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Ausdruck der Persönlichkeit

Brillen-Trends des Jahres auf der opti

Das Kuratorium Gutes Sehen hatte bereits vor der opti die fünf Brillen-Trends für 2024 benannt, die in diesem Jahr vielfältige Möglichkeiten bieten, mit seinem Erscheinungsbild zu experimentieren oder besser gesagt: die eigene Persönlichkeit sichtbar zu machen.

Das Motto für 2024 „Ich bin, was ich trage“ war bei der opti an den Ständen der unterschiedlichen Designer und Labels an etlichen Stellen zu erkennen. Die Brillenmode 2024 präsentiert sich mit intensiver Farbgebung, extravaganten Mustern, polygonalen und runden Konturen. Außerdem sorgen viele innovative Bügeldesigns dafür, die Persönlichkeit des Brillenträgers noch einmal mehr zum Ausdruck zu bringen.

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Brillen-Trend „Farbrausch“

Sonnenbrillen und Korrektions-Fassungen in gewagten Farben geben 2024 den Ton an: von schimmerndem Blau über leuchtendes Rot bis hin zu intensivem Violett und fluoreszierendem Grün.

Brillen-Trend Farbe opti Marwitz Conquistador c Perlitschke
Leuchtende Farbkombination bei Conquistador von Hans-Joachim Marwitz (Bild: Patricia Perlitschke)

Maximalen Wow-Effekt versprechen breite Fronten und massive Bügel. Komplementäre Farbkombinationen – zum Beispiel Grün zu Rot – schaffen dabei ein aufregendes Spannungs-Verhältnis. Ton-in-Ton-Varianten setzen zwar ebenfalls auffallende individuelle Akzente, aber eher auf eine harmonische Art.

Brillen-Trend „Mustermagie“

In diesem Jahr erreichen Brillenfassungen mit einer besonderen Vielfalt an markanten Mustern ein neues Level modischen Ausdrucks: Multicolor und Colorblocking, schillernde Intarsien, coole Spotlights oder rauchige Farbverläufe stehen hoch im Kurs.

Brillen-Trend Muster opti Rolf Spectacles c Perlitschke
Muster bei Rolf Spectacles: Markant und nachhaltig (Bild: Patricia Perlitschke)

Mit solchen Designs im Gesicht setzen auch und gerade Freunde von unifarbenen Outfits spannende und auffallende Akzente. Wenn sich dann noch die Farben der Brillenfassung im sonstigen Outfit spiegeln, entsteht ein gekonnt designtes Gesamtbild. Stilsichere Brillenträger setzen auf binäre Kontraste und Muster-Kombinationen.

Brillen-Trend „Polygonale Eleganz“

In schmalen, goldenen, silbernen oder mattschwarzen Silhouetten wirken polygone Formen subtil selbstbewusst. Der große Auftritt gelingt dabei mit kantigen Acetatfronten in markanten Farbtönen, -verläufen oder -kombinationen.

Brillen-Trend Polygon opti Morel c Perlitschke
Polygone Form bei Morel (Bild: Patricia Perlitschke)

„Gesoftete“ Linien in Pastelltönen wie „Peach Fuzz“, dem Farbton des Jahres 2024, vermitteln dagegen eher Empathie und moderne Eleganz. Laut Pantone, das den Farbton des Jahres traditionell kürt, ist „Peach Fuzz“ ein „samtiger, weicher Pfirsichfarbton, dessen allumfassende Aura unserem Herzen, unserem Geist und unserem Körper guttut“.

Brillen-Trend „Bügel-Highlights“

Die Zeiten, in denen einzig die Fassungsfronten im Fokus stehen, sind vorbei. 2024 setzen auffällige Bügel mit kreativen Details modische Akzente in der Profil-Ansicht.

Brillen-Trend Bügel opti Gigi Studios c Perlitschke
Früher versteckt, heute Design-Element: der Metallkern im Bügel – hier bei Gigi Studios (Bild: Patricia Perlitschke)

Die Designer bedienen sich hierfür häufig an filigranen Cut-Outs, lebendigen Mustern, kreativen Material-Kombinationen, kontraststarken Farben und spannungs-geladenen Konturen.

Brillen-Trend „Runde Sache“

John Lennon wäre begeistert: 2024 erleben runde Fassungen ein Revival. Klassische Metallbrillen in edel glänzendem Gold und kühlem Silber erhalten spannende Konkurrenz durch Acetatmodelle mit einem matten Finish – in dezenten Havanna-Strukturen oder im markanten Browline-Design.

