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Optik Boelke aus Bad Nauheim

Ein Glasfenster mit Brillen-Geschichte

Augenoptiker sollten in ihrem Marketing-Mix auch Berichte in der Lokalpresse nutzen, mit Themen wie z.B. Renovierung, neue Service-Angebote und Aktionen zu bestimmen Anlässen. Oder man hat etwas ganz Besonderes aus der Firmengeschichte zu erzählen, wie Optik Boelke in Bad Nauheim über ein Glasfenster mit Brillen-Geschichte.

„Glaskunst durch die Brille“ war der Bericht im Herbst 2020 in der Wetterauer Zeitung betitelt, hier ein Auszug:

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„Im Eingangsbereich des Geschäftes Optik Boelke in Bad Nauheim steht man einem bunten Glasfenster gegenüber. Es zeigt die Geschichte der Brille und wurde von dem bekannten Nauheimer Künstler Otto Franz Kutscher gemalt. Brillenglas und Glaskunst liegen hier eng beieinander.

Brille Glasfenster Kutscher - Optik Boelke - c Wetterauer Zeitung
Das „Brillenmacherfenster“ hat Künstler Otto Franz Kutscher 1956 für Optik Boelke gestaltet (Foto: HMS © Red, Wetterauer Zeitung)

Glaskunst von Künstler Otto Franz Kutscher gibt es kaum noch im Original. Jedenfalls sind seine Fenster von 1929 aus der Bad Nauheimer Synagoge nicht mehr erhalten und ob seine Fenster in der Friedberger Friedhofskapelle noch im Originalzustand sind, weiß niemand genau.

Umso mehr freuen sich Seniorchefin Christel Flor und ihre Tochter über diese Rarität in ihrem Geschäft in der Parkstraße: „Solange ich mich erinnern kann, ist das Fenster hier. Es wurde nach dem Umbau des Geschäfts im April 1956 eingebaut“, erzählt Anne Flor-Spuri. Anni, die Schwester ihrer Mutter, und deren Mann Walter Boelke waren seit 1932 die Inhaber und hatten den Auftrag an Kutscher gegeben. Es bestanden zwischen den Familien nachbarschaftliche Beziehungen, denn Boelkes wohnten in der Karl-, Ecke Lutherstraße und Kutschers in der Luther-, Ecke Kurstraße. Außerdem war der überaus aktive Otto Franz Kutscher zusammen mit Christel Flor im Ausschuss für die renommierten Bad Nauheimer Fotowettbewerbe.

Kutscher hatte sich für den Bad Nauheimer Traditionsbetrieb das historisches Motiv der Brillenmacher ausgedacht. Immerhin war Boelke schon Geschäftsführer in der Filiale der 1839 in Berlin gegründeten Firma „C. Dittmar Optisches Institut“ in den Kolonnaden.  . . . “

Tolles „Marketing“ zum Thema Brille und Augenoptik, wie wir finden.

 

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