Freisprechungsfeier Rheinland-Pfalz und Saarland

79 Augenoptiker starten in den Beruf

(Kirchheimbolanden/Speyer) – Für 79 Auszubildende in Rheinland-Pfalz und im Saarland sind die „Lehrjahre“ zu Ende. Sie feierten gemeinsam mit Ausbildern, Familie und Freunden am 24. Juni 2018 in der Stadthalle an der Orangerie in Kirchheimbolanden ihre Freisprechung und damit den offiziellen Abschluss ihrer Ausbildung.

SWAV: Freisprechungsfeier 2018 - Malu Dreyer (Mitte) und die Prüfungsbeste
Die Prüfungsbesten zusammen mit Malu Dreyer (im roten Anzug), Patricia Fuchs, Hans-Jörg Friese, Peter Stumpfhäuser und Peter Kupczyk (Foto: Stepan)

Als Moderator der Veranstaltung begrüßte Patrik Sommer die Anwesenden im Saal und übergab das Wort an die Landesinnungsmeisterin der Augenoptiker-Innung Rheinland-Pfalz/Saarland, Patricia Fuchs. Zunächst hieß Fuchs die geladenen Gäste willkommen. Ganz besonders dankte sie der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, dass sie der Einladung zur Freisprechungsfeier gefolgt ist.

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Neben Hans-Jörg Friese (Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen), Marina Schlusnus (Vizepräsidentin der Handwerkskammer Rheinhessen) und Peter Stumpfhäuser (Erster Beigeordneter der Stadt Kirchheimbolanden) waren auch Andreas Müller (stellv. Landesinnungsmeister der Innung), Hermann Hubing (Geschäftsführer des Unternehmerverbandes Handwerk Rheinland-Pfalz e.V.), Eva Vogt (Vertreterin der Handwerkskammer Koblenz) sowie Lehrervertreter und Mitglieder der Gesellenprüfungsausschüsse vor Ort. Aus der Geschäftsstelle in Speyer waren Geschäftsführer Peter Kupczyk und mehrere Mitarbeiter anwesend.

Anerkennung der Leistung

In ihren Begrüßungsworten lobte die Landesinnungsmeisterin Patricia Fuchs die Junghandwerker für das Geleistete in den anstrengenden Prüfungswochen. Von 123 zur Prüfung angetretenen Auszubildenden im Winter und Sommer haben 113 ihre Prüfung bestanden.

An die Politik gerichtet bemängelte Fuchs die fehlende Anerkennung der Fähigkeiten und Kompetenzen der nicht-approbierten Berufe im Gesundheitshandwerk sowie die zunehmende Bürokratisierung. In ihrem Rückblick auf die Gesellenprüfung bedankte sie sich bei den Mitgliedern des Prüfungsausschusses und den Lehrern der Berufsschulen für ihr ehrenamtliches Engagement, ohne den der reibungslose Ablauf der Prüfungen nicht möglich gewesen wäre.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer lobte in ihrer Festansprache den gezeigten Ehrgeiz und das Durchhaltevermögen während der Ausbildungszeit. Sie betonte den hohen Stellenwert des Handwerks in Wirtschaft und Gesellschaft und prophezeite den Junggesellinnen und Junggesellen beste Berufschancen. Gleichzeitig versprach Dreyer die Bemühungen der Gesundheitsberufe, ihre Kompetenzen auszubauen, zu unterstützen.

Ehrung der Prüfungsbesten

Im Anschluss überreichte die Ministerpräsidentin zusammen mit Patricia Fuchs und Peter Kupczyk den Prüfungsbesten der Handwerkskammerbezirke Rheinhessen und Pfalz sowie Koblenz und Trier, Felina Haun (Mainz) und Herman Schmidt (Koblenz), neben einer Urkunde einen Geldpreis der Augenoptiker-Innung Rheinland-Pfalz/Saarland. Die beste handwerkliche Leistung in Rheinland-Pfalz lieferte Lana Rößler (Landau) ab.

Das weitere Programm bestritt „Kelly Entertainment“ mit dem Showprogramm „Der verrückte Professor“. Mit Gedankenspielen und viel Magie verzauberte Fabian Kelly die Gesellinnen, Gesellen und Gäste in der Stadthalle an der Orangerie.

Ausgabe der Zeugnisse und Gesellenbriefe

Dann erreichte der Nachmittag seinen Höhepunkt mit der Ausgabe der Gesellenprüfungszeugnisse und Gesellenbriefe. Die Absolventen der Berufsschulstandorte Koblenz, Trier und Bad Dürkheim wurden klassenweise namentlich aufgerufen und mit viel Applaus bedacht. Das Komitee beglückwünschte den frischen Nachwuchs im Handwerk und ehrte jeden einzelnen mit einer Rose. Den Klassenbesten überreichte Patricia Fuchs ein Buch, die drei Schulbesten wurden mit dem AzuBlick-Preis der Firma Carl Zeiss Vision geehrt.

„Die Augenoptiker-Innung Rheinland-Pfalz/Saarland und der Südwestdeutsche Augenoptiker-Verband gratulieren allen Gesellen ganz herzlich und wünschen für den weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute.“

 

Quelle: SWAV

 

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