabei zu sein. Er hat dabei auch eine wesentliche Rolle gespielt und ohne ihn wären wir nicht da, wo wir heute sind. Ich wünsche ihm alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit.“

Vom Ausmaß der Freundschafts- und Loyalitätsbezeigungen in München war Hans-Dieter Schröder überwältigt. „Es war alles ausgesprochen harmonisch, was für eine Qualität manche Beziehungen entwickelt haben, ist sensationell; wobei das wohl für die meisten Ipro-Berater gilt, die ja alle langjährige Beziehungen zu ihren Kunden haben, da ist immer viel Herz dabei.“

Dass ihn „seine“ Kunden immer noch gerne anrufen, findet er in Ordnung, auch wenn er sie, falls sie Fragen haben, an seine Nachfolger verweisen muss. „Roland Wolfsfellner kennen ja alle ebenfalls seit vielen Jahren, da wir uns die Kunden nie aufgeteilt hatten, und Patrick Mullin macht das, nach meiner Erfahrung mit ihm im vergangenen Jahr, sehr gut.“

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.