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Was bringt das Upgrade in der Praxis?

CooperVision: Bewährte Optik, neues Material

CooperVision sorgte bei der opti 2026 für Aufsehen, allein schon wegen der anberaumten Pressekonferenz direkt am ersten Messevormittag: Im Rahmen derer stellte der Kontaktlinsen-Hersteller die neue MyDay MiSight 1 day vor – gepaart mit dem Versprechen, eine neue Evolutionsstufe im Myopie-Management für Kinder zu bieten. Doch was steckt hinter dieser Neuheit, oder besser gesagt diesem Upgrade, und was bedeutet es für die Praxis?

CooperVision Upgrade opti PK c Rothenburg
Dr. Michael Bärtschi und Conny Hermann luden als „Key Opinion Leader“ zur Diskussion ein während der Presseveranstaltung. Ganz links Anna Stock von CooperVision (Foto: Rothenburg & Partner)

Das Prinzip bleibt also, das Material macht den Unterschied: Die neue MyDay MiSight 1 day kombiniert die klinisch bewährte MiSight-Optik mit dem modernen Silikonhydrogel der MyDay-Reihe. Das bringt deutlich mehr Sauerstoff ans Auge, genau genommen viermal so viel, schützt mit UV-Filter und sorgt für ein spürbar einfacheres Handling – vor allem beim Einsetzen und der Schulung von Kindern. Für Eltern lässt sich das leicht erklären: „Mehr Sauerstoff ans Auge – gesünder über den Tag.“

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Was verändert sich im Alltag?

Im Wesentlichen wurden bei der Pressekonferenz, bei der auch die erfahrene Anpasserin Conny Hermann von Optik Eberle (Bad Neuenahr/Ahrweiler) und Dr. Michael Bärtschi (eyeness) aus der Schweiz (Bern) als Markenbotschafter dabei waren, drei Vorteile der Neuvorstellung benannt.

  • Komfort und Handling: Das neue Material ist stabiler und erleichtert das Handling, gerade für kleine Anfängerhände: weniger Frust, mehr Spaß beim ersten Linsentraining.
  • Augengesundheit und Kommunikation: UV-Filter und Sauerstoff-Durchlässigkeit lassen sich für Eltern ein­fach und bildhaft erklären. Die Vorteile sind sofort verständlich.
  • Vertrauen durch Evidenz: Die Technologie ist seit Jahren klinisch bewährt. Auch nach sieben Jahren zeigen die Daten: Die Wirkung bleibt stabil, ein Rebound nach Absetzen wurde nicht beobachtet

Noch keine torische Version

So überzeugend das Material-Upgrade ist – für Kinder mit Astigmatismus bleibt eine Lücke, denn die neue ­Linse gibt es zum Start nur sphärisch. Rund ein Drittel der potenziellen Kontaktlinsenträger benötigen eine Zylinderkorrektur. Und gerade bei Kindern ist die ­torische Versorgung besonders wichtig: Ein unkorrigierter Astigmatismus kann das Sehen, Lesen und Lernen spürbar beeinträchtigen. Kompromisse sind hier fehl am Platz, die „torische Lücke“ bleibt zunächst eine Baustelle.

 

„Der UV-Filter ist für Eltern ein großer Mehrwert – vor allem, weil sie ihn sofort verstehen.“

 

Trotzdem bringt CooperVision mit der neuen Kontaktlinse und dem Material-Upgrade einen Mehrwert auf den Markt: Mehr Sauerstoff, UV-Filter und leichteres Handling machen das Myopie-Management für viele Kinder und Eltern noch attraktiver. Für die breite Versorgung ist das ein klarer Fortschritt.

/// SH

 

Artikel aus der eyebizz 2.2026 (März/April)