Anzeige
Anzeige
Blogbuster

Brillen-Blogger

Die opti beschreitet neue Wege: Beim sogenannten „Blogger Spectacle“ wurden in diesem Jahr erstmals Aussteller von Brillen mit Bloggern vernetzt. Rund 20 Fashion- und Eyewearblogger aus ganz Europa kamen nach München und nahmen Fassungsneuheiten unter die Lupe. Eyebizz-Redakteur Jürgen Bräunlein hat drei BloggerInnen herausgepickt und sie zu ihren Blogs befragt: Sandra Walzer (brillenfraeulein.de), Jennifer Bitsche (faceprint.at) und Sebastian von Maenner-Style.de.

Blogger-blog brillenfraeulein-screenshot
Blogs zum Thema Brillen – hier zum Beispiel Brillenfräulein.de (screenshot)

7 Fragen an Sandra Walzer (brillenfraeulein.de)

Wie kamen Sie darauf, einen Brillen-Blog zu starten?

Anzeige

eyebizz-Blogger-Sandra WalzerSandra Walzer: Als freie Texterin weilte ich vor zwei Jahren auf einem Workshop-Wochenende rund ums Bloggen. Ich sagte, hey, ich würde gern, aber noch ein Blog über „Warum mir heute das Essen schmeckte“? Lieber nicht. Und es kam von allen Seiten: „Na klar, Du musst ein Brillenblog schreiben.“ Wohl, weil ich Brillen sehr liebe und bekannt dafür bin, zu jedem Outfit die passende Brille zu tragen.

Was fasziniert Sie an Brillen?

SW: Die Veränderung des Gesichts, ja, des ganzen Typs. Je nach Fassung, ob auffällig oder zurückhaltend, dunkel oder hell, Vintage oder modern, groß oder klein . . . Die meisten Brillen jedoch schaffen eines: Sie lassen den Träger bzw. die Trägerin selbstbewusster wirken. Ein Typ. Ein Charakter.

Welche Themen finden besonders viel Anklang?

SW: Sobald es um Alltägliches geht. „ Im Winter, wenn die Brille beschlägt“ und andere Situationen, die irgendwie jeder kennt – da fühlen sich Leserinnen und Leser wohl sehr verstanden und abgeholt.

Was wissen Sie über Ihre Leser?

SW: Das schaue ich mir bewusst nicht an. Wer mich lesen will, ist herzlich willkommen, egal, welches Alter, welches Geschlecht, welche Herkunft. Je bunter und vielfältiger, desto besser. Mein Gefühl und diverse Kommentare zeigen mir aber: Damen und Herren sind etwa gleich verteilt beim „Brillenfräulein“ unterwegs.

Sind Sie bestechlich oder was muss ein Brillen-Start-Up tun, damit Sie darüber schreiben?

SW: Bestechlich? Nein. Niemals. Aber ich finde es völlig in Ordnung, wenn ich für eine Leistung eine Gegenleistung bekomme, so läuft das auch in meinem Haupt-Job. Wenn jemand, der mit Brillen zu tun hat – ob Konzern oder Start-Up – bei mir im Blog auftauchen will, dann muss er oder sie mich überzeugen. Weil es tolle Produkte gibt, eine tolle Geschichte, weil wir uns kennengelernt haben oder oder oder.

Wie viele verschiedene Fassungen haben Sie?

SW: Aktuell sind es 18 Brillen. Davon sind drei Sonnenbrillen, eine Sportbrille sowie eine Arbeitsplatzbrille. Und zwei ziehe ich so gut wie fast gar nicht (mehr) auf.

Verraten Sie uns Ihre drei Lieblings-Blogs?

SW: gretchenrubin.com, ploetzblog.de und badyogiofficial.com/blog.


7 Fragen an Sebastian (Maenner-Style.de)

Wie kamen Sie darauf, einen Lifestyle-Blog für Gentlemen zu starten?

eyebizz-Blogger-Sebastian
Foto: sa.bo Photography

Sebastian: Bereits vor Maenner-Style hatte ich einen Blog, der sich mit den Themen Design und Fotografie auseinandergesetzt hat. Dennoch hat mich 2014 das Interesse für Mode und den Lifestyle eines modernen Mannes so gefesselt, dass ich etwas Neues machen wollte. Praktischerweise kam ich mit Ben, Gründer von Maenner-Style.de, überein, seinen Blog zu übernehmen und fortzuführen. Mit diesem Blog als Basis konnte ich in den vergangenen zwei Jahren einige interessante Beiträge veröffentlichen, die auch anderen als Inspiration dienen. So wie ich es mir zu Beginn auch erhofft hatte.

Welche Themen finden bei Ihren Lesern besonders viel Anklang?

