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EU-Mercosur mit Lateinamerika

Spectaris: Abkommen schafft Chancen

Der Industrieverband Spectaris (Berin) begrüßt die Unterzeichnung des EU-Mercosur-Abkommens mit Lateinamerika. Es eröffne neue Marktchancen insbesondere für deutsche Unternehmen aus Photonik, Medizintechnik, Analysen-, Bio- und Labortechnik sowie der Augenoptik.

Spectaris - Jörg Mayer, Geschäftsführer
Jörg Mayer, Spectaris-Geschäftsführer: „Das EU-Mercosur-Abkommen ist ein starkes Signal für offene Märkte und regelbasierten Handel in geopolitisch schwierigen Zeiten.“ (Bild: Spectaris)

Für viele Produkte dieser Branchen – darunter Lasersysteme, optische Komponenten, medizinische und diagnostische Geräte sowie Labor- und Analyseinstrumente – sollen die bislang in den Mercosur-Staaten erhobenen Einfuhrzölle von häufig 14 bis 18 Prozent vollständig entfallen. Gerade für mittelständische Hightech-Unternehmen verbessere dies die Wettbewerbs-Fähigkeit und erleichtere den Marktzugang erheblich, so Spectaris.

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Positiv zu bewerten sei zudem laut Industrieverband der erstmals geregelte Zugang europäischer Unternehmen zu öffentlichen Ausschreibungen, unter anderem im Gesundheitswesen. Dies kann mittelfristig neue Möglichkeiten für die Ausstattung von Krankenhäusern, Laboren und diagnostischen Einrichtungen eröffnen. Ergänzend sollen transparentere Zollverfahren und klarere Regeln insbesondere KMU entlasten.

„Das EU-Mercosur-Abkommen ist ein starkes Signal für offene Märkte und regelbasierten Handel in geopolitisch schwierigen Zeiten. Für unsere Branchen schafft es konkrete wirtschaftliche Vorteile – von Zollabbau über bessere Ausschreibungs-Zugänge bis hin zu mehr Planungssicherheit für technologie-intensive Exporte“, erklärt Jörg Mayer, Geschäftsführer Spectaris.

Somit setze das Abkommen ein wichtiges Zeichen gegen zunehmenden Protektionismus, der in vielen Märkten weltweit wieder an Bedeutung gewinnt, und stärke stattdessen offene, verlässliche und faire Handels-Beziehungen.

„Spectaris sieht das Abkommen als wichtigen Beitrag zur Diversifizierung von Absatzmärkten und Lieferketten. Gleichzeitig bleibt festzuhalten, dass geopolitische Spannungen und mögliche handelspolitische Gegen-Reaktionen anderer globaler Akteure Risiken darstellen. Diese dürfen jedoch nicht den Blick auf die strategischen Chancen einer engeren wirtschaftlichen Partnerschaft mit Lateinamerika verstellen.“

 

Quelle: Spectaris

 

 

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