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Ziel: Mehr, besser und intelligenter verkaufen

Vereinfachung der Brillenglas-Bestellung bei Seiko

Als Seiko zu Beginn des Jahres die Seiko World Collection einführte, geschah das mit dem Ziel, Augenoptikerinnen und Augenoptiker dabei zu unterstützen, den Verkauf von Brillengläsern neu zu gestalten, Beratungskompetenz sichtbar zu machen und nachhaltiges Geschäftswachstum zu erzielen. So der offizielle Tenor. Vor allem geht es dabei um die Vereinfachung bei der Brillenglas-Bestellung und vielleicht auch ein bisschen, Seiko als häufigen Zweitlieferanten für ein wenig mehr in Stellung zu bringen.

Seiko World Collection Pressebild
Seiko World Collection (Foto: Seiko)

Die Mönchengladbacher sind ein Vollanbieter, was aber noch nicht bei allen Fachleuten in der Branche angekommen ist – daran hat sich auch als Portfoliomarke von Hoya nichts geändert. Dass die selbsternannte Premium-Brillenglasmarke mehr kann als High-Level und Spezialanfertigungen, könnte mit dieser Vereinfachung die Hemmschwelle auf Seiten der Kunden sinken lassen, sodass Seiko aus dem Schatten des jeweiligen Hauptlieferanten öfter einmal heraustreten kann.

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Das Portfolio der Seiko World Collection ist darauf ausgelegt, „unabhängige Augenoptik-Fachkräfte durch gesteigerte Effizienz zu stärken. Dieses soll Brillenglas-Beratungen vereinfachen, die Kompetenz der Mitarbeitenden steigern und neues Geschäftswachstum vorantreiben. Es festigt damit Seikos Engagement als echter Partner für den Erfolg unabhängiger Augenoptiker in einem komplexen Markt“, heißt es von Seiten des Herstellers. Es gehe aber nicht nur um das Angebot besonderer Produkte; vielmehr soll das neu strukturierte Portfolio ein umfassendes, lückenloses Sortiment präsentieren. Eines, das für Mitarbeitende und Kunden leicht zu verstehen ist.

Kunden einbeziehen

Denn, Ziel ist auch, den Kunden des Augenoptikers mehr in den Entscheidungsprozess für die Brillengläser einzubeziehen. Laut Seiko bringt das einen reibungslosen und einfachen Workflow, optimierte Prozesse und neue Kundenerlebnisse mit sich. Ob das den Fachkräften insbesondere unabhängiger Betriebe in einer dynamischen optischen Landschaft Druck nimmt, oder ihnen auch ein bisschen die Gatekeeper-Rolle streitig machen soll? Einerlei, es dürfte den Bestellprozess gewiss erleichtern und auch in Sachen Fachkräftemangel beziehungsweise branchenfremdes Verkaufspersonal helfen.

Das passende Werkzeug dazu nennt sich Smartrix, ein Framework, das die Augenoptikerinnen und Augenoptiker bei der Beratung unterstützt und dabei drei Kernprinzipien verfolgt, die den Verkauf von Brillengläsern neu definieren wollen:

  1. Augenoptik-Fachkräfte sollen dazu befähigt werden, passgenaue Lösungen sicher im Cross-Selling anzubieten und dabei die vielfältigen Sehbedürfnisse der Kunden für eine optimale Lösung zu adressieren.
  2. Es werden Up-Selling-Empfehlungen gegeben. Fortschrittliche Technologien, Kundenvorteile und der Bedarf an mehreren Sehlösungen werden klar erläutert, um stressfreie Beratungsgespräche zu ermöglichen.
  3. Das Seiko-Portfolio wird in einer logischen, lückenlosen Struktur präsentiert, die schnell erklärbar und für Mitarbeitende wie Kunden in weniger als fünf Minuten leicht verständlich sein soll

In Kurzform: Seiko möchte mit Smartrix erreichen, dass mehr, besser und intelligenter verkauft wird. Für Global Brand Director Seiko Vision Dirk Beckmann ist das auch vier Monate nach dem Launch weiter „eine strategische Neuausrichtung, die vollständig auf den Erfolg unserer unabhängigen Augenoptik-Partner ausgerichtet ist. Angesichts der sich wandelnden Marktanforderungen sind wir überzeugt, dass unabhängige Augenoptiker nachhaltig erfolgreich wachsen können. Dieses Portfolio kann – gemeinsam mit unserem umfassenden Seiko Vision Specialist Programm – Komplexität vereinfachen, Beratungsgespräche verbessern und eine präzise Versorgung mit Vertrauen bieten“. Wir haben Innovation und Vereinfachung übernommen, damit sich unsere Partner auf das konzentrieren können, was sie am besten können.“

/// IR

 

Artikel aus der eyebizz 3.2026 (Mai/Juni)