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Webinar-Reihe von partnerauge

Netzhaut-Screening auf dem Weg in die Komfortzone?

Bereits seit einigen Jahren begleitet die partnerauge Akademie mit ihren Webinaren das Thema Augenscreening. Aktuell mit der Reihe „Augenscreening mal ganz praktisch“, in der Augenoptikerinnen und Augenoptiker oder Optometristinnen und Optometristen aus ihrem Arbeitsalltag mit Netzhaut-Screening-Angeboten erzählen.

Screening Auge c partnerauge
Bild: partnerauge

Natürlich hängt die praktische Herangehensweise dabei unmittelbar mit der eingesetzten Lösung und den individuellen Wünschen – vielleicht auch Kenntnissen – der Kolleginnen und Kollegen zusammen. Deswegen ergänzen einige Anbieter das Programm und stellen neben ihren Ideen, generell ihre Lösungen und Technologien unter Beweis: Das Thema Augenscreening produziert fortwährend Nachrichten und Neuigkeiten (siehe auch Bericht über Mirantus in dieser Rubrik) und wird uns auch in diesem Jahr weiter eng begleiten – es lohnt sich deswegen immer, am Ball zu bleiben. Schauen wir also einmal rein!

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Jean-Pierre Schwalb, Inhaber & Geschäftsführer von „Optik Schwalb – Persönlichkeit. Sehen“, schuf die Basis für die Serie mit der Präsentation und Ausarbeitung einer Projektwoche in seinem Betrieb, die wiederum den Grundstein dafür legte, dass sich Schwalb dazu entschlossen hat, mit Screening-Angeboten für seine Kundschaft zu beginnen. Er setzte sich mit seinem Team mit den Screening-Systemen auseinander, die technologisch betrachtet mittlerweile kaum Wünsche offen lassen. Aber er hinterfragte auch die Akzeptanz und die Wünsche seiner Kundinnen und Kunden, um daraus das bestmögliche Angebot zu kreieren.

Heute gibt es für jede individuelle Vorgehensweise und jeden auf die Bedürfnisse des jeweiligen Betriebs optimierten Wunsch die passende Lösung. Gefühlt trennen sich dabei vor allem nur die Philosophien der Anbieter, je nachdem, ob sie den Augenarzt oder den Augenoptiker als erste Instanz in der Kommunikation der Ergebnisse ansehen; und damit ist nicht die unstrittige rechtliche Situation gemeint.

In Teil 1 der kostenfreien Webinarreihe waren in Bon Optic und Mirantus Health zwei Anbieter zu Gast, die dem Ophthalmologen die Kommunikationshoheit zusprechen, während im zweiten Teil Visionix und Retinalyze dem Augenoptiker das Heft des Handelns beließen.

Stefan Germanus stellte das System von Bon vor, das neben einem vollautomatischen Fundusscanner und einer KI für die Analyse der Netzhaut die Kommunikation mit regionalen Augenärzten – auch zur Terminvergabe – ermöglicht. Die „Live-Kommunikation“ auf der Plattform zwischen Augenoptiker und Augenarzt sei webbasiert und voll digitalisiert, „die Ärzte entscheiden selbstständig, ob und wann sie den Kunden zu einem Patienten machen möchten, womit unnötig überfüllte Wartezimmer vermieden werden“, meinte Germanus.

Volle Wartezimmer vermeiden

Volle Wartezimmer möchte auch Dr. Claus Gruber vermeiden, wobei Mirantus Health in der Vergangenheit eher verstärkt dort aktiv war, wo es gar keine Wartezimmer in Reichweite gab. Die Berliner rollen derzeit die Software Mira aus, und die stellte der Mirantus-Gründer auch im Webinar vor. Mira ermögliche Netzhautaufnahmen, Augeninnendruckmessungen, Spaltlampenaufnahmen, Refraktionsdaten und Sehschärfentests und die digitale Weiterleitung der Messergebnisse zur Auswertung an Augenärzte.

Mira ist neu, die Retinalyze-Software indes kennen wir schon über ein Jahrzehnt, sie hat das Ampelsystem gefühlt hoffähig gemacht in unserer Branche. Es ist aber erst ein gutes Jahr her, dass Kevin und Patrick Körbs mit Retinalyze ins Augenscreening eingestiegen sind. Seit Oktober 2024 machen sie täglich Erfahrungen, und mit jedem Kunden und jeder Kundin, die anhand der Software zu einem schnellen Ergebnis gelangen, wächst die Sicherheit bei den Brüdern, die im dritten Teil der Reihe von ihrem ersten Screening-Jahr mit einem neuen Dienstleistungsangebot samt einer dafür genutzten KI erzählt haben. Dabei nahmen sie einerseits kein Blatt vor den Mund, warum sie im Zweifel auf die Zusammenarbeit mit einem Augenarzt verzichten können, aber warum sie andererseits dessen Unterstützung benötigten, um auf ihren heutigen Wissensstand zu gelangen.

