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„Sichtbarkeit, Fachkompetenz, digitales Standing“

Award für Deutschlands beste Optiker 2026

Mit „Deutschlands beste Optiker 2026“ startet ein neuer Branchenpreis, der inhabergeführten Fachgeschäften eine moderne Bühne bieten möchte. Nicht mehr und nicht weniger. Das Ziel ist gewiss nachvollziehbar, indes gibt es bereits andere solcher Awards, sodass eyebizz von Initiator Christian Tilleke unter anderem im Interview wissen wollte, was diesen Award nun besonders macht und warum er – wie Tilleke sagt – gerade jetzt wichtig ist?

Christian Tilleke Agentur Pacemaker
Christian Tilleke ist Gründer und Inhaber der Social-Media-Agentur Pacemaker aus Oerlinghausen, die den neuen Award ins Leben gerufen hat. Er hat das Projekt ­initiiert, „um die Exzellenz der augenoptischen Fachbetriebe sichtbarer zu machen und ­branchenweit anzuerkennen“. (Foto: Agentur Pacemaker)

eyebizz: Herr Tilleke, ein neuer Award für die Augenoptik – warum gerade jetzt?

Christian Tilleke, Inhaber Agentur Pacemaker: Wir spielen tatsächlich schon länger mit dem Gedanken, einen Award in der Augenoptik zu etablieren. Jetzt ist einfach der richtige Zeitpunkt dafür. Warum? Weil es aus unserer Sicht in der Branche einen neuen Wettbewerb braucht – einen, der modern ist, digital denkt und frischen Wind bringt. Gleichzeitig sehen wir, dass sich das Suchverhalten der Menschen stark verändert. Immer mehr Kundinnen und Kunden entdecken ihren Lieblingsoptiker über KI-gestützte Systeme. Genau dort spielen Auszeichnungen eine entscheidende Rolle – denn Plattformen, auf denen unabhängige Qualität sichtbar gemacht wird, gewinnen an Bedeutung. Unsere Idee und diese Entwicklung sind zur gleichen Zeit gereift – deshalb ist jetzt der richtige Moment.

Es gibt allerdings bereits einige Awards, die verliehen werden: Den „Besten Optiker Deutschlands von ­wer­kenntdenbesten.de haben wir zuletzt in der ­eyebizz 5.2025 vorgestellt. Die „Top 100 Optiker“ dürften auch gut bekannt sein. Was unterscheidet „Deutschlands beste Optiker“ von bestehenden Wettbewerben?

Ja, es gibt mit den „Top 100 Optikern“ bereits einen etablierten Award, der viel für die Branche geleistet hat. Wir wollten jedoch bewusst einige Dinge anders machen. Zum Beispiel ist unser Bewerbungsprozess komplett digital. Der Fragebogen lässt sich online ausfüllen, inklusive Foto-Upload. Das spart Zeit und Papier und ist in 20 bis 30 Minuten machbar. Zudem geht es bei uns nicht nur um die Auszeichnung, sondern auch um deren Wirkung. Wir vergeben eine physische Trophäe, keine bloße Urkunde. Wir stellen umfangreiche Materialien zur Verfügung – digitale Siegel, Pressematerial, Social-Media-Vorlagen. Und in einem begleitenden Webinar zeigen wir, wie man das alles sinnvoll einsetzt – zur Kunden- und Mitarbeitergewinnung. Wir sind der einzige Award der eine Jury hat und von Optikexperten verliehen wird. Zudem haben wir auch fünf Sonderkategorien, wo wir nochmal richtige Experten suchen.

Welche Betriebe sprechen Sie an – eher große Player oder inhabergeführte Fachgeschäfte?

Die großen Player sind oft schon sichtbar und verfügen über eigene Marketingbudgets. Wir richten uns gezielt an inhabergeführte, familiengeführte Betriebe – an die vielen kleinen und mittleren Fachgeschäfte, die jeden Tag großartige Arbeit leisten, aber dafür selten öffentliche Anerkennung bekommen. Diese Betriebe wollen wir stärken. Dabei schauen wir auch bewusst auf Bereiche, die in klassischen Wettbewerben oft untergehen – etwa spezialisierte Kontaktlinsenstudios. Gerade für solche Betriebe haben wir eigene Kategorien geschaffen. Das ist uns wichtig.

Wenn Sie die Kategorien ansprechen, welche gibt es?

