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Zum Ehren-Präsidenten ernannt

ZVA würdigt Christian Müller mit Ehrenzeichen

Anfang März kam der ZVA zur Mitglieder-Versammlung in Lübeck zusammen, wo turnusmäßig auch Neuwahlen unter anderem des Präsidiums stattfanden. Der bisherige ZVA-Präsident Christian Müller wurde mit dem ZVA-Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet und zum Ehren-Präsidenten ernannt.

Christian Müller verabschiedet c ZVA Peter Magner
Christian Müller eröffnete ein letztes Mal in der Rolle des ZVA-Präsidenten eine Mitglieder-Versammlung des Verbandes (Bild: ZVA / Peter Magner)

Mit dem ZVA-Ehrenzeichen in Gold möchte der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen Christian Müller „für seinen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz, seine fachliche Weitsicht und seinen nachhaltigen Beitrag zur Weiter-Entwicklung der deutschen Augenoptik und Optometrie“ würdigen.

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Besondere Anliegen von Christian Müller

In seiner Dankesrede betonte Müller, dass ihm bei allen berufspolitischen Entwicklungen neben der Integration der klinischen Optometrie auch die handwerklich saubere und fachlich korrekte Arbeit im Betrieb ein besonderes Anliegen gewesen sei. Dies gelte sowohl für die Brillen- als auch für die Kontaktlinsen-Anpassung. Zugleich erinnerte er an berufspolitische Auseinandersetzungen, etwa um den Stellenwert der Meister-Qualifikation, und unterstrich die große Bedeutung der Arbeitsrichtlinien für die Entwicklung des Berufsstandes.

Während seiner Amtszeit hat Christian Müller den Verband fachlich und strategisch nachhaltig mitgestaltet. Er setzte sich insbesondere für die Sicherung und Weiterentwicklung der Arbeits- und Qualitäts-Richtlinien sowie für einen belastbaren Rahmen der Bedingungen in der beruflichen Aus- und Fortbildung ein.

Des Weiteren stand der gebürtige Sauerländer stets für die Einheit des Berufsstandes und trat konsequent für eine Weiterentwicklung des Berufes in Meisterschulen und Hochschulen ein. Dabei hatte er stets im Fokus, Augenoptik und Optometrie gemeinsam weiterzuentwickeln. Auch die Förderung des beruflichen Nachwuchses, die Stärkung der Mitgliederbasis und die Schärfung eines einheitlichen Berufsbildes gehörte zu den Zielen, die er über viele Jahre mit Nachdruck verfolgte.

Kai Jaeger ehrt Christian Müller c ZVA Peter Magner
Der neu gewählte Präsident Kai Jaeger (links) übergab Christian Müller beim festlichen Abend des Tagungs-Wochenendes das ZVA-Ehrenzeichen in Gold (Bild: ZVA / Peter Magner)

Auf europäischer Ebene vertrat Christian Müller die Interessen der deutschen Augenoptik in verschiedenen Gremien und trug dazu bei, ihre besondere Struktur auch im internationalen Kontext sichtbar zu machen. Mit Blick auf das neu formierte Führungs-Team des Verbandes zeigte sich Müller zuversichtlich. Der ZVA, so sein Fazit, sei in sicheren Händen.

Ehrenamtliches Engagement begann 1988

Christian Müller übernahm 1986 gemeinsam mit seiner Frau Birgit den Betrieb Saarner Optik in Mülheim an der Ruhr. Sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement begann mit der Wahl in den Vorstand der damalige Augenoptiker-Innung Essen 1988, in der er verschiedene Funktionen ausübte. Daneben war er Obermeister der Augenoptiker-Innung Rhein-Ruhr und Vorsitzender des Landes-Innungs-Verbandes Nordrhein und ist bis heute als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger tätig.

Christian Müller gehörte dem ZVA-Vorstand seit 2007 an. Von 2009 bis 2023 war er 14 Jahre lang Vizepräsident des Verbandes und erreichte damit eine in der Verbandsgeschichte außergewöhnlich lange Amtszeit. Von 2023 bis 2026 stand er dem ZVA als Präsident vor.

 

Quelle: ZVA