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Student der Hochschule Aalen erhielt Binder-Optik-Preis

Forschungspreis für Kontaktlinsen aus dem 3D-Drucker

(Aalen) – Kontaktlinsen aus dem 3D-Drucker? Würde es nach Eduard Kelbler gehen, wäre das schon bald Standard in den Augenoptik-Fachgeschäften hierzulande. Der Student der Hochschule Aalen forscht seit seiner Bachelorarbeit an dieser Innovation. Dafür wurde er Ende Oktober mit dem Hochschulpreis der Binder Optik GmbH ausgezeichnet.

Kontaktlinsen aus dem 3D-Drucker - Binder-Optik-Preis 2019 - HS Aalen
Augenoptik-Student Eduard Kelbler (2.v.r.) bekam von Generalkonsul Dr. Helmut Baur (Mitte) die Urkunde: Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, sowie sein Vorgänger Prof. Dr. Dr. Ekbert Hering (r.) gratulierten ebenso wie Prof. Dr. Andreas Holschbach (l.), Betreuer der ausgezeichneten Bachelorarbeit

„Wir fordern viel von unseren Studierenden. Umso wichtiger ist es, herausragende Leistungen wie diese zu würdigen. Auch als Ansporn für andere“, lobte Prof. Dr. Gerhard Schneider die Arbeit von Kelbler. Im Innovationszentrum der Hochschule Aalen begrüßte der Rektor zusammen mit seinem Vorgänger Prof. Dr. Dr. Ekbert Hering die zahlreichen Gratulanten.

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Unter dem Titel „Entwicklung eines geeigneten Verfahrens zur additiven Herstellung formstabiler Kontaktlinsen für den Studiengang Augenoptik“ arbeitete Kelbler an den Sehhilfen aus dem 3D-Drucker. Generalkonsul Dr. Helmut Baur, Geschäftsführender Gesellschafter der Binder Optik GmbH, überreichte ihm den mit 2.000 Euro dotierten Preis. „Sie haben mich sehr beeindruckt, denn Sie haben sich einem völlig neuen Thema angenommen und Schritt für Schritt daran gearbeitet“, lobte er Kelbler.

Kontaktlinsen aus 3D-Drucker: großes Potenzial

Kontaktlinsen aus dem 3D-Drucker - Eduard Kelbler erhielt Binder-Optik-Preis 2019
Eduard Kelbler und Dr. Helmut Baur 

Als Zeichen der engen Verbundenheit wird der Hochschulpreis der Binder Optik GmbH alle zwei Jahre für Bachelorarbeiten des Studiengangs Augenoptik der Hochschule Aalen verliehen, die besonders innovativ sind und eine hohe praktische Relevanz für die Wirtschaft haben. In diesem Jahr wurde er bereits zum zwölften Mal vergeben.

Kelbler, der vor seinem Studium eine Lehre als Augenoptiker absolviert hat und aktuell seinen Master macht, sieht großes Potenzial im 3D-Druck für die Anpassung von Kontaktlinsen: „Jedes Auge ist anders. Mithilfe der Technik könnten Augenoptiker für ihre Kunden in kürzester Zeit individuell angepasste Kontaktlinsen selbst herstellen“, erklärt er.

Noch ist die Technik nicht ausgereift, aber Prof. Dr. Andreas Holschbach ist sich sicher, dass aus der Vision von Kontaktlinsen aus dem 3D-Drucker bald schon Realität werden könnte. „Es ist ein mutiges, zukunftsweisendes Projekt“, so der Betreuer der Bachelorarbeit von Kelbler in seiner Laudatio.

 

Quelle: Hochschule Aalen

 

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