Brillen-Trend Rund opti Nirvan Javan c Perlitschke
Eine runde Sache, ganz in Titan von Nirvan Javan (Bild: Patricia Perlitschke)

Besonders kantige Gesichtszüge profitieren von den fließenden Formen, die das Gesicht weichzeichnen.

Es lebe der Sport

Bei den Sportbrillen sind nach wie vor nachhaltige Materialien ein Trendthema, wie beispielsweise Rilsan, das aus dem Öl von Rizinusbohnen gewonnen wird. Durch die Zerkleinerung der Bohnen und die Weiterverarbeitung des Rizinusöls entsteht der primäre biobasierte Rohstoff für das Polymer.

Neben dessen einhundertprozentig natürlichem Ursprung zeichnet es sich durch Flexibilität, Leichtigkeit und Widerstandsfähigkeit aus: Daher ist Rilsan insbesondere ideal für Sportbrillen geeignet.

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Aus dem Öl von Rizinusbohnen – Rilsan – hier von Julbo (Bild: Patricia Perlitschke)

Neben den Modellen für die Sportfreaks nehmen die verglasbaren Varianten mittels Clips und Feder-Halterungen zu. Ebenso wie die Brillen im „Athleisure-Stil“, die Sportlichkeit im Alltags-Design einbringen oder sich einfach „umrüsten“ lassen für den Alltagsgebrauch der Brillenträger, nicht aber ohne die Features von Sportbrillen zu nutzen – wie zum Beispiel bei Rudy Project.

Für Kinder und Jugendliche ist hier die bereits im vergangenen Jahr vorgestellte Brillenfassung „Fitti“ von pricon erwähnenswert, über die eyebizz in der kommenden Ausgabe 3.2024 ausführlicher berichtet.

„Fitti“ ist Alltags- und Sportbrille in einem, die einzige DIN-geprüfte Kinderbrille ihrer Art – und bei entsprechender Verglasung bietet sie neben einem optimalen Halt Flexibilität und Bruchsicherheit für den aktiven Alltag und den Sport. So braucht es (für die Eltern) keine zwei Brillen: Das Modell gibt es in drei Farbvarianten: Blau, Petrol und Fuchsia.

Sport Brillen Fitti pricon
Fitti, die Brillenfassung für den Alltag und den Sport (Bild: pricon)

Und da wir gerade beim Thema Bruchsicherheit sind: Die „unzerbrechlichen Brillen von gloryfy“ aus dem Tiroler Zillertal bieten tolle Kombinationen aus Style, Innovation, Funktion und Nachhaltigkeit. Besondere Aufmerksamkeit erhielt bei der opti die selbst entwickelte Veredelungstechnik „Color Fusion“, die es ermöglicht, Farbpigmente direkt in das unzerbrechliche Gießharz diffundieren zu lassen. Das soll einzigartige Tiefen-Effekte erzeugen und jede Brille zu einem individuellen Hightech-Kunstwerk werden lassen.

Neben den Trends für 2024 bleibt auch die Qualität der Brillenfassungen ein wichtiges Merkmal, eher sogar wächst das Bewusstsein dafür. Das Zitat von gloryfy-Gründer und -Geschäftsführer Christoph Egger lässt sich daher problemlos verallgemeinern und gilt auch für Fassungen, die nicht aus dem Alpenland kommen: „Kunden suchen nach dem besten Produkt für ihr hart verdientes Geld. In unserem Fall: Eine langlebige, stilvolle, technisch fortschrittliche und in Österreich produzierte Brille.“

Blond für ein breites Publikum

Als letztes Beispiel an dieser Stelle vereint auch Mykita diesen Gedanken in ihren Designs. Die neuen Ideen „Chilled Raw“ im matten Look und die neuen Modelle aus der nachhaltigen Kollektion „Acetate Renew“ sind für die vom „Edelstahl herkommenden“ Berliner etwas besonderes, für ein breites Publikum beziehungsweise die größere Zielgruppe gedacht. Das elfenbein-ähnliche „Blond“, die offensichtliche Lieblingsfarbe des Designers, sticht dabei heraus.

Herausragend, aber nicht massentauglich, ist dagegen die auf 999 Brillenfassungen limitierte Kollektion „1 of 0“, die in Zusammenarbeit mit dem Koreanischen Maler Park Seo-Bo entstanden ist. Ab Juni dieses Jahres wird es für jedes der drei Modelle und Farben 333 Exemplare zu kaufen geben, die für einen Verkaufspreis von 999 Euro angeboten werden sollen.

