Mailand hat sich vorbereitet, auch auf die Olympischen Spiele
MIDO: Wie in einer Boutique
von Redaktion,
Mailand bereitet sich in diesen Tagen mit Nachdruck auf die Olympischen Spiele vor, die am 6. Februar beginnen und die italienische Metropole sicher in Atem halten werden. Nur wenige Tage vorher öffnet die MIDO ihre Pforten – und die Messe hat sich einiges einfallen lassen, damit vom 31. Januar bis 2. Februar alles trotz der Olympischen Spiele seinen Gang geht und die Reise nach Mailand auch im Vorhinein optimal geplant werden kann.
Die MIDO (hier am Square) bietet in diesem Jahr zusätzliche Orientierung, auch schon im Vorfeld der Messe in Mailand. (Foto: Tullio M. Puglia / Getty Images for MIDO)
1.200 Aussteller aus 50 Ländern – darunter 140 neue – und Besucher aus 160 Ländern der Erde werden in Mailand von der MIDO erwartet. Nur wenige Tage vor der Eröffnung der Winterspiele Mailand-Cortina dürfte die Stadt eine gewisse Hektik mit sich bringen, doch die MIDO ist vorbereitet und hat eine Reihe von Möglichkeiten kreiert, damit Besucher und Aussteller eine gewohnt einfache Organisation der Messetage genießen können.
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Darunter befindet sich zum Beispiel ein Online-Buchungstool, das es ermöglichen soll, die Reise und die Unterkunft mit wenigen Klicks zu organisieren und einzigartige Erlebnisse zu buchen. Auch Dienstleistungen und besondere Angebote sind hier zu finden wie etwa kostenlose Züge, die ab Januar gebucht werden können, oder Stadtpläne, um Mailand zwischen Kultur, Essen und Einkaufen zu erleben. Und zusätzlich bietet der exklusive „YesMilano City Pass“, den alle MIDO-Besucher mit 10 Prozent Rabatt erwerben können, Sonderpreise für öffentliche Verkehrsmittel sowie Zugang zum Dom und den wichtigsten Museen der Stadt.
Lorraine Berton hatte als Präsidentin der MIDO im eyebizz-Interview im Rahmen der SILMO bereits besondere Konditionen für Augenoptiker aus Nah und Fern angekündigt, und sie zeigte sich ebenso sicher, „dass die Preise für die Unterkünfte kein Problem seien, denn die Olympischen Spiele beginnen ja erst im Anschluss.“ Die MIDO wachse, jedes Jahr, so die Präsidentin, die mit ihrem Team wieder ein besonderes Spektakel bieten möchte. Als gutes Beispiel dafür dient der „Fashion Square, das schlagende Herz von Halle 1“, der komplett renoviert daherkommt. Oder der ikonische Designbereich, der in die Hallen 2 und 4 zurückkehrt, als „Zentrum für Experimente und Kreativität“. Halle 6 beherbergt die neue Ausgabe der Ausstellung „The Lens of Time“; die vom italienischen Augenoptikverband ANFAO konzipierte Ausstellung ist der Geschichte der Brille gewidmet. Nach dem Ausstellungsende in Venedig kommt sie noch einmal mit einer auf ein internationales Publikum zugeschnittenen Ausrichtung bei der MIDO daher. Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung der Brille von ihren Ursprüngen bis zur Gegenwart nach und hebt ihren kulturellen, handwerklichen und stilistischen Wert hervor. Nach der MIDO wird die Ausstellung im Herbst 2026 in Rom fortgesetzt, zukünftig soll sie auch im Ausland platziert werden.
Über die MIDO laufe der Besucher und die Besucherin wie in einer Boutique, sagt Lorraine Berton, die sich über die stetig wachsende Zahl der Aussteller und die damit verbundene Vielfalt an Marken freut. Darunter viele junge Labels, die ebenfalls in Halle 6 zu finden sind und die besonders gepusht werden. Im Start-up-Bereich gibt es rund 20 neue Unternehmen, die insbesondere den innovativen Charakter der MIDO pflegen sollen.
Das weitere Programm mit Meetings und Workshops kann sich mit rund 20 Terminen sehen lassen. Dann diskutieren Journalisten, Schauspieler, Sportler oder auch Nachhaltigkeitsexperten und Marktanalysten mit Vertretern des medizinischen und augenoptischen Sektors zu den zentralen Themen der Branche, wie beispielsweise soziale Verantwortung, Markttrends und Kaufverhalten.