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Die Messe schafft Platz für die Hörakustik

opti 2026: Wenn Design zum Erlebnis wird

Seit rund acht Monaten werben sechs Markenbotschafter der opti mit ihren Gesichtern und jeweils ihrem Namen für die bevorstehende Messe, die am 16. Januar für drei Tage in München ihre Tore öffnet. Die Kampagne „We are opti“ ging im Frühjahr mit dem Motto „same, same, yet new and different“ an den Start, um das in den vergangenen Jahren erfolgsbringende Credo der opti nach vorne zu stellen: „Gemeinsames Gestalten für den Treffpunkt der augenoptischen Branche und ihrer verwandten Wirtschaftszweige, für Leidenschaft mit der eindeutigen Aussage: Die opti sind wir nur zusammen!“.

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Seit vielen Monaten werben sechs Markenbotschafter der opti mit ihren Gesichtern für ein gemeinsames Gestalten der drei Branchentage. (Foto: GHM)

In dieser Marketingaussage fällt die beschworene gemeinschaftliche Verantwortung für eine starke augenoptische Leitmesse in Deutschland kaum mehr auf, das ist gelernt. Hängen bleiben aber die „verwandten Wirtschaftszweige“, und hier lässt die opti 2026 Taten sprechen. Auf rund 200 Quadratmetern bekommt die Hörakustik ihren Platz und eine „Erlebnisfläche“, die Wissen, Praxis und Marktchancen aufzeigen soll.

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Die führenden Anbieter des benachbarten Gesundheitshandwerks präsentieren ihre Technologien und Konzepte, um den Mischbetrieben und denjenigen, die mit der Hörakustik noch liebäugeln, wahlweise einen Ausbau der oder einen Einstieg in die Hörakustik zu erleichtern. Cathleen Kabashi, Direktorin der opti, verspricht sich einiges von dem zusätzlichen Angebot, das opti-like einen fetzigeren Namen als Hörakustikbereich erhalten hat: „Mit opti Spheare erweitern wir die Perspektive der Messe und eröffnen Optikbetrieben ein wachstumsstarkes Zukunftsfeld. Hörakustik und Augenoptik ergänzen sich ideal – und genau diese Synergien machen wir auf der Messe sichtbar.“

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Cathleen Kabashi, Direktorin der opti, findet es nur logisch, dass die Hörakustik sich breit macht bei der opti: „Hörakustik und Augenoptik ergänzen sich ideal – und genau diese Synergien machen wir auf der Messe sichtbar.“ (Foto: GHM)

In den vier Messehallen bleibt aber auch noch ausreichend Platz für die Kernthemen eines Augenoptikers und entsprechend für die, die (noch) nichts mit der Hörakustik am Hut haben. Das inhaltliche Konzept der opti unterscheidet sich wenig von den Vorjahren, warum auch? Design, Gesundheitsvorsorge, Branchennachwuchs und Netzwerken bleiben die zentralen Säulen. „Im Bereich Optics erleben Besucher Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von Refraktion und Diagnostik über Gläser bis hin zu Kontaktlinsen und Hörakustik – kurz gesagt: Zukunft, so weit Auge und Ohr reichen“, heißt es dazu von der opti in einer Mitteilung.

Die zweite Auflage von Tomorrow Vision, der gemeinsamen Plattform der Kontaktlinsenhersteller, setzt auf das Motto „Play smart. Move free.“ und damit die Freiheit in den Fokus, die Kontaktlinsen bieten. Ob im Sport oder im Alltag: Hier werde Bewegungsfreiheit zur gelebten Vision, zum „Spielfeld voller Möglichkeiten“. So kann man den Extrabereich für die Kontaktlinsen auch selbst sehen, denn dort werde  Wissen gebündelt und die wirtschaftliche Relevanz dieses Segments eindrucksvoll sichtbar gemacht, wie Kabashi betont.

