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Vollständige Digitalisierung der Kundenreise

Brille24: Kundenerlebnisse mit KI optimieren

(Oldenburg – ots) – Vom Webshop zum Technologieunternehmen: Diesen Weg verfolgt aktuell Brille24. Schon heute arbeiteten nahezu alle Unternehmensbereiche mit selbstlernenden Algorithmen, so der Online-Optiker. Und das Unternehmen investiere zudem konsequent in die Forschung und Entwicklung intelligenter Software und Künstlicher Neuronaler Netze. Das Ziel der Oldenburger: die vollständige Digitalisierung der Kundenreise.

Brille24 - Strategie mit Künstlicher Intelligenz
Bild: obs/Brille24 GmbH/Masterfile/4774344sean

Knapp zwei Millionen Brillen habe das Unternehmen nach eigenen Angaben seit dem Start des Online-Shops verkauft und zähle damit zu den führenden Anbietern in Europa. Aktuell haben die Oldenburger aber ein anderes Ziel vor Augen, als den Marktanteil zu steigern. In der Universitätsstadt arbeiten sie mit Hochdruck „an der Transformation zum Technologieunternehmen“.

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Brillen gelten als besonders beratungsintensive Produkte, weshalb der Gang ins Ladengeschäft für viele Brillenträger immer noch selbstverständlich ist. Brille24 verzichtet auf eigene Filialen und möchte für komfortable und individuelle Kundenerlebnisse einen eigenen Weg verfolgen.

„Vom ersten Stöbern im Sortiment bis zur optimalen Anpassung der Brille haben wir zahlreiche Berührungspunkte mit dem Kunden – und nahezu alle laufen digital ab“, erklärt Christophe Hocquet, CEO von Brille24. „Wir benötigen deshalb Service- und Kommunikationsangebote, die deutlich über die konventioneller Online-Shops hinausgehen.“

Bereits 2015 haben die Oldenburger deshalb damit begonnen, sämtliche Unternehmensbereiche auf den Einsatz Künstlicher Intelligenz auszurichten. Das Unternehmen habe zudem in die Entwicklung intelligenter Software investiert, die so auch schon heute an vielen Stellen zum Einsatz komme: von Chatbots im Kundenservice über einen Brillenpass-Leser und intelligentes Empfehlungsmanagement bis hin zur virtuellen Anprobe.

Algorithmen treffen selbstständig Entscheidungen

In den meisten Fällen greift Brille24 dabei auf Deep-Learning-Algorithmen zurück. „Mit selbstlernender Software machen wir den visuellen Kanal auch für das Online-Geschäft nutzbar“, erklärt Manuel Zapp. Der 27-Jährige leitet seit Mai 2018 die Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei Brille24. Zuvor arbeitete er für das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken, mit dem das Unternehmen seit mehreren Jahren kooperiert.

Mit seinem Team entwickelt Zapp künstliche neuronale Netze und trainiert diese, bis sie selbst komplexe Entscheidungen treffen können. Auch die Universität Oldenburg und ihre Studenten arbeiten in der Forschung mit. „Unser Ziel ist es, dass die Endgeräte der Nutzer mittelfristig alle Funktionen und Fähigkeiten eines Beraters im stationären Handel mindestens gleichwertig erfüllen können – von der Messung der Korrekturwerte bis hin zur Stilberatung“, so Zapp.

Digitalisierung der Kundenreise

Es gehe den Oldenburgern um die Digitalisierung der gesamten Kundenreise beim Brillenkauf – und das auch über das Online-Geschäft hinaus. Die KI-gestützte Software soll so etwa auch den Partneroptikern von Brille24 zugutekommen, mit denen das Unternehmen deutschlandweit zusammenarbeitet.

Auch deshalb möchte Hocquet nicht von einem Pauschalangriff auf den stationären Handel sprechen: „Unsere Kunden unterscheiden nicht zwischen Online und Offline, sondern zwischen guten und schlechten Einkaufserlebnissen. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unseren Softwarelösungen einen wichtigen Beitrag zur Verschmelzung aller Kanäle leisten und damit insgesamt für noch mehr Komfort und bessere Beratung in der Optikerbranche sorgen.“

 

Brille24

Das Unternehmen mit Sitz in Oldenburg wurde 2007 gegründet, ist mit Online-Shops in Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Portugal und Spanien aktiv, und hat nach eigenen Angaben inzwischen über eine Million Kunden in 117 Ländern. Geschäftsführer sind Christophe Hocquet und Johannes Korves.

 

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