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Kampagne im Februar

Fachkräfte-Bedarf im Handwerk: Zeit zum Umdenken

Eine bundesweite Imagekampagne fürs Handwerk ruft angesichts des Fachkräfte-Bedarfs mit einer provokanten Frage zu gesellschaftlichem Umdenken auf: „Handwerk liegt in der Natur des Menschen. Was hindert so viele daran, es zum Beruf zu machen?“ Seit 7. Februar ist die Kampagne auf Großplakaten in den Großstädten und für mehrere Wochen in TV-Spots und im Internet zu sehen.

Kampagne fürs Handwerk 2022: Plakat-Beispiel
Kampagne fürs Handwerk 2022: Plakat-Beispiel (Bild: Das Handwerk)

Handwerk: Personalmangel trotz bester Zukunftsaussichten

Rund 250.000 Fachkräfte fehlen im Handwerk – Tendenz steigend. Denn jährlich bleiben rund 20.000 Ausbildungsplätze unbesetzt, was den zukünftigen Fachkräftemangel verstärkt. Dabei bietet das Handwerk jungen Menschen beste Zukunftsaussichten. Eine ungebrochen hohe Nachfrage, eine deutlich niedrigere Arbeitslosenquote als in den meisten akademischen Berufen, hervorragende Möglichkeiten, sich selbständig zu machen oder einen etablierten Betrieb zu übernehmen. Sowie gute Verdienstmöglichkeiten, die denen von Hochschulabsolventen nicht nachstehen. Dennoch finden immer weniger junge Menschen den Weg ins Handwerk.

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Kampagne fürs Handwerk 2022: TV-Spot Neugier
Kampagne 2022: TV-Spot Neugier (Bild: Das Handwerk)

„Fachkräfte-Sicherung ist daher nicht weniger als eine Frage von Zukunftssicherung und Wohlstandssicherung in unserem Land“, kommentiert Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), die Lage.

Zeit zum Umdenken

„Hier stimmt was nicht“, macht eine bundesweite Kommunikations-Offensive deutlich und will eine Gesellschaft zum Umdenken aufrufen, die jahrzehntelang Wissen über Können gestellt hat. „Es muss endlich in den Köpfen ankommen, dass eine berufliche Ausbildung genauso viel wert ist wie eine akademische“, fordert Wollseifer. „Damit die berufliche Ausbildung attraktiv bleibt, müssen die Berufe Wertschätzung erfahren. Die Menschen, die sie ausüben, müssen spüren, wie wichtig sie für die Zukunft des Landes sind.“

Werben mit neuem Kampagnen-Material

Im Verlauf des Februars wirbt die Kampagne bundesweit mit rund 650 TV-Schaltungen, über 5.000 Großflächenplakaten sowie zusätzlichen Online-Werbemaßnahmen. Betriebe können sich diese Sichtbarkeit zunutze machen, indem sie parallel zur Kampagnen-Laufzeit mit eigenen Kommunikations-Maßnahmen auf ihr Handwerk aufmerksam machen. Über das Werbeportal gibt es eine Vielzahl an Plakaten und Motiven, die für Werbemaßnahmen genutzt werden können.

 

 

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