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Auslandsgeschäft bleibt Wachstums-Treiber

Spectaris: Augenoptik knackt 5-Milliarden-Marke

Anlässlich der opti 2026 zieht die deutsche Industrie für Consumer Optics eine erste Bilanz für 2025. Nach vorläufigen Berechnungen von Spectaris hat die Branche erstmals einen Umsatz von über 5 Mrd. Euro erzielt und damit ein Wachstum im unteren einstelligen Bereich erreicht.

Marktdaten Augenoptik 2026 Consumer Optics c Spectaris
Marktdaten Augenoptik für Consumer Optics (Quelle: Spectaris)

„Angesichts eines weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfelds ist die Entwicklung 2025 ein solides Ergebnis. Das moderate Wachstum zeigt, dass die Augenoptik insgesamt stabil bleibt – auch wenn sich die Nachfrage im Inland deutlich verhaltener entwickelt hat als im Ausland“, sagt Mirjam Rösch, Vorsitzende der Sparte Consumer Optics des Deutschen Industrieverbands Spectaris.

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Während das Inlandsgeschäft 2025 um rund 0,5 Prozent zulegen konnte, wuchs das Auslandsgeschäft mit knapp 3 Prozent spürbar dynamischer. Die Exportquote liege unverändert bei rund 50 Prozent und unterstreiche die internationale Ausrichtung der Branche.

Die stabile Umsatz-Entwicklung verdecke jedoch nicht die bestehenden Herausforderungen. Die Konsum-Zurückhaltung im Inland wirke weiterhin dämpfend, während sich das Auslandsgeschäft robuster zeigt. Vor diesem Hintergrund sei die Zahl der Beschäftigten 2025 nach vorläufigen Angaben leichtzurückgegangen. Für 2026 rechneten viele Unternehmen mit einer gleichbleibenden bis leicht rückläufigen Beschäftigungs-Entwicklung.

Beim Umsatz erwarteten die Unternehmen im laufenden Jahr eine ähnliche Entwicklung wie 2025, so Spectaris, wobei das Auslandsgeschäft voraussichtlich erneut etwas stärker wachsen wird als das Inland. Gleichzeitig bleibt die Marktlage von strukturellen Anpassungen und anhaltenden Konsolidierungs-Tendenzen geprägt.

Produkt- und Innovations-Trends der Augenoptik

„2026 wird ein spannendes Brillen- und Kontaktlinsen-Jahr. Die Kollektionen und neuen Seh-Optionen verbinden eine große gestalterische Vielfalt zunehmend mit Funktionalität und individuellen Lösungen“, so Rösch.

Mirjam Rösch c Spectaris / Sablotny
Mirjam Rösch (Bild: Spectaris / Sablotny)

Die aktuellen Entwicklungen zeigten markante Fassungs-Formen mit klaren Linien, ergänzt durch natürliche Farbwelten, transparente Materialien und gezielte Akzente. Neben Design-Aspekten gewinne der funktionale Mehrwert weiter an Bedeutung – etwa durch modulare Lösungen wie Sonnenclips, passgenaue Brillen aus dem 3D-Druck sowie neue, teilweise nachhaltige Materialien.

Zudem rücken Themen der Augengesundheit stärker in den Fokus, darunter Myopie-Management, Screening-Anwendungen und erste digitale Assistenz-Funktionen, die das klassische Produkt-Angebot ergänzen.

 

Quelle: Spectaris

 

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