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Festakt in Jena am 1. April 2017

100 Jahre Fachschule für Augenoptik Hermann Pistor

Die Fachschule für Augenoptik Hermann Pistor in Jena wurde 1917 gegründet. Ihr 100-jähriges Bestehen wird am 1. April 2017 mit einer Festveranstaltung am SBSZ Jena-Göschwitz gewürdigt.

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Zur Festveranstaltung sind als Ehrengäste und Redner die Thüringer Ministerin für Bildung Dr. Birgit Klaubert, der Oberbürgermeister der Stadt Jena Dr. Albrecht Schröter, als Vertreter für den Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) Geschäftsführer Dr. Jan Wetzel, der Präsident der Handwerkskammer für Ostthüringen Klaus Nützel, und Dr. Helmut Brandl als ehemaliger Lehrer und Förderkreismitglied eingeladen.

Als besonderer Programmpunkt ist die Vorstellung des Kunstprojektes geplant. Dieses wurde im Rahmen der Vorbereitungen zur 100-jährigen Feierlichkeit von Schülern aus der Berufsfachschule des SBSZ Jena-Göschwitz, Fachrichtung Farbtechnik, erstellt. Ein zweiter Höhepunkt wird die Überreichung der Silbernen Meisterbriefe an ehemalige Absolventen sein, welche vor 25 Jahren erfolgreich ihre Meisterprüfung abgelegt haben.

Die Festveranstaltung ist nicht öffentlich. Die Fachschule für Augenoptik Hermann Pistor bietet für alle Interessierten ab 12.00 Uhr Rundgänge durch die Räumlichkeiten an.

Die Fachschule heute

Der Namensgeber Hermann Pistor prägte die Optometrie in den 20er-Jahren entscheidend! Er bewirkte die individuelle Refraktionsbestimmung. An der Schule wurden seit ihrer Gründung neben deutschen auch viele ausländische Schüler zu Augenoptikern ausgebildet.

Die staatliche Ausbildung führte immer zu einem staatlichen Abschluss, aktuell zum “Staatlich geprüften Augenoptiker”, und zum Meistertitel. Durch diese Konstellation ist die zweijährige Vollzeitausbildung schulgeldfrei. Es fällt lediglich die Meisterprüfungsgebühr an, welche zur Zeit bei ca. 1.000 Euro liegt.

FSAO Jena-Lehrer
Lehrer der FSAO: (hintere Reihe von links) Herr Dr. Werner, Frau Streibhardt (Meisterprüfungsvorsitzende), Frau Seeber, Frau Buchheister, Frau Hammer, Frau Ehmann, Herr Hörichs, Herr Baum (Abteilungsleiter); (vordere Reihe) Herr Sorge und Frau Hendrich

Die allgemeinen Ausbildungsinhalte, wie in der Kontaktlinsenanpassung schwerpunktmäßig die Anpassung von formstabilen Kontaktlinsen und in der Optometrie die Bestimmung prismatischer Korrektionen nach der MKH, werden durch den Besuch in der Sehbehindertensprechstunde in der Klinik für Augenheilkunde Jena und die Teilnahme an der Sprechstunde für Kinderoptometrie ergänzt. Weiterhin bietet die Ausbildung im zweiten Ausbildungsjahr neben einem Sportbrillenseminar den Erwerb der Fachhochschulreife zum Studium zum Beispiel an der Ernst-Abbe-Hochschule an.

Kooperationen

Eine enge Zusammenarbeit mit der augenoptischen Industrie werde durch eine Fachschulwoche, in welcher sich die Firmen mit bestimmten Fachvorträgen präsentieren können, gewährleistet.

Die erlernten Kenntnisse werden durch die Schüler praxisnah bei diversen Events wie die „Lange Nacht der Museen“, die „Lange Nacht der Wissenschaften“ usw. vorgestellt und angewendet.

Seit zwei Jahren besteht eine Kooperation mit der Augenoptiker-Ausbildung in Vichy, Frankreich. Hier können Meisterschüler für fünf Wochen ihre optischen Erfahrungen mit französischen Schülern austauschen.

Noch freie Plätze

Die diesjährige opti habe gezeigt, dass die Nachfrage nach weiterqualifiziertem Fachpersonal wie dem Augenoptikmeister sehr hoch ist, leider seien die Bewerberzahlen rückläufig.

An der Fachschule für Augenoptik Hermann Pistor gibt es noch freie Ausbildungsplätze. Bewerbungen können bis zum 31. März 2017 eingesendet werden. Die Zugangsvoraussetzung beinhaltet ein Jahr Berufserfahrung als Augenoptikergeselle.

Weitere Informationen können Sie auf der Homepage www.fsao-jena.de nachlesen.

 

Quelle: FSAO Jena

 

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