Im Rahmen der opti haben Hochschule Aalen und Bildungs-Zentrum für Augenoptik und Optometrie München (BZAO) zum Format „Pro Next Generation“ eingeladen. Ein Highlight war der „KI kompakt“-Crashkurs.
Diskussions-Runde auf der opti 2026 mit (von links) Prof. Dr. Anna Nagl (Hochschule Aalen), Susanne Jansen („Digitale Bildungsreise“), Volker Meyer (Optimum – Volker Meyer Augenoptik), Stefan Bandlitz (HFA Köln) und Kai Jaeger (ZVA) (Bild: opti / GHM)
Die Referentin Susanne Jansen aus Aalen, Lehrerin und Expertin für digitale Medien und KI im Schul-Alltag, bot den auf der opti anwesenden Lehrkräften und Ausbildern einen intensiven, fundierten Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen generativer KI. Der Vortrag machte deutlich: Die Technologie ist längst in der Lehre und im Studium angekommen.
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In ihrem Vortrag betonte Jansen die Dringlichkeit, sich dem Thema zu öffnen. „KI ist ein so dynamisches Feld, das sich ständig weiterentwickelt und auch vor Schulen und Hochschulen nicht mehr Halt macht“, so die Referentin. Es sei daher unerlässlich, KI-Kompetenzen sowohl auf der Lehrer- als auch auf Schülerseite fest im Curriculum zu implementieren.
Jansen hob hervor, dass Technologie allein kein Ersatz für Expertise ist – im Gegenteil: „Was wichtiger denn je sein wird, ist Fachwissen“, unterstrich sie. „Nur mit fundiertem Fachwissen können wir die Ergebnisse der KI bewerten und einordnen. Deshalb ist es entscheidend, beides zu vermitteln: die technologische Anwendung und die fachliche Tiefe.“
Austausch für die Zukunft der Augenoptik
Der Vortrag war Teil eines umfangreichen Programms an den Messeständen des „opti Campus“. Neben dem fachlichen Input stand beim Networking-Event am Vorabend und der anschließenden Diskussion „NXT Gen“ vor allem der Austausch zwischen Berufsschullehrern und den Carl Zeiss Vision Centern Deutschland im Mittelpunkt.
Die Vorbereitungen für ein neues Lehrer-Treffen und Vortrags-Programm auf der opti 2027 vom 29. bis 31. Januar laufen bereits.