Anzeige
Anzeige
Am 15. November 2026 in Dortmund

Verbandstag AOV NRW: Das steht im Blickpunkt

Was 1979 begann, ist heute eine der traditionsreichsten und etabliertesten Veranstaltungen der Augenoptik-Branche. In diesem Jahr findet der Verbandstag „Blick•“ des AOV NRW zum 45. Mal statt, am 15. November in Dortmund.

Blickpunkt 2025 c AOV NRW Fotografie Annette Hauptmann
Blick•2025 des AOV NRW (Bild: AOV NRW / Fotografie Annette Hauptmann)

45 Ausgaben bedeuten dabei weit mehr als eine lange Veranstaltungs-Geschichte. Sie stehen für Kontinuität in einer Branche, die sich in diesen Jahrzehnten immer wieder grundlegend verändert hat. Der Verbandstag hat diese Veränderungen begleitet, aufgegriffen und zum Thema gemacht. Er ist größer geworden, hat sich inhaltlich weiterentwickelt und hat sich um eine Partner-Ausstellung erweitert.

Anzeige

Programm beim Blick•2026

Der Verbandstag, der seit 2013 den Namen Blick• (gesprochen Blickpunkt) trägt, bietet heute Fortbildung, Orientierung und die Möglichkeit zum Austausch. Das zeigt auch das diesjährige Programm vom 15. November im Kongresszentrum der Westfalenhallen Dortmund.

Mit dabei sind unter anderem Ina Brandes MdL als Keynote-Speakerin sowie Frank Busemann, ehemaliger Zehnkämpfer und heute bekannt aus Funk und Fernsehen. Busemann ist zudem aktuelles Testimonial der gemeinsamen Imagekampagne der Augenoptiker-Innungen in NRW.

Steht die Augenoptik am Scheideweg? Dieser Frage wird Mirjam Rösch, Vorsitzende Spectaris Consumer Optics, wie es schon beim ersten Verbandstag 1979 ein Thema war, 2026 erneut nachgehen und einen Blick auf die Augenoptik im Spannungsfeld von Künstlicher Intelligenz, Demografie, Gesundheitssystem und Weltpolitik werfen.

Auch der Vortrag von Prof. Dr. Sascha L. Schmidt von der WHU – Otto Beisheim School of Management möchte zeigen, wie sich Branche und Beruf verändern. Er wird die Teilnehmenden mitnehmen auf eine Reise in die Zukunft des Sports und am Beispiel des boomenden E-Sports zeigen, wie das Auge zum Hochleistungs-Organ wird, wenn Höchstleistung vor dem Bildschirm stattfindet. Dabei verbindet er aktuelle Erkenntnisse aus der WHU-Zukunftsstudie „Future Sight“ zur Augengesundheit in Europa 2035 mit konkreten Implikationen für Augenoptik und Optometrie.

Optometrie ist ein Begriff, der in den Anfängen des Verbandstags 1979 noch keine Rolle spielte. Inzwischen führt ihn der AOV NRW (Augenoptiker- und Optometristen-Verband NRW) sogar im Namen. Dieser Entwicklung trägt die Diskussionsrunde „Optometrie kann jeder dank KI – oder nicht?“ Rechnung. Augenoptiker und Optometristen werden unterschiedliche Wege und Konzepte aus der Praxis diskutieren. Dabei gehe es nicht um den einen Königsweg, sondern um die Vielfalt der Möglichkeiten und darum, wie sich optometrische Leistungen zukunftsfähig in den Betrieben gestalten lassen.

Nicht fehlen darf auch in diesem Jahr der Blick auf den Markt durch Thomas Heimbach, Vorsitzender des AOV NRW – ein fester Programmpunkt und jedes Jahr ein Highlight der Veranstaltung, das zeige, was die Augenoptik aktuell bewegt und wohin sich der Markt entwickelt.

Ein Thema, das derzeit viele Augenoptik-Betriebe beschäftige, ist die Änderung der Fahr-Erlaubnis-Verordnung. Im Zuge der Neuregelung dürfen nun auch Augenoptiker, die als Sehtest-Stelle registriert sind, den Sehtest für Berufskraftfahrer durchführen. Dass ein dafür erforderliches Perimeter weit mehr Möglichkeiten bieten kann, zeigt Dr. Carolin Truckenbrod. Wer seinen Gerätebestand mit Weitsicht aufbaue, kann sich damit zusätzliche Chancen für den eigenen Betrieb erschließen.

Weitsicht ist auch im Marketing gefragt. Dominic Scheppelmann, Geschäftsführer der Grow Agency GmbH, wird in seinem Vortrag fünf Hebel zeigen, die jeder Betrieb jetzt bedienen sollte, um online überhaupt stattzufinden – und fünf weitere, die den Unterschied von morgen machen können.

Einblicke und Austausch

„Auf die Besucherinnen und Besucher warten damit spannende Einblicke in aktuelle Branchenzahlen, Fachvorträge zu modernen augenoptischen und optometrischen Themen sowie vielfältige Möglichkeiten zum persönlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und Partnern aus der Industrie. Denn nicht zuletzt ergänzt auch in diesem Jahr wieder eine umfangreiche Industrie-Ausstellung den Tag.“

Der Besuch des Blick•2026 ist für Mitglieder der nordrhein-westfälischen Augenoptiker-Innungen sowie der Augenoptiker Ausgleichskasse (AKA) kostenfrei. Andere Interessierte sind selbstverständlich ebenfalls herzlich willkommen. Das vollständige Programm sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung stehen unter aov-nrw.de bereit.

 

Quelle: AOV NRW