Für die Vergabe der SILMO d’Or Awards 2026 hat die Messe in Paris (25. bis 28. September) Joachim Froment zum Vorsitzenden der Jury ernannt, einen in Brüssel ansässigen Industriedesigner und Kreativdirektor.
SILMO d’Or 2026: Joachim Froment hat den Jury-Vorsitz (Bild: SILMO Paris)
Als Absolvent des Royal College of Art in London habe Joachim Froment laut SILMO einen besonderen Designansatz entwickelt, der ebenso sehr von technischer Expertise wie von künstlerischer Resonanz geprägt ist. Er plädiert für eine „Symbiose zwischen Poesie und Industrie“ – eine Vision, in der das Objekt nicht mehr auf seine Funktion beschränkt ist, sondern zu einem Träger von Erfahrung und Interaktion wird.
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Nachdem er seine Karriere in Kopenhagen an der Seite führender skandinavischer Namen begonnen hatte, war er Mitbegründer von Futurewave, einem Design- und Technologie-Studio, das mit weltweit führenden Unternehmen wie Renault, LVMH, Richemont und wegweisenden Tech-Firmen zusammenarbeitet.
Joachim Froment: Ein ganzheitlicher Designansatz
Seine Vision gehe über das menschenzentrierte Design hinaus und setze stattdessen auf einen „ökosystemischen“ Ansatz, bei dem Produkte als wesentliche Glieder eines Kreislaufsystems verstanden werden. Von Möbeln bis zur Mobilität, von Beleuchtung bis zur Unterhaltungs-Elektronik – seine Kreationen seien von dem selben Bestreben geleitet: die Verbindung zwischen dem Nutzer, dem Objekt und seiner Umgebung zu vertiefen.
Joachim Froment, der mit mehreren internationalen Auszeichnungen geehrt wurde – darunter die iF Design Awards, die Good Design Awards und die Core77 Awards –, habe eine kreative Sprache entwickelt, die zugleich zukunftsweisend, skulptural und einfühlsam ist und sich am Prinzip der „Agape“ orientiere, bei dem menschliche Erfahrung und die Zukunft unseres Ökosystems elegant miteinander koexistieren.
Jury-Präsidentschaft SILMO d’Or mit neuen Dialogen
„Mit dieser Präsidentschaft setzt der SILMO d’Or sein Bestreben fort, kreative Bereiche zu erkunden, in denen Innovation, Nutzung und Emotionen mit den großen Umwälzungen in Wechselwirkung treten, die die heutige Welt prägen. Joachim Froments interdisziplinäre Perspektive an der Schnittstelle von Design, Technologie und menschlicher Erfahrung wird eine Ausgabe begleiten, deren Schwerpunkt auf Kreationen liegt, die die Grenzen der Innovation erweitern und die Nutzungs-Möglichkeiten der Zukunft für die moderne Optik gestalten“, so die Messe.