Belange der Augenoptiker im Blick

Wie Retinalyze behält auch Visionix die Belange der Augenoptiker im Blick, der für den Technologiehersteller aus Ratingen auch beim Netzhautscreening der Ansprechpartner der Wahl für dessen Kunden bleiben muss. Dass dabei nicht mehr nur alleine die Augengesundheit im Vordergrund stehen muss, sondern dass ein Netzhautscreening dazu dienen kann, die richtigen Brillengläser für die Kundin finden zu können, erklärte Marketingleiter Sascha Hammacher in seinem Beitrag. Die Idee, Netzhautscreening in die Brillenglasberatung einzubinden, ist nicht neu, es aber in aller Konsequenz in den Betrieb zu integrieren, bedeute vielleicht eine gewisse Art von Umdenken, bei dem Visionix natürlich gerne unterstützen könne.

„Screening“, das ist nicht nur Netzhaut. Und „Netzhaut“ heißt nicht zwangsläufig, dass man sich nur auf die Suche nach Auffälligkeiten begeben muss. Auch Epitop geht fortan noch einmal einen etwas anderen Weg als zuvor, einen, der das Screening mindestens zu einer Selbstverständlichkeit in einem Augenoptikbetrieb werden lassen soll. Kurz vor Weihnachten stellte Dr. Amir Parasta Deepvision in der Serie vor, eine KI, die die Leistungsfähigkeit der Netzhaut sichtbar mache und damit „das Screening direkt mit der Brillenberatung verbindet“, so Parasta.

„Viele Screening-Systeme liefern gute medizinische Hinweise – aber eine entscheidende Frage bleibt offen: Welche Gläser ergeben für diesen Kunden jetzt wirklich Sinn – und warum?“, meinte der Epitop-Geschäftsführer. Hier setze die neue Lösung an: mit einem Blick darauf, wo die Netzhaut Reserven habe oder aber schon funktionell eingeschränkt sei. Der Deepvision-Index solle wie ein zusätzlicher Refraktionsparameter in die Beratung integriert werden, zumal darauf basierend die KI die passenden Brillengläser empfiehlt. Parasta: „Endlich wird Screening alltagsrelevant für das Kerngeschäft der Optiker. Deepvision bringt die Brillenberatung auf ein neues, funktionell orientiertes Niveau – und zugleich zurück in die Komfortzone.“

Noch zwei Termine

Die Live-Events sind kostenlos, und zwei Termine stehen in diesen Tagen an. Darunter am 21.1. das Special, das nicht nur den KI-Test (siehe diese Ausgabe) sondern auch eine Diskussion verschiedener Player am Markt vorsieht. „Nachzügler“ finden die Aufzeichnungen in der Mediathek.

/// IR

 


 

Serie „Material“ Teil 1: Titan

Silhouette eröffnet die neue kostenfreie Webinarserie der partnerauge Akademie, die sich beliebten Materialien für Brillenfassungen widmet, diese näher bringt und etliche Tipps und massig Hintergrundwissen liefert. Wer denkt, er kenne sich mit Titan aus, wird sich wundern. Alle anderen sollten ohnehin mit dabei sein! Anmeldungen über akademie.partnerauge.de.

Das 90-minütige Programm für den 4. Februar 2026 ab 19 Uhr:

  • Roland Keplinger, Head of Design bei Silhouette, spricht über die Faszination rund um das Material Titan, die unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten, Materialeigenschaften, das visionäres Design etc. und zeigt einige aktuelle Beispiele aus den neuen Kollektionen 2026.
  • Atissa Tadjadod, Brand Director Silhouette, blickt auf Titan als DNA der Marke Silhouette, die Brandidentität und Positionierung der Marke als Benchmark rund um das Material Titan. Sie beleuchtet das Thema Storytelling/Kampagne speziell in Verbindung mit Titan und geht dazu auf die Partnerschaft mit dem Guggenheim-Museum in Bilbao ein.
  • Roland Neu, Neu-Optik e.K. in Straubing, erklärt den Umgang mit dem Material im Geschäft, teilt seine Praxis-Erfahrungen und das Feedback seiner ­Titan-Brillen-Kunden.

 


 

Anmeldung

„Augenscreening mal ganz praktisch“, Teil 5

8.1.26, 19 Uhr

 


 

Anmeldung

Wie exakt sind KI-gestützte Screening-Angebote?

Abschluss der Webinarserie „Augenscreening mal ganz praktisch“ (siehe KI-Testbericht

in der Rubrik OPTICS)

21.1.26, 10 Uhr

SPECIAL

 


 

Aufzeichnungen:

Die partnerauge-Mediathek mit allen Videos der aktuellen Webinarreihe.

 


 

Artikel aus der eyebizz 1.2026 (Januar/Februar)

 

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