Die opti 2026 vom 16. bis 18. Januar verzeichnete 21.972 Fachbesucher (2025: 21.105), ein Plus von mehr als 4 Prozent. Die Messe in München bot Raum für Produkt-Premieren, Fachgespräche und persönliche Begegnungen, laut Veranstalter GHM „getragen von einer offenen, herzlichen und zugleich hoch professionellen Atmosphäre“.
opti 2026: Sonderfläche opti Spheare (Bild: GHM)
Die Zahl der Besucher aus dem Ausland habe sich um gut 5 Prozent gesteigert (4.491 gegenüber 4.262 in 2025). Mit 354 Ausstellern (gegenüber 2025 mit 330 Ausstellern) gab es ein Plus von mehr als 7 Prozent.
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„Die opti 2026 behauptet damit ihre Rolle als Jahresauftakt der Augenoptik. Mit einem wachsenden internationalen Publikum, hoher fachlicher Relevanz und einer spürbar positiven Grundstimmung setzte die Messe klare Akzente für das neue Geschäftsjahr und dokumentierte ihre positive Dynamik und die Lust auf Zukunft“, so der Veranstalter GHM.
Fazit der Messe
Die opti zeigte die gesamte Bandbreite der Augenoptik – von Fassungsdesign, Kontaktlinsen und Brillengläsern über Geräte, IT, Ladenbau bis hin zur Hörakustik und bot damit Möglichkeiten für einen intensiven Austausch zwischen Ausstellern, Fachbesuchern, Nachwuchskräften und Entscheidern. Gleichzeitig zeigte sich die Messe als lebendige Plattform für Innovationen, neue Geschäftsmodelle und praxisnahe Lösungen,
Cathleen Kabashi, Director opti: „Die opti lebt vom Austausch und vom Miteinander. 2026 haben wir erneut gespürt, wie stark unsere Community ist und wie wichtig persönliche Begegnungen, Inspiration und praxisnahe Inhalte für die Branche sind. Die Stimmung war spürbar positiv, optimistisch und gelöst, und genau darauf freuen wir uns mit Blick auf die opti 2027. Besonders deutlich war dabei die Lust auf Zukunft – getragen auch von der massiven Beteiligung, dem Engagement und der Identifikation der nachwachsenden Generation mit ihrer opti.“
Tobias Gröber, Vorsitzender der Geschäftsführung GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH: „Die opti 2026 war dynamisch, international und geschäftlich relevant. Sie ist ein zentraler Treffpunkt für Augenoptik und Hörakustik. Kurz: Diese opti ist eine sehr gute Ausgangsbasis, um diese Veranstaltung gezielt weiterzuentwickeln. In den kommenden Monaten werden wir gemeinsam mit Ausstellern und Partnern daran arbeiten, die opti inhaltlich zu schärfen und sowohl ihre internationale Ausrichtung wie auch die einzelnen Angebots-Bereiche kontinuierlich auszubauen – mit dem Anspruch, den Mehrwert für Besucher und Aussteller weiter zu erhöhen.“
Highlights der opti 2026
Erstmalig auf der opti vertreten entwickelte sich die „opti Spheare“ laut Veranstalter direkt zu einem Publikums-Magneten, zum einen wegen der Neu-Aussteller aus dem Bereich der Hörakustik, zum anderen aber auch wegen der Praxisnähe, mit Talks von und mit Inhabern, die eine erfolgreiche Integration von Hörakustik in ihren Optikbetrieb geleistet haben.
Geboten wurden daneben interaktive Sessions und offene Diskussionen zu Positionierung, Kundenbindung und neuen Services. Interaktive Austausch-Formate zwischen Referenten und interessiertem Publikum boten konkrete Mehrwerte für den Arbeits-Alltag.
Zum zweiten Mal setzte „Tomorrow Vision“, die gemeinsame Plattform namhafter Kontaktlinsen-Hersteller, Impulse – diese Mal rund um das Thema Sport. Praxisnahe Vorträge und konkrete Anwendungs-Beispiele im Zusammenspiel mit den Produkten der Kontaktlinsen-Anbieter sollten zeigen, wie Linsen sportlich aktive Kundinnen und Kunden optimal begleiten können.
Für besondere Aufmerksamkeit sorgten emotionale Show acts, darunter mitreißende Basketball-Dunk-Performances mit artistischen Sprung- und Wurf-Kombinationen, die den Sport-Fokus eindrucksvoll auf die Fläche brachten.
Die „opti Design Stage“ war zentraler Treffpunkt für Trends, Marken und Gestaltung und zudem der Ort, an dem die Fassungen für den „opti Frame Award“ zur Abstimmung auslagen. Am Messe-Sonntag wurden die Preise der opti verliehen:
Der „opti Frame Star Award“ ging an Breitfeld & Schliekert für das Modell „JustMilo JMM3“,
den „opti Box Award“ bekam Manti Manti,
den „opti Visionary Award“ erhielt das Start-up pickz ai
Nachwuchs, Karriere und Selbstständigkeit
Auch 2026 setzte die opti klare Akzente für Nachwuchs und junge Unternehmer – mit zahlreichen verschiedenen Aktivitäten:
„opti My own Business“ – supported by DOZ: Beratungs-Angebote für angehende Selbstständige,
„opti Next Gen Tours“: geführte Rundgänge am Samstag und Sonntag,
oder der „opti Next Generation Hub“ für den Branchennachwuchs mit dichtem Programm, u. a. mit „opti Company Connect“ und „opti Campus Connect“
Verbands-Stimmen zur opti 2026
Mirjam Rösch, Vorsitzende Consumer Optics des Industrieverbands Spectaris: „Was für eine opti! Der deutsche Mittelstand in seiner ganzen Breite arbeitet sich gerade an so vielen Herausforderungen ab. Und dann kommt Anfang des Jahres eine solche Augenoptik-Show, die die Branche bewegt, nach München. Die Ströme über die Gänge und die innigen Gespräche waren beglückend. Wir sind weiter ein großer Verbund, der den Menschen beste Sehversorgung leisten kann. Die opti hat eine so große Innovationskraft, Qualität und Tiefe. Das gibt uns als Industrie / Ausstellern wie auch der Branche sicherlich einen Riesenschub! Herzlichen Dank, liebe Augenoptik-Welt!“
Christian Müller, Präsident des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen (ZVA): „Die opti 2026 hat erneut gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch zum Jahres-Auftakt für unsere Branche ist. Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmen-Bedingungen präsentiert sich die deutsche Augenoptik stabil – Themen wie eine qualitativ hochwertige und flächendeckende Versorgung, Fortbildung und Selbständigkeit sowie Gesundheits-Dienstleistungen standen dabei im Mittelpunkt vieler Gespräche. Die sehr gute Besucher-Frequenz und die positive Stimmung, auch im opti-Café powered by ZVA, unterstreichen die Bedeutung der opti als zentralen Branchentreffpunkt.“
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Die nächste opti findet statt vom 29. bis 31. Januar 2027 in München. Weitere Informationen dazu unter www.opti.de.