Mit Entwicklung sehr zufrieden

IGA Optic: Carsten Schünemann feiert 20-Jähriges

Die letzte Vorstandssitzung 2017 von IGA Optic hatte einen ungewöhnlichen Tagesordnungspunkt: Glückwünsche. Vorstandsmitglied Klaus Hogrebe gratulierte dem Geschäftsführer Carsten Schünemann zum 20-jährigen Betriebsjubiläum. Für ihn und den Marketing- und Vertriebsverbund seien die letzten zwei Jahrzehnte eine Erfolgsgeschichte gewesen, die Carsten Schünemann mitgeprägt habe und fortsetzen möchte, trotz aller umwälzenden Entwicklungen in der Branche. „Wir sind gut aufgestellt für die Herausforderungen im Markt“, betont der Jubilar.

IGA Optic: 20 Jahre Carsten Schünemann
Vorstandsmitglied Klaus Hogrebe (Recklinghausen) gratuliert Geschäftsführer Carsten Schünemann (rechts) zum 20-jährigen Betriebsjubiläum (Bild: IGA Optic)

Als der gebürtige Bielefelder 1997 zur IGA Optic kam, hatte er zuvor eine Augenoptik-Ausbildung und ein Studium in Betriebswirtschaft absolviert. „Diese Kombination war und ist ein großer Vorteil für meine Arbeit“, sagt Carsten Schünemann rückblickend. Er startete als Key-Account-Manager, wurde kurze Zeit später Leiter der Warenabteilung, dann Vertriebsleiter und rückte 2001 zum stellvertretenden Geschäftsführer auf. 2006 übernahm er dann als geschäftsführender Vorstand die Führung des Unternehmens. Gutes bewahren und Neues entwickeln – das war und ist für Schünemann das Credo seiner Arbeit.

Der Bielefelder sei mit der Entwicklung von IGA Optic in seinem Jubiläumsjahr sehr zufrieden. 2017 kamen mehr als 30 Betriebsstätten hinzu und in allen als Profitcenter geführten Abteilungen konnten sowohl Umsatz als auch Ertrag gesteigert werden. Aktuell gehören dem Verbund 280 Mitglieder mit knapp 500 Betriebsstätten an. Dabei stehe für Carsten Schünemann ein gesundes, stabiles Wachstum im Vordergrund seiner Arbeit.

„Gut aufgestellt“

Der Blick auf die Entwicklung und die Probleme anderer Kooperationen in der Branche gebe ihm dabei Recht. „Wachstum um jeden Preis kann nach hinten losgehen“, so der Geschäftsführer. „Die neuen Mitglieder müssen zu IGA Optic passen, nicht nur vom Umsatz, sondern auch in der Außendarstellung und in der Person des Unternehmers selbst. Wir sind ein Marketing- und Vertriebsverbund. Das Marketing ist unser USP, welches uns von allen Mitbewerbern unterscheidet, da wir eine Inhouse-Agentur haben.“ Auch die Zahl von rund 50 Mitarbeitern und das resultierende breit aufgestellte Dienstleistungsportfolio für die Mitglieder suchten in der Branche ihres gleichen.

Auch wenn es mittelständische Betriebe im immer intensiver werdenden Wettbewerb schwer haben, sehe Carsten Schünemann die Mitglieder der IGA Optic mit Blick auf die wirtschaftliche Zukunft sehr gut aufgestellt. Das liegt für den Geschäftsführer zum einen an der Umsatzgröße der einzelnen Betriebsstätten von über 500.000 Euro. Zum anderen sei das große Plus der inhabergeführten Geschäfte in der herzlichen, persönlichen Beratung und in der überdurchschnittlichen optometrischen Kompetenz zu sehen. Dass der Großteil der Mitglieder auch nicht zu den preisaggressiven Anbietern zähle, sehe Schünemann auch mit Blick auf die Entwicklung der Branche als großen Vorteil für die IGA-Optic-Mitglieder an.

Carsten Schünemann ist überzeugt, dass die Augenoptik vor nachhaltigen Veränderungen steht. „Akustiker gehen verstärkt in die Optik. Um das Wachstum zu befeuern, werden Optik- und/oder Akustikgeschäfte zu Preisen, die betriebswirtschaftlich schwer nachzuvollziehen sind, gekauft. Online-Optiker gehen offline und eröffnen Läden in Top-Lagen. Wir beobachten das alles sehr genau für unsere Mitglieder.“ Diesen empfiehlt Schünemann, mit Ruhe den lokalen Markt mit einer klaren Positionierung kontinuierlich zu bearbeiten. „Dafür gibt es aus der IGA Optic-Zentrale in Datteln jede Unterstützung“, verspricht der Geschäftsführer. Dafür tritt Carsten Schünemann seit 20 Jahren an.

 

Quelle: IGA Optic

 

Redaktion
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