Dass der Sustainability Hub neuen Ideen weichen musste, hat eyebizz bereits in der letzten Ausgabe 6.2025 berichtet. Ganz ohne Hub soll die opti aber nicht abgehen: Der Future Vision Hub trägt die Zukunft und seine Botschaft bereits im Namen. Hier dreht sich alles um Gesundheitsvorsorge samt Telemedizin, Myopie-Management, Smart Glasses sowie Künstliche Intelligenz und sonstige Technologien. Sicher reizvoll ist das Areal, das den Start-ups vorbehalten ist, die ihre Ideen rund um KI, Telemedizin und Diagnostiklösungen zeigen.

Themen, die auch bei jungen Leuten hoch im Kurs stehen und die zu den relevanten Themen für die weitere berufliche Entwicklung zu zählen sind, die die opti am Next Generation Hub unterbringen möchte: der „Hotspot für den Branchennachwuchs“. Hier gilt es zum Beispiel, sich beim Speeddating mit Gleichaltrigen oder nachwuchssuchenden Betrieben zu vernetzen – und ganz generell darum, Impulse für die eigene Laufbahn zu sammeln. Deswegen ist am Hub auch der opti Campus untergebracht, der Orientierung zu Ausbildung, Studium und Karriere mit Hochschulen, Weiterbildungsstätten und Institutionen zu bieten versucht. Tipp der Redaktion: Wer es hier nicht schafft, Kontakte zu knüpfen, kann es nur noch bei der opti Party am Freitagabend nach Messeschluss erfolgsversprechender versuchen. Denn dort darf nicht nur gefeiert und getanzt, sondern bestenfalls sollen auch Strategien, mindestens aber Ideen für neue gemeinsame Erfolge klar gemacht werden.

Platz für internationales Brillendesign

So, und wer sich nun fragt, ob denn bei all dem noch Platz für internationales Brillendesign bleibt, der darf beruhigt auf den Designbereich blicken, der wie gewohnt die Hallen C1 und C2 einnimmt und mit mehr als 500 Brands in der Yes Area aufwartet. Auf der Design Stage wird opti-Eyewear-Trend-Guru Selin Olmsted aus New York ihren Trend Report 2027 vorstellen und den internationalen Anspruch der opti befriedigen. Gewiss, hierfür gäbe es auch ausreichend Expertise nationaler Kennerinnen und Kenner, die werden sich aber dann eher vor der Bühne und in den hoffentlich vollen Messegängen tummeln.

„Wir schaffen die Bühne, auf der sich Kreativität, Handwerk und Mode auf im Wortsinn Augenhöhe begegnen. Hier wird Design zum Erlebnis – nahbar, inspirierend und interaktiv,“ sagt Kabashi. Wer die Trends von morgen sehen möchte, hat dazu wie gewohnt bei den opti Boxen Gelegenheit, hier zeigen die jungen Labels wieder ihre Ideen – die von einer Jury ausgewählte beste davon wird wieder mit dem opti Box Award für das innovativste Start-up im Fassungsbereich ausgezeichnet.

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Wer es am Freitag an den diversen Treffpunkten noch nicht geschafft hat, Kontakte zu knüpfen, für den bleibt am ersten Messetag noch die opti-Party übrig. (Foto: GHM)

Seit 2008 veranstaltet die Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM) die opti, die es aber schon seit 28 Jahren gibt. Als erste große Branchenplattform des Jahres bietet auch die Auflage 2026 neben allen Neuheiten der Augenoptik insbesondere viel Gelegenheit zum Networking. Einige Bars bieten Platz zur Erholung und Erfrischung und sollen darüber hinaus Treffpunkte für Gespräche, Kooperationen und Geschäftsanbahnungen sein. Ob die opti zukünftig ihren Namen in „internationale Messe für Optik, Akustik & Design“ umändern wird, lässt sich vermutlich erst nach dem 18. Januar prognostizieren. Dass sie der jährliche Branchenauftakt der Augenoptik und ein echtes „Familientreffen“ bleiben wird, sollte und dürfte unabhängig davon sicher sein!

/// IR

 

Artikel aus der eyebizz 1.2026 (Januar/Februar)

 

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