Produkt: eyebizz  4/2019
eyebizz 4/2019
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Digitalisierung, KI und mehr

Augenoptik 2019: Was bringt das neue Jahr?

Viele schwierige Themen beschäftigten die deutsche Wirtschaft 2018 und vieles davon wird auch die Augenoptik in Zukunft weiter betreffen. Was bringt das neue Jahr? Ist Euphorie oder Skepsis angesagt?

Digitalisierung: Kann sie die Welt besser machen?

Augenoptik 2019 - Statista - Beitrag Digitalisierung

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Eine Statista-Grafik zeigt den Optimismus der Bundesbürger bezüglich der digitalen Zukunft: Im Gegensatz zu den Chinesen (mit 71 Prozent) glauben bei uns nur 38 Prozent, dass die Digitalisierung zur Lösung der dringendsten Herausforderungen (wie z.B. Armut, Gesundheitsprobleme oder Umweltzerstörung) der Welt beitragen wird. (Quelle: Statista/Digital Society Index)

KI: Chance nur für große Unternehmen?

Digitalisierung und die zunehmende Relevanz künstlicher Intelligenz werde für viele Industrien als Schlüssel und große Chance dargestellt, aber es gibt auch skeptische Stimmen:

Künstliche Intelligenz„Künstliche Intelligenz wird im Handel und seiner immer stärker digitalisierten Wertschöpfungskette an Bedeutung gewinnen. Mit ihrer Hilfe können Kundenbedürfnisse genauer und individueller identifiziert und bedient werden“, so der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes HDE, Stephan Tromp, anlässlich der Eröffnung der Neocom. Bestell- und Lieferprozesse könnten so weiter optimiert werden.

Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen bestünde aber seiner Meinung nach eine Gefahr der Überforderung: „Ein mittelständischer Händler wird die nötigen Investitionen in Hardware und Expertise nicht alleine stemmen können. Hier ist Kooperation gefordert.“ Verbundgruppen könnten in diesem Zusammenhang im Modehandel eine wichtige Rolle spielen. (Quelle: Fashion United)

Und wie geht es in der Augenoptik diesbezüglich weiter?

Fachkräftemangel: Wird das neue Gesetz helfen?

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, ist davon überzeugt und meinte zum Beschluss des Bundeskabinetts Mitte Dezember: „Mit den vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwürfen für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz werden die Weichen für ein modernes Zuwanderungsrecht gestellt. Das jetzt vorgelegte Regelwerk ist ein wichtiger Baustein, um die zunehmende Knappheit an Fachkräften in Deutschland zukünftig zumindest zu lindern. Für das personalintensive Handwerk ist dabei von besonderer Bedeutung, dass die Zuwanderung beruflich qualifizierter Fachkräfte deutlich erleichtert wird. Insbesondere die vom Handwerk vorgeschlagenen bilateralen Vermittlungsabsprachen werden dabei eine wichtige Rolle spielen.

ZDH - Hans-Peter Wollseifer
ZDH – Hans Peter Wollseifer (Bild: Boris Trenkel)

Die ebenfalls auf den Weg gebrachte Verbesserung der Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung ist ein wichtiges Signal für die zahlreichen Handwerksbetriebe, die sich bei der Integration geflüchteter Menschen engagieren. Das Handwerk erwartet jetzt mehr Rechtssicherheit und einen einheitlichen Vollzug.

Die jetzt verabschiedeten Gesetzentwürfe stellen eine ausgewogene Balance zwischen arbeitsmarktorientierten Erfordernissen und berechtigten innen- und asylpolitischen Erwägungen her. Das Handwerk erwartet, dass auf dieser Basis das anstehende Gesetzgebungsverfahren ohne weitere inhaltliche Abstriche zügig durchgeführt wird. Denn eines ist klar: Die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte ist unerlässlich, um dauerhaft Wachstum, Wohlstand und stabile Sozialsysteme in unserem Land zu sichern.“

(Quelle: ZDH)

Entwicklungsländer investieren mehr in erneuerbare Energien

Auch die Themen Umweltschutz und nachhaltige Produkte bleiben im kommenden Jahr wichtig. Auch wenn die Industrieländer viel mehr Energie benötigen, sind es interessanterweise die Schwellen- und Entwicklungsländer, die mehr in erneuerbare Energien investieren.

So berichtet z.B. Statista: „Der Anteil der weltweit durch Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Geothermie erzeugten Energie an der Gesamtproduktion ist von elf Prozent im Jahr 2016 auf knapp über zwölf Prozent im Jahr 2017 gestiegen.“

Statista - Investitionen erneuerbare Energien 2017
Und weiter: „Einher ging ein Anstieg der Investitionen in dem Bereich der erneuerbaren Energien um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr, auf weltweit etwa 280 Milliarden Dollar im Jahr 2017. Wie die Infografik zeigt, überholten die Schwellen- und Entwicklungsländer (darunter China, Indien und Brasilien) die Industriestaaten bereits 2015. Im Jahr 2017 wurden in diesen Ländern mit 177 Milliarden Dollar mehr investiert als in den Industriestaaten mit 103 Milliarden Dollar.“ (Quelle: Statista)

Es bleibt spannend in der Augenoptik

Ausblick für das Handwerk in 2018So viele offene Fragen: Wie weit krempeln Online-Handel, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz die Augenoptik noch um? Welche Entwicklungen zeichnen sich ab? Wie positionieren sich stationäre Augenoptiker am besten? Diese Themen lassen niemanden in der Branche kalt. Nicht die Top Ten der Augenoptik und auch nicht den Einzelkämpfer von Gegenüber.

Es bleibt spannend in der Augenoptik – und wir bleiben am Ball für Sie!

Wir wünschen Ihnen alles erdenklich Gute für 2019!

 

 

Anlässlich seines 15-jährigen Jubiläums wirft eyebizz einen geschärften Blick auf die Zukunft der Augenoptik. Schauen Sie mal rein in die Ausgabe 1.2019!

 

Produkt: eyebizz  2/2019
eyebizz 2/2019
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