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Die Hauptversammlung soll den Kandidaten am 14. Juli in den Aufsichtsrat berufen

Otto-Chef wird Fielmann-Mann

Hans-Otto_Schrader-w2Bei der Fielmann Hauptversammlung am 14. Juli soll unter Tagesordnungspunkt sechs Hans-Otto Schrader nun auch als Nachfolger des Anfang diesen Jahres verstorbenen Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell in den Aufsichtsrat gewählt. Einen Gegenkandidaten gäbe es scheinbar nicht, wie das Manager Magazin verlautbart.

Monatelang wurde über die Zukunft von Hans-Otto Schrader auf dem Chefsessel des Versandhändlers Otto spekuliert. Ein Verbleib galt als wahrscheinlich – und dies trotz der internen Altersgrenze von 60 Jahren, die er im Dezember erreichen wird. Seit Mitte Mai ist klar: Schrader braucht eine neue Karriereplanung. Ein Anschlussjob gilt als sicher. Miteigner Michael Otto (73) will das Eigengewächs nach dessen Ausscheiden zum Jahreswechsel in den Aufsichtsrat der Otto Group holen. Eine Karriere-Stufe mit der sich der 59-Jährige offenbar zunehmend anfreunden kann.

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Der seit 2007 amtierende Konzernchef nutzt seine jahrzehntelange Erfahrung als Manager des Hamburger Familienunternehmens als Sprungbrett für eine neue Ära als Aufseher. Neben Mandaten für Systain Consulting (Vorsitzender des Beirats) und die in Shanghai ansässige Otto-Cheer Mailorder (Chairman of the Board of Directors), beides Firmen aus dem Otto-Reich, sitzt Schrader seit 2014 im Beirat des Bielefelder Nahrungsmittelimperiums Oetker.

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