Wir haben einige. Es gibt  viele spezialisierte Betriebe, die in ihrem Bereich Herausragendes leisten – aber in klassischen Kategorien oft untergehen. Deswegen haben wir fünf Sonderkategorien: Kinderoptometrie, Kontaktlinsen, Screening, Sportoptik und Newcomer. In jeder zeichnen wir bis zu 25 Betriebe aus. Damit würdigen wir gezielt Expertise und Spezialisierung, die in der Kundenwahrnehmung oft noch zu wenig sichtbar sind.

Wie läuft die Bewertung ab? Wer sitzt in der Jury?

Unsere Bewertung ist transparent und unabhängig. Die Jury besteht aus Expertinnen und Experten aus der Branche und angrenzenden Bereichen. Wir analysieren die Einreichungen und das digitale Auftreten: Website, Social Media, Google-Bewertungen. Zudem führen wir digitale und telefonische Tests durch und in ausgewählten Fällen auch Mystery Shopping. So entsteht ein ganzheitlicher Eindruck. Uns geht es um fachliche Kompetenz, Servicequalität, Beratung und Kundenerlebnis. Einfach nur einen Fragebogen auszufüllen, reicht bei uns nicht aus – wir wollen sichergehen, dass die Auszeichnung wirklich Substanz hat.

Deutschlands beste Optiker Logo c Pacemaker
Foto: Agentur Pacemaker

Warum ist die Online-Sichtbarkeit so wichtig?

Such- und Entscheidungsprozesse funktionieren heute anders. Kunden nutzen zunehmend KI-gestützte Systeme wie ChatGPT oder Sprachassistenten, die keine klassischen Suchergebnisseiten mehr anzeigen, sondern gezielt Empfehlungen ausgeben. Diese Systeme orientieren sich nicht an dem, was ein Unternehmen über sich schreibt, sondern daran, was andere über dieses Unternehmen sagen. Eine objektive Auszeichnung durch eine unabhängige Jury ist da ein starkes Signal.

Kritiker werden sagen: Noch ein Award, der Marketing verspricht. Was entgegnen Sie?

In Deutschland gibt es rund 10.000 bis 12.000 Optiker – bisher aber nur einen größeren Award. Derzeit werden 100 Optiker ausgezeichnet – somit ein Prozent der Betriebe. Viele Fachgeschäfte profitieren von professioneller Kommunikation, haben aber keine Plattform dafür. Wir bieten ein transparentes, faires Format mit echtem Mehrwert. Die Auszeichnung kann in die klassische und digitale Kommunikation eingebunden werden, stärkt das Google-Ranking und hilft, Kunden wie auch Mitarbeiter zu gewinnen. Wir schaffen ein Angebot – ob man es nutzt, entscheidet jeder für sich.

Was erhoffen Sie sich persönlich vom Award – für die Branche, aber auch für die teilnehmenden Betriebe?

Ich wünsche mir, dass wir die richtigen Betriebe erreichen – solche, die gute Arbeit leisten und durch unsere Plattform sichtbar werden. Für die Branche hoffe ich, dass wir das Bewusstsein für Qualität und Fachkompetenz stärken. Die Herausforderungen durch neue Marktteilnehmer sind groß, deshalb sollten wir das handwerkliche Können stärker herausstellen. Und für die teilnehmenden Betriebe wünsche ich mir, dass sie durch den Award wachsen – in ihrer Außenwirkung, in der Kundengewinnung und vielleicht auch wirtschaftlich.

Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei, allerdings nur so lange, bis der Betrieb einen Award verliehen bekommt. Warum fallen dann Kosten an und wie hoch sind sie?

Das Marketingpaket kostet 1.250 Euro und man kann, besser sollte, ein Jahr lang mit dem Award und der Auszeichnung werben. Wir sind überzeugt, dass jeder Optiker, der diese Maßnahmen nutzt, mehr Brillen verkauft und sich die Gebühr schnell refinanzieren lässt. Eine zusätzliche Gleitsichtbrille in zwölf Monaten mehr zu verkaufen, sollte aus unserer Sicht möglich sein. Wenn man seine Marketingagentur nach 20 Beiträgen für Social Media fragt, Pressebeiträgen, Posterentwürfe und weiteres Marketingmaterial, dann wird der Preis weit mehr als die geforderten 1.250 Euro liegen.


/// Die Fragen stellte Ingo Rütten.

 

Artikel aus der eyebizz 1.2026 (Januar/Februar)

 


Link zur Bewerbung für Augenoptik-Fachgeschäfte

Link zum Webinar „Deutschlands beste Optiker 2026“ am 29. Januar 2026


 

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