Der italienische Eissportverband FISG (Rom) und Rudy Project haben ihre seit 2004 bestehende Partnerschaft mit den italienischen Nationalteams im Eisschnelllauf und Shorttrack verlängert – bis zu den Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen.
Die italienische Eisschnelllauf-Nationalmannschaft mit Helmen von Rudy Project (Bildquelle: Rudy Project)
Die Partnerschaft zwischen der FISG und Rudy Project begann 2004, im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Turin, und ist seither Teil der wichtigsten Entwicklungen im italienischen Eisschnelllauf. In diesen zwei Jahrzehnten haben die Athleten der FISG mit Unterstützung des Herstellers aus Treviso 30 olympische Medaillen (8 Goldmedaillen) und 58 Medaillen bei Weltmeisterschaften (9 Goldmedaillen) gewonnen.
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Rudy Project: Zusammenarbeit mit Nationalteams
Auch im neuen olympischen Vierjahreszyklus werden Forschung und Innovation im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit stehen. Rudy Project wird weiterhin speziell auf die italienischen Nationalteams zugeschnittene Lösungen entwickeln und bereitstellen und die Athleten auf ihrem Weg zu den großen internationalen Wettkämpfen begleiten – insbesondere zu den Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2030.
„Wir freuen uns, eine Partnerschaft fortzusetzen, die für den Verband und unsere Nationalmannschaften im Eisschnelllauf und Shorttrack längst zu einem festen Bezugspunkt geworden ist“, erklärt FISG-Präsident Andrea Gios. „Gemeinsam haben wir einen Weg beschritten, der von Erfolgen, Forschung und kontinuierlichem Streben nach Innovation geprägt ist. Gemeinsame Werte und Ziele machen diese Zusammenarbeit so solide und dauerhaft: Wir wollen den Athleten die bestmöglichen Voraussetzungen bieten, um ihr Talent zu entfalten und auf höchstem Niveau zu konkurrieren. Deshalb blicken wir mit Stolz gemeinsam auf den nächsten olympischen Vierjahreszyklus – mit dem Ziel, weitere bedeutende Kapitel des italienischen Sports zu schreiben.“
Und Cristiano Barbazza, CEO und Präsident von Rudy Project, kommentiert die Verlängerung so: „Die Zusammenarbeit mit der FISG ist eine der langjährigsten Partnerschaften von Rudy Project. Sie war für die Entwicklung der Marke im Eissport von großer Bedeutung: Rudy Project gehörte zu den ersten Unternehmen, die im Eisschnelllauf Zeitfahrhelme einführten und dabei ihre Erfahrung mit Aerodynamik und Geschwindigkeits-Sportarten wie Triathlon und Bahnradsport einbrachten. Dieses Know-how ließ sich hervorragend auf den Eisschnelllauf übertragen – mit den notwendigen Anpassungen, um die entsprechenden Sicherheitstests zu bestehen. So konnten wir dazu beitragen, die sportliche Leistungen zu verbessern. Wir sind sehr stolz darauf, diese außergewöhnlichen Athleten zu unterstützen, die uns bei den vergangenen Olympischen Winterspielen Milano Cortina mit ihren Medaillen begeistert haben.“
Die nächsten Wettkämpfe
In den kommenden Monaten stehen etliche Highlights bei den Wettkämpfen an: Peking richtet am 13. November den Auftakt des Eisschnelllauf-Weltcups aus. Die Europa-Meisterschaften im Eisschnelllauf finden vom 25. bis 31. Januar in Heerenveen in den Niederlanden statt. Im Shorttrack werden die kontinentalen Medaillen vom 12. bis 14. Februar in Dresden vergeben. Die Welt-Meisterschaften im Eisschnelllauf finden Anfang Januar in Heerenveen (Niederlande) für Sprint und Allround sowie Ende Februar in Peking für die Einzelstrecken statt. Die Shorttrack-Weltmeisterschaften werden Mitte März in Seoul ausgetragen.
Spezielle Brillengläser und exklusive Patente
Rudy Project wurde 1985 im italienischen Treviso gegründet und ist heute in mehr als 60 Ländern weltweit vertreten. Die Marke zählt zu den führenden Anbietern im Bereich Sportbrillen und aerodynamischer Helme. Rudy Project fertigt 100 Prozent seiner Brillen in Venetien und entwickelt seine Helme in Italien.
Für den Wintersport setzt die Marke auf Gläser mit patentierten Technologien, die Kontrast und Detailwahrnehmung verbessern und bei Stößen maximale Sicherheit gewährleisten. Gleichzeitig reduzieren sie die Ermüdung der Augen. Sportler mit Sehbedarf können die Sehkorrektur direkt in die Gläser ihrer Wettkampfbrille integrieren.
FISG: Eissport seit 100 Jahren
Der italienische Eissportverband „Federazione Italiana Sport del Ghiaccio“ (FISG) wurde im September 1926 in Mailand aus dem Zusammenschluss dreier bereits bestehender Verbände gegründet: der Federazione Italiana Pattinaggio, der Federazione Italiana Hockey und der Federazione Italiana Bob Club d’Italia. Damit begann eine inzwischen ein Jahrhundert lange Geschichte, die nach 1992 zu den ersten großen olympischen Medaillen-Erfolgen führte.
Die Besonderheit des Verbandes liegt darin, alle Liebhaber des Eissports unter einem Dach zu vereinen. Die FISG umfasst fünf Sparten: Curling, Eiskunstlauf, Eishockey, Stocksport und Geschwindigkeits-Sport sowie den paralympischen Bereich, der seit 2010 Teil der FISG ist.
Die Partnerschaft von Rudy Project mit der FISG läuft bis zu den Olympischen Winterspielen 2030, die Zusammenarbeit mit dem italienischen Radsportverband bis zu den Olympischen Sommerspielen 2028 und jene mit der UTMB World Series bis 2027.