Die monochromen Bilder des Malers begeistern seit 1967, in Korea war Park Seo-Bo wegen seiner stillen, energiegeladenen Kunst ein Star. Der Maler gab sich stets für gemeinsame Projekte eigentlich unnahbar, alleine das machte die Zusammenarbeit mit dem 92-Jährigen einzigartig. Den Launch der Brillenfassungen erlebte der Künstler nicht mehr, er verstarb Ende 2023, sodass die drei Modelle das letzte Projekt des Künstlers darstellen.

/// PE / IR

(Quelle Brillen-Trends: KGS)

Mehr Informationen: www.brillenstyling.de

 


 

Sieger des opti Box Award supported by eyebizz 2024

Skans – Eyewear with Impact“

Dieses Jahr waren bei der opti acht Jung-Unternehmen in den opti Boxen dabei, die allesamt an den Start gingen, um mit ihren Ideen und Inspirationen den opti Box Award für die beste Design-Innovation zu gewinnen. eyebizz ist Medienpartner des Award und unterstützt die Sieger entsprechend. Und deswegen wird es in einer der kommenden Ausgaben noch mehr über „Skans – Eyewear with Impact“ zu lesen geben.

opti 2024 opti Box Award c GHM
Die glückliche Siegerin Johanna Skans (Dritte von rechts) samt Jury und Laudatorin Dagmar Schwall (eyebizz-Objektleiterin, links). Weiter im Bild von links: Daniel Feldman (Publisher/ Executive Editor „The Optical Journal“), Lidia Ricco (GHM), Ingo Rütten (eyebizz-Chefredakteur), Sabine Siegmund (Siegmund Augenoptik & Hörakustik Pattensen) und Cathleen Kabashi (Leiterin opti) (Bild: GHM)

Das dänische Label der Gründerin Johanna Skans setzt ganz auf klassisches Metall für feine und edle Fassungen. Das Besondere: Es ist recyceltes Metall! Nachhaltigkeit sei die Basis ihres Geschäftsmodells, sagt Skans, die ihre Wurzeln in Schweden hat und Augenoptikerin ist. In Cambridge studierte sie (Business Sustainability Management), in Australien sammelte sie internationale Praxis-Erfahrung und in München erhielt sie die meisten Punkte der Jury und damit den opti Box Award supported by eyebizz.

Innovation, Design, Funktionalität und Nachhaltigkeit

Es war keine leichte Entscheidung, die die Jury aus Sabine Siegmund (Siegmund Augenoptik & Hörakustik Pattensen), Daniel Feldman (Publisher/ Executive Editor „The Optical Journal“), opti-Leiterin Cathleen Kabashi und Ingo Rütten (eyebizz-Chefredakteur) zu treffen hatte. Der opti Box Award würdigt Jungdesigner für Innovation, Design, Funktionalität und Nachhaltigkeit – und insbesondere beim letzten Aspekt sammelte die Jungdesignerin Punkte.

„Bei Skans wird jede Entscheidung unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit getroffen. Wir fragen uns immer: Kann das noch nachhaltiger gemacht werden? Ich bin überwältigt, dass ich den opti Box Award gewonnen habe. Der Award bedeutet mir sehr viel, weil es zeigt, dass die Menschen und auch die Branche an mein nachhaltiges Konzept glauben. Ich hoffe, dass wir mehr Menschen dazu inspirieren können, nachhaltiger zu agieren“, meinte Johanna Skans, die für ihre nordische Marke und auch ihre Botschaft der Nachhaltigkeit bei der opti neue Fans gewinnen konnte.

Skans löst als dritte Siegerin des opti Box Award supported by eyebizz „Lars Brillen“ aus Bern ab, die auch in diesem Jahr wieder eine opti Box nutzten, um auf sich aufmerksam zu machen. Und zwar mit einer neuen Idee: Das Brillenlabel nimmt kaputte oder ausgemusterte Fassungen zurück und schenkt dem Material ein zweites Leben. Die Fassungen können mit wenigen Handgriffen in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt und die Materialien fachgerecht in den Kreislauf zurückgeführt werden.

Das reichte dieses Mal aber nicht, um erneut als Gewinner des Award eine Gutschrift auf die opti-Standmiete für das laufende und das kommende Jahr in Höhe von je 1.000 Euro plus Marketing-PR-Support der eyebizz und der Ebner Media Group in vierstelliger Höhe zu erhalten. (IR)


 

Artikel aus der eyebizz 2.2024 (Februar/März)

 

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