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Fazit der opti 2026

bon Optic: Optiker und Augenarzt smart vernetzt

Mit zwei Fokusthemen und stark frequentierten Vortrags-Veranstaltungen präsentierte sich bon Optic auf der opti 2026 in München. Sowohl Netzhaut-Screening-Konzept als auch Lösungen zur Verbesserung des Tränenfilms stießen bei den Besuchern auf großes Interesse.

bon Optic auf der opti 2026
bon Optic auf der opti 2026 (Bild: bon Optic)

Ein zentraler Publikumsmagnet war laut bon optic das Netzhaut-Screening-Konzept von iCare, das Augenoptikern einen strukturierten, digitalen Zugang zur augenärztlichen Versorgung ermöglicht. Mit der Funduskamera iCare DRSplus werden vollautomatisch hochqualitative TrueColour-Netzhautfotos erstellt – schnell, ohne Pupillen-Erweiterung und auch bei Medientrübungen, dank moderner konfokaler Technologie aus der Ophthalmologie.

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Die integrierte KI-Software iCare Illume analysiere die Aufnahmen zuverlässig auf frühe Anzeichen von diabetischer Retinopathie, AMD und Glaukom. Innerhalb kurzer Zeit erhalten Augenoptiker einen übersichtlichen Screening-Bericht mit grafischer Aufbereitung der Ergebnisse.

Über das Modul iCare Connect werden die Befunde datenschutz-konform an kooperierende Augenärztinnen und Augenärzte in der Region übermittelt. Diese entscheiden selbstständig über das weitere Vorgehen. „Der strukturierte Zuweisungs-Workflow und die direkte Kommunikations-Möglichkeit im System schaffen eine echte digitale Brücke zwischen Augenoptik und Augenheilkunde – ein Ansatz, der sich deutlich von rein anonymen oder zentralisierten Screening-Modellen abhebt“, so bon Optic.

bon Optic Vortrag iCare Connect Optiker und Augenarzt smart vernetzt opti 2026
Großen Zuspruch fand auch die begleitende Vortrags-Veranstaltung „iCare Connect verbindet Experten: Optiker und Augenarzt – smart vernetzt“ (Bild: bon Optic)

Großen Zuspruch fand auch die begleitende Vortrags-Veranstaltung „iCare Connect verbindet Experten: Optiker und Augenarzt – smart vernetzt“. Die Referenten Petra Lindner (Optometristin M.Sc.), Dr. med. Per Heuvels (Augenärzte Niederelbe) und Stefan Germanus beleuchteten praxisnah, wie Kooperationen mit lokalen Augenarzt-Praxen aufgebaut werden können, welche Erwartungen Augenärzte an Augenoptiker haben und wie eine erfolgreiche Kommunikation mit Ärzten und Kunden gelingt.

Tränenfilm spürbar verbessern

Das zweite Schwerpunktthema widmete sich dem Trockenen Auge und kontaktlinsen-assoziierten Beschwerden. Die „my-mask“ von Espansione, basierend auf der „LM Low-Level-Light-Technologie“ (LLLT), zeigte sich als stark nachgefragte In-Office-Anwendung. Die Lichttherapie wirke gleichzeitig auf beide Augenlider, sei nicht-invasiv, benötige kein Gel und wird von den Kunden als entspannende Wellness-Anwendung wahrgenommen.

Die Technologie löse eine endogene Wärmereaktion in den Zellen aus und unterstütze die Funktion der Meibomschen Drüsen. Eine verbesserte Lipidschicht des Tränenfilms kann so Kontaktlinsen-Unverträglichkeiten reduzieren und KL-Aussteiger vermeiden. Je nach Ausgangssituation sind ein bis vier Anwendungen erforderlich, meist zwei bis drei laut bon Optic.

Die hohe Praxisrelevanz spiegelte sich auch im sehr gut besuchten Vortrag „Trockene Augen ganz praktisch: Was wirklich hilft“ wider. Prof. Dr. Heiko Pult vermittelte in kompakter Form, wie das Trockene Auge sicher diagnostiziert wird und welche Maßnahmen – von Nachbenetzungs-Tropfen bis zu modernen In-Office-Behandlungen – Kundinnen und Kunden tatsächlich spürbar helfen.

„Mit beiden Themen zeigte bon Optic auf der opti 2026 konkrete Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen im augenoptischen Alltag – praxisnah, wirtschaftlich relevant und mit spürbarem Mehrwert für Kunden und Patienten.“

 

Quelle: bon Optic