Sebastian: Eindrücke aus dem Leben eines modernen Mannes, interessante Style-Tipps, Empfehlungen für kommende Trends wie beispielsweise Frisuren, Brillen und Schuhe.

Was wissen Sie über Ihre Fans?

Sebastian: Meine Leser sind hauptsächlich männlich, im Alter zwischen 20 bis 45 Jahren, sind offen gegenüber neuen Medien und an Mode interessiert. Sie sind stets darauf bedacht, das Beste aus sich herauszuholen.

Was war der schönste Kommentar, den Sie von einem User bekommen haben?

Sebastian: Für mich sticht hier kein einzelner Kommentar heraus. Vielmehr finde ich es schön, dass meine Leser regelmäßig vorbeischauen und auch gezielt um meine Meinung bitten, wenn es beispielsweise um den Kauf einer neuen Jacke oder Uhr geht. Aber auch bei Frisuren konnte ich auch schon Ratschläge geben. Noch schöner ist es, wenn ich dann sehe, dass die Frisurenempfehlung tatsächlich umgesetzt wurde und demjenigen auch richtig gut steht.

Sie sind selbst von Kopf und Fuß perfekt gestylt und Brillenträger. Welche Fassungen tragen Sie? Welche Labels faszinieren Sie?

Sebastian: Bisher legte ich darauf noch relativ wenig Wert, was sich aber jetzt ändert. Erst kürzlich habe ich mich mit dem Designer von KBL („Kind of Bohemian Lifestyle“) ein wenig ausgetauscht und muss sagen, dass mir Fassungen und Design dieses Brillenlabels aus Baden-Württemberg („St. Leon-Rot) gut gefallen.

Was muss eine Brillenfassung haben, damit Sie darüber in Ihrem Blog schreiben?

Sebastian: Sie muss mich begeistern und dadurch auffallen, dass sie etwas Besonderes ist.

Verraten Sie uns Ihre drei Lieblings-Blogs?

Sebastian: LangweileDich.net, hiphiphooray.de und frank-lin.de.


7 Fragen an Jennifer Bitsche (faceprint.at)

Wie kamen Sie darauf, einen Brillen-Blog zu starten?

eyebizz-Blogger-Jennifer BitscheJennifer Bitsche: Einen Blog, der das Thema Eyewear in den Fokus rückt und dabei die Fashion-Komponente nicht aus dem Auge verliert, habe ich selbst lange Zeit vergeblich gesucht. Das Thema Brille ist in der Blogwelt, die viele spannende Berichte über Outfits und Accessoires bereithält, eher wenig präsent. Aus diesem Grund habe ich faceprint.at gestartet.

Was fasziniert Sie an Brillen?

JB: Brillen sind für mich der individuelle Ausdruck jeder einzelnen Persönlichkeit. Die Wahl der Brille kann den Typ des Trägers sehr stark verändern.

Welche Themen finden besonders viel Anklang?

JB: Meine Leser mögen gerne Berichte, bei denen ich die Brille selbst trage und sogenannte Streetstyle-Fotos präsentiere.

Was wissen Sie über Ihre Leser?

JB: Meine Leser sind hauptsächlich zwischen 25 und 40 Jahre alt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich auch in dieser Altersklasse bin. Tendenziell bemerke ich eine vermehrt weibliche Leserschaft, wobei auch viele Männer meinen Blog durchstöbern. Zum Lesertypus kann ich sagen, dass es sehr viel Fashion-ambitionierte Personen sind oder auch Menschen mit einem Optik-Background.

Sind Sie bestechlich oder was muss ein Brillen-Start-Up tun, damit Sie darüber schreiben?

JB: Das Produkt muss mich überzeugen. Das ist das einzig Wesentliche.

Wie viele verschiedene Fassungen haben Sie?

JB: Ich besitze wirklich sehr viele Brillen. Im Moment habe ich ca. zehn „aktive“ optische Brillen und zur Anzahl der Sonnenbrillen sollte ich wahrscheinlich lieber schweigen. Doch ich kann einfach nicht genug bekommen und freue mich über jedes neue Modell.

Verraten Sie uns Ihre drei Lieblings-Blogs?

JB: laespejuelos.com, behindmyglasses.com und thedashingrider.com.


(jueb)

 

 

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Danke für diesen Artikel über Brillenmode und Blogger. Ich finde es interessant, dass die erste Dame sagt, dass sie die Veränderung im Gesicht und die Art der Person am interessantesten an einer Brille findet. Ich glaube auch, dass eine Brille so etwas bewirken kann. http://www.uhren-optik-stange.de/optik/besser-aussehen.html

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Danke für das Interview. Liebe Grüße Jennifer von http://www.faceprint.at

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.