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Zusammenarbeit vereinbart zur 100% Optical

OSA: Engere Beziehungen der britischen Optik

Die Zusammenarbeit zwischen allen Bereichen der britischen Optikbranche stand für die OSA (Optical Supplier Association) auf der 100% Optical im Mittelpunkt: 32 Mitglieds-Unternehmen stellten auf der dreitägigen Veranstaltung Ende Februar/Anfang März im Londoner Excel aus.

Optic UK and OSA signing collaboration 100percent optical 2026
Mehr Zusammenarbeit der Verbände geplant (von links nach rechts): Andy Yorke (Optic UK), Stuart Burn (OSA-Präsident), Timothy Price (Vorsitzender von Optic UK), Nick Fitrzyk (Schatzmeister von Optic UK) und James Conway (OSA-Vorsitzender) (Bild: OSA)

Brillenfassungen, Brillengläser, Kontaktlinsen, Diagnostik, Labortechnik, IT- und KI-Lösungen sowie Finanz-Dienstleistungen waren gut vertreten. Diagnose- und Behandlungs-Möglichkeiten für das Syndrom des trockenen Auges standen im Vordergrund und spiegelten das enorme Potenzial dieses Bereichs der Augenheilkunde wider.

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Der Vorsitzende der OSA, James Conway, erklärte, die Veranstaltung habe alle Bereiche der Optik zusammengebracht, verbunden durch gegenseitigen Respekt für den Beitrag, den jedes Unternehmen und jede Organisation zum Gesamt-Erfolg der britischen Optikbranche leistet.

„Das Angebot an Innovationen bei Brillenfassungen, Gläsern und Technologien war so groß wie nie zuvor, und wir haben uns sehr gefreut, mit vielen neuen Unternehmen ins Gespräch zu kommen, die die Vorteile einer Mitgliedschaft bei der OSA erkannt haben. Unsere Netzwerk- und Beratungs-Organisation mit ihrem umfangreichen Fachwissen nimmt Unternehmern viele der Schwierigkeiten ab, die mit der Führung eines Unternehmens einhergehen.“

Die gut besuchten Vorträge am OSA-Stand boten Referenten wie Prof. James Wolffsohn sowie Neuigkeiten von einer Vielzahl von Unternehmen, darunter EssilorLuxottica, Hanson Instruments, Keeler, Rodenstock und Scope.

Strategische Partnerschaft zwischen Optic UK und OSA

Für Unternehmen aus dem Bereich der Augenheilkunde gab es gute Nachrichten – nach 18-monatigen Verhandlungen wurde die Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft unterzeichnet, die den Branchenverband für Augenheilkunde, Optic UK, und die OSA zusammenbringt.

Timothy Price, Vorsitzender von Optic UK, zeigte sich erfreut darüber, dass seine Mitglieder engere Beziehungen zu den Mitglieds-Unternehmen der OSA aufbauen werden. „Unsere Branchensegmente verfolgen das gemeinsame Ziel, die Augenversorgung für Patienten zu verbessern und die Belastung der Augen-Abteilungen in Krankenhäusern zu verringern. Durch eine engere Zusammenarbeit bringt unsere Branche die Augenheilkunde und die Optometrie nun auf nationaler Ebene deutlich näher zusammen. Diese Vereinbarung zeigt, wie eng die beiden Bereiche mittlerweile miteinander verflochten sind. Mit unserer gebündelten Erfahrung sind wir bereit, die landesweiten Bemühungen zur Verbesserung bestehender Versorgungspfade und zur Schaffung neuer Wege zu unterstützen.“

Optic UK ist seit 43 Jahren ein wichtiges Sprachrohr für die Zusammenarbeit zwischen der Branche und dem NHS (National Health Service). Die Zusammenarbeit soll die Stimme der britischen Optikbranche stärken. „Wir setzen uns dafür ein, die Position unseres Berufsstandes zu stärken. Die Augenoptik ist derzeit ein eigenständiger Bereich im Zehn-Jahres-Plan des NHS, leistet jedoch den größten Beitrag bei ambulanten und chirurgischen Eingriffen. Wir brauchen eine stärkere Position in den Diskussionen des NHS und der Regierung. Die Augen müssen zu einem zentralen Bestandteil der Gesundheits-Versorgung werden“, fügte Timothy hinzu.

James Conway pflichtete ihm bei: „Gemeinsam verfügen wir über ein unvergleichliches Maß an klinischem und branchenbezogenem Fachwissen – wir können keine Fortschritte erzielen, wenn das eine oder das andere isoliert arbeitet.  Wir müssen an einem Strang ziehen, um den Berufsstand dabei zu unterstützen, die Optik voranzubringen.“

Im Bereich DICOM ist bereits viel in Bewegung, und gemeinsame Protokolle für die klinische Bildgebung sollen noch in diesem Jahr bekannt gegeben werden. „Das Tempo des Wandels in der optischen Industrie macht einen intensiveren Austausch erforderlich. Es ist wichtiger denn je, einen Überblick über die gesamten Entwicklungen zu haben. Für uns ist es wichtig, über alle Innovationen im Bereich der Geräte informiert zu sein, und wir freuen uns auf die Möglichkeiten zum geschäftlichen Networking“, sagte David Twemlow, Vertriebsleiter bei Scope Ophthalmics, dessen Unternehmen auf der 100% Optical der OSA beigetreten ist.

 

Quelle: OSA